"In Deutschland bist du der Arsch"

Von Adrian Bohrdt
Mittwoch, 12.02.2014 | 09:55 Uhr
Seit Dezember 2012 trainiert Jens Keller den FC Schalke 04
© getty
Advertisement
A-League
Melbourne City -
Adelaide Utd
Primera División
Alaves -
Leganes
Serie A
Atalanta -
Neapel
Eredivisie
Ajax -
Feyenoord
Ligue 1
Nizza -
St. Etienne
Serie A
Bologna -
Benevento
Serie A
Lazio -
Chievo Verona
Serie A
Hellas Verona -
Crotone
Serie A
Sampdoria -
Florenz
Serie A
Udinese -
SPAL
Serie A
Sassuolo -
FC Turin
Primera División
Real Madrid -
La Coruna
Eredivisie
Heracles -
PSV
Ligue 1
Monaco -
Metz
Premier League
Southampton -
Tottenham
First Division A
Genk -
Anderlecht
Serie A
Cagliari -
AC Mailand
Primera División
Real Sociedad -
Celta Vigo
Primera División
Real Betis -
FC Barcelona
Serie A
Inter Mailand -
AS Rom
Ligue 1
Lyon -
PSG
Serie A
Juventus -
CFC Genua
Premier League
Swansea -
Liverpool
Primera División
Eibar -
Malaga
Coupe de France
Nantes -
Auxerre
League Cup
Bristol City -
Man City
Premiership
Partick Thistle -
Celtic
Coupe de France
Epinal -
Marseille
Copa del Rey
FC Sevilla -
Atletico Madrid
Coupe de France
PSG -
Guingamp
Serie A
Lazio -
Udinese
Copa del Rey
Alaves -
Valencia
Serie A
Sampdoria -
AS Rom
League Cup
Arsenal -
Chelsea
Coupe de France
Monaco -
Lyon
Copa del Rey
Real Madrid -
Leganes
Indian Super League
Kalkutta -
Chennai
First Division A
Brügge – Oostende
Coupe de France
Straßburg -
Lille
Copa del Rey
FC Barcelona -
Espanyol
A-League
Melbourne Victory -
FC Sydney
Ligue 1
Dijon -
Rennes
Primera División
Bilbao -
Eibar
Primera División
La Coruna -
Levante
Championship
Bristol City -
QPR
Primera División
Valencia -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Montpellier
Serie A
Sassuolo -
Atalanta
Primera División
Malaga -
Girona
Ligue 1
Angers -
Amiens
Ligue 1
Guingamp -
Nantes
Ligue 1
Metz -
Nizza
Ligue 1
St. Etienne -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Troyes
Primera División
Villarreal -
Real Sociedad
Serie A
Chievo Verona -
Juventus
Primera División
Leganes -
Espanyol
Eredivisie
Utrecht -
Ajax
Eredivisie
Feyenoord -
Den Haag
Ligue 1
Lille -
Strassburg
Serie A
Turin – Benevento
Serie A
Neapel – Bologna
Serie A
Crotone -
Cagliari
Serie A
Florenz -
Hellas Verona
Serie A
CFC Genua -
Udinese
Premiership
Ross County -
Rangers
Primera División
Atletico Madrid -
Las Palmas
Ligue 1
Bordeaux – Lyon
First Division A
Lüttich – Anderlecht
Serie A
AC Mailand -
Lazio
Primera División
FC Sevilla -
Getafe
Primera División
FC Barcelona -
Alaves
Serie A
AS Rom -
Sampdoria
Ligue 1
Marseille -
Monaco
Primera División
Celta Vigo -
Real Betis
Primeira Liga
Belenenses -
Benfica
Coppa Italia
Atalanta -
Juventus
Premier League
Huddersfield -
Liverpool
Coupe de la Ligue
Rennes -
PSG
Premier League
West Ham -
Crystal Palace (Delayed)
Premier League
Swansea -
Arsenal (Delayed)
Coppa Italia
AC Mailand – Lazio
Premier League
Tottenham -
Man United
Coupe de la Ligue
Monaco -
Montpellier
Primeira Liga
Sporting -
Guimaraes
Premier League
Man City -
West Brom (Delayed)
Premier League
Everton -
Leicester (Delayed)
Premier League
Stoke -
Watford (Delayed)
Premier League
Southampton -
Brighton (Delayed)
Premier League
Chelsea -
Bournemouth (Delayed)
Premier League
Newcastle -
Burnley (Delayed)
Indian Super League
Mumbai City – Jamshedpur
Premier League
Burnley -
Man City
Premiership
Kilmarnock -
Celtic
Championship
Leeds -
Cardiff
Serie A
Sampdoria -
FC Turin
Premier League
Arsenal -
Everton
Premier League
Man United -
Huddersfield
Serie A
Inter Mailand -
Crotone
Premier League
West Brom -
Southampton (DELAYED)
Premier League
Bournemouth – Stoke (DELAYED)
Premier League
Brighton -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Leicester – Swansea (Delayed)

Jens Keller sieht den Umgang mit Trainern in Deutschland als zu kritisch und wünscht sich Verhältnisse wie in England oder Italien. Der Coach des FC Schalke 04 erklärte den guten Rückrunden-Auftakt seines Teams und gab Einblick in seine persönliche Entwicklung angesichts der heftigen Kritik in dieser Saison.

"In Italien bist du als Trainer Mister, in England Sir und in Deutschland der Arsch", zitierte Schalkes Trainer in der "Sport Bild" Matthias Sammer: "Ich finde, dass man hier sehr schnell infrage gestellt wird." Keller selbst erlebte dieses Schicksal mehr als deutlich in der laufenden Saison.

Nach dem enttäuschenden siebten Platz zur Winterpause geriet der 43-Jährige heftig in die Kritik. "Natürlich bekommt man ein dickeres Fell, wenn man so viel auf die Mütze kriegt wie ich. Ich habe gewisse Dinge verändert und einiges gelernt, aber ich bin kein anderer Mensch geworden", stellte Keller klar.

Dabei wusste er über die möglichen Schalker Alternativpläne zumeist Bescheid: "Ich wusste schon viel - was wahr ist und was nicht. Ein Verein muss einen Plan B in der Tasche haben, dafür habe ich Verständnis. Ich war in vielen Dingen im Bilde."

Keller: "Mannschaft enger zusammengerückt"

Doch in der Rückrunde gelang Schalke ein Traumstart. Die ersten drei Spiele gewann das Team. "Die Mannschaft ist enger zusammengerückt. Sie hat selbst einiges dafür getan, auch im zwischenmenschlichen Bereich", erklärte Keller: "Wir haben viele Gespräche geführt, gerade mit den Führungsspielern, und ihnen gesagt, dass nicht alles der Trainer oder der Verein regeln kann, sondern dass ein Team auch gewisse Dinge selbst regeln muss."

Darüber hinaus arbeiten die Schalker mittlerweile enger mit einer Psychologin zusammen. "Ich weiß nicht, was die Spieler mit ihr besprechen. Die Möglichkeit, mit jemandem zu reden, der das studiert hat, wird genutzt. Das ist ein gutes Zeichen", ist sich der gebürtige Stuttgarter sicher.

Am Samstag kann Keller gegen Leverkusen wohl wieder mit Julian Draxler (Muskelfaserriss) planen. Zwar sei der 20-Jährige bereits erfahren, allerdings habe er noch Probleme mit der Konstanz. Das sei schon seit der Hinrunde so, sagte Keller: "Da hat er nicht das abgerufen, was er und wir uns vorgestellt haben. Er ist selbstkritisch genug, um das zu wissen. Wenn er seine Fähigkeiten abruft, hilft er jeder Mannschaft in Europa."

Alle Infos zu Jens Keller

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung