Gentner begrüßt Schneider-Verbleib

Von Marco Nehmer
Donnerstag, 06.03.2014 | 15:30 Uhr
Christian Gentner brachte es in der laufenden Saison auf 17 Einsätze beim VfB Stuttgart
© getty
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Der VfB Stuttgart ist mitten im Existenzkampf der Bundesliga angekommen und hatte zuletzt turbulente Tage hinter sich - mit dem Ergebnis, dass Trainer Thomas Schneider bleibt. Kapitän Christian Gentner begrüßt die Entscheidung in einer Situation, die er als schwerste Herausforderung seiner Laufbahn empfindet.

"Wir stehen voll hinter der Entscheidung", erklärte Gentner im Gespräch mit dem "Kicker" stellvertretend für seine Mannschaft hinsichtlich des Entschlusses des Vorstands, weiter mit Trainer Thomas Schneider arbeiten zu wollen. Auch für den Kapitän selbst sei die prekäre Lage "sicher die schwierigste Situation in meiner Karriere".

Als Kapitän versuche er, "durch Gespräche den Druck wegzunehmen", der auf der Mannschaft nach der Pleitenserie von acht verlorenen Spielen in Folge lastet und der sich durch das späte 1:2 in Frankfurt noch einmal zugespitzt hat. "Wir müssen als Mannschaft zusammenhalten, das ist entscheidend. Wir Spieler haben uns in diese Lage gebracht", so Gentner über die kommenden Wochen.

"Gutes Gefühl, dass der Verein die Ruhe bewahrt"

In denen wird Schneider trotz der schweren Lage mit der nötigen Rückendeckung arbeiten dürfen - Gentner ist erfreut. Es sei "ein gutes Gefühl, dass der Verein die Ruhe bewahrt". Der fünffache Nationalspieler lobte den Trainernovizen: "Er hat auf die Situation reagiert und mal verschiedene Dinge ausprobiert. Aber er ist immer der Gleiche geblieben. Er fand immer die richtigen Worte."

"Von allein" werde die Wende aber nicht kommen, "wir müssen sehr viel dafür tun". Trotzdem ist der 28-Jährige "davon überzeugt, dass wir es schaffen. Vielleicht bedeutet schon ein Sieg am Samstag die Trendwende." Dann werden die Stuttgarter im Abstiegskrimi gegen Braunschweig bestehen müssen. Gentner warnte: "Braunschweig hat sich inzwischen an die Bundesliga gewöhnt, die Eintracht ist ganz klar stärker geworden."

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