Dienstag, 11.02.2014

Frankfurts Idee im Kampf gegen Gewalt

Wäsche waschen statt Stadionverbot

Eintracht Frankfurt geht neue Wege beim Kampf gegen die Gewalt von Problemfans. Das Motto lautet: Wäsche waschen statt Stadionverbote!

Zukünftig wird in Frankfurt die Wäsche der Jugendmannschaften gewaschen
© getty
Zukünftig wird in Frankfurt die Wäsche der Jugendmannschaften gewaschen

"Bei Ersttätern kann es sehr hilfreich sein. Denn: 40 Stunden die Wäsche der U13 zu waschen, ist wirklich uncool", sagte Eintracht-Vorstand Axel Hellmann der Sport Bild (Mittwoch-Ausgabe). In Frankfurt gibt es ein mit Juristen besetztes sogenanntes "Vereinsgericht".

Vor diesem Gremium müssen sich derzeit zwölf Pyro-Täter verantworten, die vor einem Jahr beim Auswärtsspiel in Leverkusen Raketen abgeschossen hatten. "Für Vergehen, bei denen keine Gewalt angewendet wurde, gibt es eine große Bandbreite von Maßnahmen", betonte Jurist Hellmann, "Ermahnung, Ableisten gemeinnütziger Arbeit im Verein, Rückforderung von Geldstrafen, Stadionverbot, Vereinsausschluss."

Bei Wiederholungstätern indes können gute Worte und Sozialstunden aber "auf Sicht nicht die richtige Strafe sein", so Hellmann.

Der Frankfurt-Kader im Überblick


Diskutieren Drucken Startseite
13. Spieltag
14. Spieltag

Bundesliga, 13. Spieltag

Bundesliga, 14. Spieltag

Die Bundesliga in Zahlen - Alle Opta-Daten zur Saison 2015/2016
Trend

Mats Hummels wechselt vom BVB zum FC Bayern. Richtige Entscheidung?

Ja
Nein

www.performgroup.com

Copyright © 2016 SPOX. Alle Rechte vorbehalten.