Stadionverbot für Rechtsextremen

SID
Dienstag, 25.02.2014 | 09:55 Uhr
Die Fans des Hamburger SV gedachten Hermann Rieger vor dem Spiel gegen den BVB
© getty
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Während der Schweigeminute für den verstorbenen Kult-Masseur Hermann Rieger vom Hamburger SV vor der Partie gegen Borussia Dortmund (3:0) ist es am Samstag offenbar zu einem Zwischenfall gekommen. Ein Fan, der die Schweigeminute durch einen rechtsextremen Zwischenruf gestört hatte, wurde nun mit einem langem Stadionverbot belegt.

In der stillen Andacht habe ein Mann aus dem Fanblock des BVB "Sieg Heil" gerufen. Der Mann wurde daraufhin von Ordnungskräften des Stadions verwiesen.

Bei der Aufnahme seiner Personalien soll der Mann den Vorfall bedauert und von einer Dummheit gesprochen haben. Es wurde Strafanzeige erstattet. Der mutmaßliche Täter war offenbar alkoholisiert. Dem Mann droht nun juristischer Ärger.

Zusätzlich hat der BVB drei Tage danach bereits ein örtliches Stadionverbot bis 2020 gegen ihn verhängt. Dies verkündete der Verein in einer Pressemitteilung. Der HSV seinerseits reagierte mit dem "maximal möglichen Strafmaß" in Form eines dreijährigen bundesweiten Stadionverbots.

Abschied von Rieger mit Choreo

Rieger war nach langer schwerer Krankheit in der vergangenen Woche im Alter von 72 Jahren verstorben. Von 1978 bis 2004 arbeitete der gebürtige Bayer für den HSV, ehe er wegen einer Krebserkrankung seinen Beruf aufgeben musste. Rieger war der Liebling der HSV-Anhänger, der größte Fan-Klub nennt sich "Hermann's treue Riege".

Vor dem Spiel gegen Dortmund ehrten die Fans ihr Idol mit einer großen Choreografie. "Für immer unser bester Mann, den niemand je ersetzen kann. Ruhe in Frieden, Hermann!" stand auf einem Banner. Dazu war das Konterfei Riegers mit seinem Markenzeichen, den nach oben gerichteten Daumen, zu sehen.

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