Mittwoch, 05.03.2014

Kevin De Bruyne war sich mit Borussia Dortmund bereits einig

Mourinho stoppte Wechsel zum BVB

Kevin De Bruyne hat bestätigt, dass nur Chelsea-Coach Jose Mourinho einen Wechsel zu Borussia Dortmund verhindert hat. Dennoch fühle er sich nach seinem Wechsel von den Londonern beim VfL Wolfsburg wohl und kann sich über zusätzliche Einnahmen freuen. Mit den Wölfen hat er in den kommenden Jahren große Ziele.

Kevin de Bruyne fühlt sich beim VfL Wolfsburg wohl
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Kevin de Bruyne fühlt sich beim VfL Wolfsburg wohl
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Wie De Bruyne in der "Sport Bild" erklärte, war er im Sommer mit dem BVB bereits einig. "Mourinho sagte dann aber Nein", so der Belgier. Gerüchten zufolge war Mourinho sauer, weil Dortmund Stürmer Robert Lewandowski nicht an die Blues abgeben wollte.

"Das hat mir auch mein Berater erzählt. Aber so ist Profi-Fußball. Wo viel Geld umgesetzt wird, dort wird auch viel Politik gemacht", erklärte der 22-Jährige nüchtern.

Im Winter durfte er London schließlich verlassen und ging für 20 Millionen Euro nach Wolfsburg. Für De Bruyne, bei Chelsea nur Ersatzspieler, der richtige Schritt:

"Seitdem Klaus Allofs hier ist, ist der VfL auf einem richtig guten Weg. Das hat mich überzeugt. Der VfL wollte mich von Anfang an und war immer daran interessiert, in den Transferverhandlungen mit dem FC Chelsea eine gute Lösung zu finden."

Warmer Geldregen für De Bruyne

Für den Offensivmann selbst hat sich der Wechsel finanziell jetzt schon gelohnt. De Bruyne bestätigte, dass der Sportartikelhersteller Nike den Nationalspieler mit einem neuen Ausrüstervertrag bis 2018 ausgestattet hat, der ihm 200.000 Euro plus Prämien pro Jahr einbringen soll.

Auch das Jahresgehalt des Youngsters ist laut der Zeitschrift höher als in London: Während De Bruyne bei Chelsea 3,5 Millionen im Jahr kassiert habe, sollen es in der Autostadt 4,2 Millionen sein.

Große Ziele mit den Wölfen

Noch wartet er aber auf seinen ersten Treffer im neuen Trikot: Sieben Pflichtspiele absolvierte De Bruyne seit seinem Wechsel für Wolfsburg, dabei gelangen ihm allerdings immerhin drei Torvorlagen.

In jedem Fall habe er mit den Wölfen noch viel vor und will als erstes den BVB aus dem Pokal kegeln: "Natürlich ist es das Ziel von mir, Titel zu gewinnen. Wir sind im DFB-Pokal-Halbfinale gegen Dortmund. Dort wollen wir gewinnen."

Kevin de Bruyne im Steckbrief

Adrian Bordt
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