Der Spieltag in Zahlen

Sorry, wieder HSV-Bashing

Von SPOX
Montag, 03.02.2014 | 12:25 Uhr
4. Minute in Sinsheim: Firmino macht das 1:0 gegen den Hamburger SV
© getty
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Was soll man machen? Die Opta-Zahlen lügen nicht. Der HSV hat einen über 43 Jahre alten Vereinsnegativrekord eingestellt. Es gab aber freilich auch gute Nachrichten am 19. Spieltag: Vom unmenschlichen Thiago zum Beispiel, von Jens Keller und Tayfun Korkut, der auf den Spuren des legendären Helmut "Fiffi" Kronsbein wandelt.

Wie ein Absteiger: Der HSV ist Dauergast in den Zahlen des Spieltags, weil er es aktuell schafft, an jedem Wochenende noch tiefer zu sinken. Immerhin ist schon Platz 17 erreicht, weshalb es nicht mehr viel tiefer geht. Das 0:3 von Hoffenheim war die fünfte Pleite in Serie. So etwas ist dem HSV nur einmal passiert: in der Saison 1970/71. Kleiner Trost: Damals gab's in dieser Phase 3:20 Tore (u.a. 1:8 bei RW Oberhausen), diesmal nur 3:13.

Keineswegs wie ein Absteiger: Es ist schon erstaunlich, dass man mit gerade mal zwei Siegen nach 19 Spieltagen auf einem Nichtabstiegsplatz steht, dem 1. FC Nürnberg wird's aber wurscht sein. In Berlin bewies die Mannschaft von Gertjan Verbeek gegen eine keineswegs schlechte Hertha eine bemerkenswerte Effektivität. Vier Mal brachte man den Ball aufs gegnerische Tor, drei Mal klingelte es. Der Sportkamerad Josip Drmic verwandelte seine beiden einzigen Versuche des Spiels. Kann der Club auf diese Art sogar die Bayern knacken?

Tiki-Taka-Thiago: Immer wenn man glaubt, der FC Bayern habe sich alle Rekorde der Welt schon unter den Nagel gerissen, dann machen die Münchner ein neues Fass auf. Beim munteren 5:0 gegen Eintracht Frankfurt betätigte sich Thiago Alcantara nun als Mensch gewordene Ballmaschine. 185 Mal kam der 22-Jährige mit dem Leder in Kontakt, 159 Pässe spielte er. Solche Werte gab es in der Bundesliga noch nie. 93 Prozent seiner Zuspiele kamen dabei zum Mitspieler, nebenbei gewann er noch über 70 Prozent seiner Zweikämpfe. Um das Ganze noch etwas besser einzuordnen: Die 14 von Gästecoach Armin Veh eingesetzten Akteure kamen gemeinsam auf 279 Pässe, von denen nur gut drei Viertel erfolgreich waren.

Grafik - Thiagos Rekordspiel gegen Frankfurt:

Undichte Stellen: Eintracht Braunschweig ist immer noch legendär torungefährlich, aber gegen Dortmund reichte es immerhin zu einem Treffer. Eigentlich kein Wunder, denn der BVB ist so anfällig wie lange nicht mehr. Zum neunten Mal in Serie kassierten die Schwarz-Gelben einen Gegentreffer in der Liga. Das gab's unter Jürgen Klopp zuvor noch nie.

Seite 1: HSV-Negativrekord und Tiki-Taka-Thiago

Seite 2: Korkut, Keller und die wahre Liebe

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