Sammer zur Vormachtstellung des FC Bayern

"Dominanz-Diskussion ist absurd"

SID
Donnerstag, 06.03.2014 | 12:21 Uhr
Matthias Sammer übernahm im Sommer 2012 das Amt des Sportvorstandes beim FC Bayern
© getty
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Sportdirektor Matthias Sammer vom FC Bayern München hat Stellung zur Debatte über die ausufernde Dominanz des deutschen Rekordmeisters bezogen. Sammer bezieht auch die fehlende Entwicklung mancher Liga-Konkurrenten in die Diskussion mit ein.

Er würde die Diskussion um die Dominanz des FC Bayern nicht verstehen, sagt Sammer im Gespräch mit "Sport1". Die Debatte sei für ihn jedoch "spannend zu beobachten und unter den Punkten des Leistungssports ein bisschen absurd."

Sammers These: "Mit der Entwicklung im letzten Jahr unter Jupp Heynckes und der Geschlossenheit jetzt unter Pep Guardiola, plus der Tatsache, dass man eine sehr starke Mannschaft und eine sehr starke Klubführung hat, bringt sie in einem sogenannten Momentum dann Herausragendes. Das macht Bayern München aus. Wenn sie hier arbeiten, müssen sie jeden Tag aufpassen, ob alles okay ist. Wir sollten eher eine Diskussion führen, warum andere Vereine vielleicht nicht so gut sind im Moment."

Der Sportdirektor lässt sich nicht zu Kritik an den im Vergleich zum Branchenführer schwächelnden Liga-Konkurrenten hinreißen, konstatiert allerdings: "Ich würde trotzdem die Frage stellen, dass die Konstanz und die Entwicklung bei anderen doch eher nicht in die richtige Richtung gehen. Ich würde mir einfach, ohne jetzt Kritik äußern zu wollen, die Konstanz bei dem einen oder anderen Klub mal in den Mittelpunkt stellen. Das ist das, was ich dazu zu sagen habe."

"Es gibt überhaupt keine Tabus"

Dass die Münchner derzeit in einer anderen Liga spielen, ist Sammer natürlich auch nicht entgangen. Eine Endzeitstimmung auszurufen, hält er aber für deutlich verfrüht: "Für uns ist die Bundesliga ein sehr, sehr ernstes Pflaster, weil wir auf uns auf jeden Gegner akribisch vorbereiten. Und ja, vielleicht sind wir von der Qualität, aber auch von der Mentalität im Moment anderen überlegen. Wenn wir in drei, vier Jahren wieder hier sitzen und jedes Jahr alles abgeräumt haben, werden wir uns Gedanken machen. Einerseits über die Liga, über den nationalen Fußball, über die Attraktivität. Aber doch nicht heute."

In Sachen künftige Transfers will er sich keine Limits setzen und weiterhin die bestmöglichen Akteure an die Bayern binden. "Natürlich, das ist selbstverständlich. Alles andere ist geradezu absurd und es sind die ersten Bestandteile einer möglichen Fehlentwicklung. Die Zukunft von Bayern München muss immer so beäugt werden, dass das Beste für Bayern München in Augenschein genommen werden muss. Und das werden wir tun. Es gibt überhaupt keine Tabus. Es gibt eine sportliche Notwendigkeit und eine wirtschaftliche Vernunft. Aber wenn es Bayern München gut tut, müssen wir das auch in Zukunft tun. Das ist eine klare Botschaft."

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