Dienstag, 25.03.2014

Nach Vorwurf an Klopp

Watzke kontert Rummenigge

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke ist Karl-Heinz Rummenigge in die Parade gefahren und hat die Kritik des Bayern-Vorstandsvorsitzenden an Dortmunds Trainer Jürgen Klopp zurückgewiesen.

Nächster Konter: Hans-Joachim Watzke und Karl-Heinz Rummenigge im Gespräch
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"Fakt ist, dass nicht Jürgen Klopp den ersten Stein geworfen hat, sondern Matthias Sammer in Richtung aller 17 Klubs", sagte Watzke der "Bild"-Zeitung.

Ihm gefalle, merkte er an, dass Karl-Heinz Rummenigge "erst immer so ein bisschen zündelt und dann schreit: Feuerwehr, Feuerwehr. Es gibt immer mal Spitzen hin und her, aber da muss sich dann niemand hinstellen und dann wieder an alles appellieren." Watzke betonte bei "Sky", das Verhältnis des BVB zum FC Bayern sei "ganz normal".

Münchens Sportvorstand Matthias Sammer hatte die Trainingsintensität bei der Bundesliga-Konkurrenz infrage gestellt. Der ehemalige DFB-Sportdirektor war daraufhin von etlichen Liga-Vertretern harsch angegangen worden. Vor allem Klopp hatte sich Sammer verbal zur Brust genommen.

Watzke hält Bayern Spiegel vor

"Niemand vom FC Bayern würde sich je erlauben, einen solchen Satz über jemanden zu sagen, der früher bei uns war und jetzt für Dortmund arbeitet", hatte Rummenigge wiederum erklärt.

Watzke dazu in der "Bild": "Als ich das gelesen habe, sind mir spontan Sätze über Jürgen Klinsmann, Felix Magath und Lothar Matthäus eingefallen. Über Matthäus, der mit Bayern glaube ich siebenmal Meister wurde, hat Uli Hoeneß gesagt: 'Der taugt in unserem neuen Stadion nicht mal zum Greenkeeper'. Das reicht denke ich als Antwort."

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Keine Ratschläge von Hitzfeld erwünscht

Allergisch reagierte Watzke auf Ratschläge von Ex-BVB-Coach Ottmar Hitzfeld. Der Schweizer Nationaltrainer hatte der Borussia empfohlen, im Sommer mehr Geld für Spielertransfers in die Hand zu nehmen.

"Das hat der Ottmar als Trainer in Dortmund ja schon mal erlebt und vielleicht auch mit initiiert. Was dann passiert ist, wissen wir alle (der BVB stand vor der Insolvenz, d.Red.). Deshalb: Wir benötigen solche Ratschläge nicht. Das habe ich Hitzfeld auch - wie es sich gehört - persönlich mitgeteilt", sagte der 54 Jahre alte BVB-Geschäftsführer.

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