Montag, 17.02.2014

Der Spieltag in Zahlen

Jojic? Logisch!

Premieren, Jubiläen und Rekorde. Der 21. Spieltag hatte wieder einiges zu bieten: Die Gelbe Karte erfreute sich großer Beliebtheit, Domi Kumbela repräsentiert sein Herkunftsland würdig und der FC Bayern München mit Sieg-Garant Javi Martinez macht Manuel Neuer quasi arbeitslos. Milos Jojic debütiert für Borussia Dortmund - und wie. Die Opta-Daten in "Der Spieltag in Zahlen".

BVB-Erfolgsduo: Aubameyang (l.) traf gegen Frankfurt doppelt, Jojic erzielte das 4:0
© getty
BVB-Erfolgsduo: Aubameyang (l.) traf gegen Frankfurt doppelt, Jojic erzielte das 4:0

Die Jubiläen: Gleich dreimal gab es was zu feiern. Na gut, sagen wir in zwei der drei Fälle. Beim Sieg der Nürnberger in Augsburg stand Markus Feulner in seinem 150. Bundesliga-Spiel zum 100. Mal in der Startelf. Claudio Pizarro konnte mit den Bayern seinen 200. Sieg bejubeln. Mehr hat kein aktueller Bundesliga-Spieler auf dem Konto. Nur Bert van Marwijk dürfte an seinem Jubiläum keinen Spaß gehabt haben. Sein 100. Einsatz an der Seitenlinie war vorerst auch sein letzter.

Der Gelbe Karton: Ob die Liga wirklich so ruppig ist oder die Unparteiischen einfach gerne mit Verwarnungen um sich werfen, darf diskutiert werden. Fakt ist, dass an diesem Spieltag mit 48 Gelben Karten ein neuer Saisonhöchstwert aufgestellt wurde. Elf davon wurden allein in der Partie zwischen Braunschweig und dem HSV verteilt - Bundesliga-Rekord. Mehr, nämlich 52 Stück, gab es zuletzt am 22. Spieltag der Saison 2003/2004. Damals waren aber auch noch die Kollegen Bernd Hollerbach, Christian Wörns und Rekordhalter Stefan Effenberg aktiv.

Der Kongolese als solcher ist in der Bundesliga eher selten. Einer der Wenigen spielt bei Braunschweig und war an diesem Spieltag ein gefragter Mann. Denn Domi Kumbela ist nicht nur Matchwinner, Dreifachtorschütze, Joker und HSV-Schreck in Personalunion, sondern auch der erste Spieler aus dem Kongo, der in der höchsten deutschen Spielklasse dreimal in einem Spiel einnetzte. In der Bundesliga-Historie ist der 29-Jährige erst der siebte Spieler dem dieses Kunststück als Einwechselspieler gelang.

Die Scharfschützen: Mit dem 20-Meter-Kracher von Daniel Caligiuri stellen die Wölfe den Distanztor-Zähler auf acht. Ligahöchstwert! Kein anderes Team ist von außerhalb des Strafraums gefährlicher. Ebenfalls bemerkenswert: Gegen die Hertha lief der VfL mit der jüngsten Mannschaft seiner Bundesliga-Geschichte (24 Jahre und 242 Tage im Schnitt) auf.

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Der 21. Spieltag im Überblick

Tim Holzwarth

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