Völler stellt sich hinter Hyypiä

SID
Sami Hyypiä war nach den schwachen Ergebnissen der Rückrunde zuletzt in die Kritik geraten
© getty

Sportchef Rudi Völler (53) von Bayer Leverkusen lässt keinen Zweifel an Teamchef Sami Hyypiä (40) aufkommen. "Wenn wir das Gefühl hätten, dass es nicht mehr geht, würden wir handeln. Aber das Gefühl haben wir nicht, denn Sami ist ein Kämpfer", sagte der ehemalige DFB-Teamchef dem "Kölner Stadt-Anzeiger".

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Zuletzt war der Werksklub zu Hause gegen Tabellenschlusslicht Eintracht Braunschweig über ein 1:1 nicht hinausgekommen. Bayer belegt zurzeit den vierten Tabellenplatz, der zur Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation berechtigt. Allerdings sind die Verfolger aufgrund der jüngsten Rückschläge der Rheinländer herangerückt.

Völler über den finnischen Ex-Nationalspieler Hyypiä: "Sami Hyypiä macht da gerade einen Lernprozess durch. ... Er weiß schon, wie er vor der Mannschaft aufzutreten hat. Aber es ist doch klar, dass er als Trainer zuvor nur die Sonnenseite des Jobs kennengelernt hat. Er musste nie mit einer Krise umgehen. Da fehlen ihm in der jetzigen Situation natürlich ein paar Erfahrungswerte." Aber er sei ein "harter Arbeiter, so wie er auch als Spieler war. Deshalb halten wir zu ihm". Der Kontrakt Hyypiäs bei Bayer läuft noch bis 2015.

Zuletzt hatte Bayer-Geschäftsführer Michael Schade angekündigt, dass nach Saisonende ein Bilanzgespräch mit Hyypiä stattfinde. In den Medien wurde indes bereits über eine mögliche Neubesetzung des Trainerpostens in Leverkusen spekuliert. Dabei wurden unter anderem Armin Veh, Markus Weinzierl, André Breitenreiter und Thomas Schaaf gehandelt.

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