Mkhitaryan spricht über schweren Start beim BVB

"Hat mich sehr unter Druck gesetzt"

Von SPOX
Samstag, 29.03.2014 | 13:01 Uhr
Mkhitaryan hat bisher sechs Tore für die Dortmunder geschossen
© getty
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Henrikh Mkhitaryan hat sich zu seinem schweren Start bei Borussia Dortmund geäußert. Vor allem in den Anfangsmonaten fiel es dem Armenier sehr schwer, nicht ständig über Fußball nachzudenken und auch mal loszulassen. Für die Zeit nach seiner Profikarriere arbeitet der Mittelfeldspieler bereits an einem Plan B.

Im vergangenen Sommer wechselte Henrikh Mkhitaryan für 27,5 Millionen Euro von Schachtjor Donezk zu Borussia Dortmund. Gegenüber der "WAZ" offenbarte der Armenier nun, dass er sich vor allem in den ersten Monaten in Deutschland selber unter enormen Druck gesetzt habe.

Angesprochen auf den Stellenwert des Fußballs in seinem Leben erklärte der Armenier: "Ich versuche, ein bisschen mehr zu relaxen, loszulassen, auch, nicht ständig über Fußball nachzudenken. In den ersten sechs Monaten bei der Borussia habe ich das getan. Und das hat mich sehr unter Druck gesetzt."

Darüber hinaus sei er inzwischen froh, sich auch mit der Presse über sein Leben neben dem Profisport unterhalten zu können, um so zu erfahren, wie andere Personen auf ihn schauen.

"Ich kann besser und besser werden"

Auch fußballerisch habe er sich in Dortmund nach seiner Eingewöhnungsphase bereits deutlich weiterentwickelt.: "Ich kann besser und besser werden. Und ich möchte besser und besser werden, um dem BVB dabei zu helfen, besser und besser zu werden", sagte der 25-Jährige.

Im Hinblick auf das Champions-League-Viertelfinale gegen Real Madrid zeigt sich Mkhitaryan durchaus zuversichtlich: "Madrid ist eine der besten Mannschaften der Welt. Aber wir vergessen auch nicht, dass im Viertelfinale kein schlechtes Team mehr steht und wir gehören dazu. Alle sind auf dem gleichen Level."

Wirtschaftswissenschaften oder Anwalt?

Neben seiner Profikarriere studiert Mkhitaryan Wirtschaftswissenschaften an einer armenischen Universität. Die Vorlesungen könne er zwar nicht besuchen, habe aber dennoch die Möglichkeit, sich in seiner Heimat auf die Examensprüfungen vorzubereiten.

Was er mit seinem Studium nach dem Fußball anfangen wolle, wisse er noch nicht genau: "Sag niemals nie. Aber ich weiß noch nicht, was nach meiner Fußballerkarriere passieren wird. Wirtschaftswissenschaften? Anwalt? Vielleicht habe ich dann die Wahl."

Henrikh Mkhitaryan im Steckbrief

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