Für bessere Auslandsvermarktung

DFL erwägt Supercup im Ausland

Von Ben Barthmann
Montag, 10.02.2014 | 13:15 Uhr
Andreas Rettig und die DFL denken an eine Austragung des Supercups im Ausland.
© getty
Advertisement
International Champions Cup
Di13:35
Chelsea -
FC Bayern München
Club Friendlies
Di19:00
Hannover 96 -
Wolfsberger AC
Copa Sudamericana
Mi00:15
Chapecoense -
Def y Justicia
International Champions Cup
Mi02:05
Tottenham -
AS Rom
International Champions Cup
Do01:30
Barcelona -
Man United
Copa do Brasil
Do02:45
Cruzeiro -
Palmeiras
International Champions Cup
Do03:05
PSG -
Juventus
International Champions Cup
Do05:35
Man City -
Real Madrid
International Champions Cup
Do13:35
FC Bayern München -
Inter Mailand
Copa Sudamericana
Fr00:15
Arsenal -
Recife
Copa do Brasil
Fr02:45
Paranaense -
Gremio
First Division A
Fr20:30
Antwerpen -
Anderlecht
J1 League
Sa12:00
Gamba Osaka -
Cerezo Osaka
J1 League
Sa12:00
Kobe -
Omiya
International Champions Cup
Sa13:35
Chelsea -
Inter Mailand
Emirates Cup
Sa15:00
Leipzig -
Sevilla
Club Friendlies
Sa15:30
SV Werder Bremen -
West Ham
Emirates Cup
Sa17:20
Arsenal -
Benfica
First Division A
Sa18:00
Lokeren -
Brügge
Serie A
So00:00
Palmeiras -
Avai
International Champions Cup
So00:05
Man City -
Tottenham
International Champions Cup
So02:05
Real Madrid -
Barcelona
CSL
So13:35
Shandong Luneng -
Shanghai SIPG
First Division A
So14:30
Mechelen -
Lüttich
Emirates Cup
So15:00
Leipzig -
Benfica
Emirates Cup
So17:20
Arsenal -
Sevilla
First Division A
So18:00
St. Truiden -
Gent
Superliga
So18:00
Brondby -
Lyngby
Serie A
So21:00
Corinthians -
Flamengo
International Champions Cup
So22:05
AS Rom -
Juventus
Club Friendlies
So22:30
Bayer Leverkusen -
Lazio Rom
Serie A
Mo00:00
Gremio -
Santos
Premier League
Mo18:30
Spartak Moskau -
Krasnodar
Club Friendlies
Mi19:00
Villarreal -
Real Saragossa
Copa Sudamericana
Do00:15
LDU Quito -
Club Bolívar
Serie A
Do02:45
Santos -
Flamengo
First Division A
Fr20:30
Lüttich -
Genk
Championship
Fr20:45
Sunderland -
Derby
J1 League
Sa12:00
Kashiwa -
Kobe
Premiership
Sa13:30
Celtic -
Hearts
Championship
Sa16:00
Fulham -
Norwich
Ligue 1
Sa17:00
PSG -
Amiens
Club Friendlies
Sa18:30
Tottenham -
Juventus
Championship
Sa18:30
Aston Villa -
Hull
Ligue 1
Sa20:00
Lyon -
Straßburg
Ligue 1
Sa20:00
Montpellier -
Caen
Ligue 1
Sa20:00
Troyes -
Rennes
CSL
So13:35
Shanghai SIPG -
Tianjin Quanjian
First Division A
So14:30
Gent -
Antwerpen
Ligue 1
So15:00
Lille -
Nantes
Allsvenskan
So15:00
Sundsvall -
Östersunds
Club Friendlies
So15:15
SC Freiburg -
Turin
Championship
So17:30
Bolton -
Leeds
First Division A
So18:00
Anderlecht -
Oostende
Club Friendlies
So20:30
Inter Mailand -
Villarreal

Die Deutsche Fußball-Liga denkt im Zuge der Auslands-Vermarktung daran, den Supercup nicht mehr in Deutschland auszutragen. Die USA ist der nächste Zielmarkt.

"Die Bundesliga ist ein Must-Have-Produkt", erklärt DFL-Manager Jört Daubitzer im Kicker und plant eine "Verdoppelung der Erlöse." Noch steht die deutsche Liga der internationalen Konkurrenz aus England deutlich nach, erst seit der Saison 2009/10 hat man die Vermarktung selbst übernommen. Seitdem seien die Einnahmen sichtlich gestiegen, man strebe die 140 Millionen Euro Marke pro Saison an, um sich "international sehen lassen zu können", so Daubitzer weiter.

Dabei treibt die DFL verschiedene Pläne voran, um international mit der Premier League in Konkurrenz treten zu können. So schlägt Thomas Röttgermann, Geschäftsführer des VfL Wolfsburg, vor den Supercup fortan nicht mehr in Deutschland auszuspielen: "Ich halte es für ausgeschlossen, dass man DFB-Pokalspiele im Ausland austrägt - aber ein Supercupspiel, das einen offiziellen Charakter hat, wäre ein Ansatz."

USA im Fokus

Auch Karl-Heinz Rummenigge stimmte ein: "Wir müssen vor die Tür, nach Amerika und Asien." Dabei hat sich die DFL vor allem auf Ersteres festgelegt. Jörg Wacker, Vorstand für Internationalisierung und Strategie beim FC Bayern erklärte kürzlich: Mit 300 Millionen Menschen, 50 Millionen Fußballfans und 25 Millionen aktiven Fußballern" stehe die USA ganz "besonders im Fokus."

Erst im Herbst war ein Vertrag mit "21st Century Fox" abgeschlossen worden, der auf eine Erhöhung der Anzahl an erreichten Haushalten abzielt. Bisher sendet "GolTV" in etwa zwölf Millionen Haushalte, mit dem neuen Partner plant die DFL bis zu 90 Millionen Haushalte zu erreichen. Gut 80 TV-Märkte sollen mit der Kooperation erschlossen werden.

"Der viertgrößte Medienkonzern der Welt glaubt an das Produkt Bundesliga", gibt sich Daubitzer zuversichtlich und fügt an: "Ich sehe uns auf einem sehr positiven Weg."

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung