VfB-Präsident Wahler

"Auf ewig gibt es keine Jobgarantie"

SID
Dienstag, 18.02.2014 | 12:53 Uhr
Thomas Schneider ist mit dem VfB Stuttgart in der Rückrunde noch ohne Sieg.
© getty
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Stuttgarts Präsident Bernd Wahler will Trainer Thomas Schneider trotz der anhaltenden Talfahrt beim Fußball-Bundesligisten "keine Frist oder gar ein Ultimatum" stellen.

"Auf ewig gibt es in der Bundesliga aber generell keine Jobgarantie, das wäre völliger Quatsch. Da kennt jeder das Geschäft und die Mechanismen gut genug", sagte Wahler im Interview mit den "Stuttgarter Nachrichten". Aber im Moment sei er von Schneiders Arbeit "sehr überzeugt".

Man sei sich in der erweiterten Führungsebene einig, "dass wir Ruhe bewahren müssen, ohne so zu tun, als sei nichts passiert. Wichtig ist, dass alle den Ernst der Lage begriffen haben. Davon gehe ich fest aus. Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass auch alle mit der Situation richtig umgehen können", führte der 55-Jährige weiter aus.

Auch für den Fall des Abstiegs "hätte ich keine Zweifel, dass Thomas Schneider für unsere Strategie, auf die Jugend zu setzen, der richtige Trainer wäre. Aber ich bin guter Dinge, dass wir die Klasse erhalten", betonte Wahler.

Wahler schließt eigenen Rücktritt aus

Wie teuer den Schwaben ein Abstieg käme, wollte der VfB-Boss nicht beantworten: "Das hängt von vielen Faktoren ab: Setze ich auf Konsolidierung, strebe ich den sofortigen Aufstieg an, welche Sponsoren kann ich halten? Wir haben einen Plan B parat in der Hoffnung, dass wir ihn nicht benötigen." Auf jeden Fall hätte die 2. Liga "erhebliche Einschnitte zur Folge".

Einen eigenen Rücktritt bei einem Abstieg schließt Wahler, der erst seit letztem Jahr im Amt ist, aus. Er habe sein Wirken "nicht von der Zugehörigkeit zu einer Liga abhängig gemacht".

Auch Sportvorstand Fredi Bobic versucht Wahler aus der Schusslinie zu nehmen. "Fredi Bobic nimmt seine Verantwortung an. Man muss aber auch zum Beispiel sehen, welche Voraussetzungen er hatte und welche Altlasten er im Transferbereich zu bewältigen hatte. Da sollte man in der Bewertung fair bleiben", sagte er.

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