Nürnberg Manager lobt Trainer

Bader: "Verbeek steht wie ein Fels"

Von Tim Holzwarth
Freitag, 31.01.2014 | 13:25 Uhr
Martin Bader (l.) ist seit 2004 Spotdirektor bei Nürnberg
© getty
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Pünktlich zum Rückrundenstart hat der 1. FC Nürnberg seine Negativserie beendet. Welche Rolle dabei Trainer Gertjan Verbeek und die Fans spielen und ob noch Neuzugänge geplant sind, erklärte nun Manager Martin Bader.

15 Spiele ohne Sieg bedeuteten einen neuen Negativrekord in der Bundesliga. Doch in Nürnberg wurde bewusst Ruhe bewahrt. Einer, der dabei vorbildhaft vorweg ging, ist Trainer Gertjan Verbeek.

"Er war genauso enttäuscht wie wir alle. Aber er hat nicht lange die Wunden geleckt, sondern hat sich kurz geschüttelt und sich dann auf die nächste Aufgabe konzentriert", erklärte Martin Bader bei "bundesliga.de" und ergänzte: "Diese Haltung hat die Spieler beeindruckt. Sie spüren, dass da draußen einer steht wie ein Fels, der sich nicht aus der Ruhe bringen lässt, auch wenn es in ihm vielleicht brodeln mag."

Der Manager weiß darüber hinaus die verbesserte Disziplin unter der Regie des Niederländers zu schätzen. "Wenn Verbeek den Trainingsplatz betritt, dann ist Strammstehen angesagt", scherzte er.

"Dieser Verein ist etwas Besonderes"

Auch der Fanszene rechnet der 45-Jährige die positive Grundhaltung während der langen Durststrecke hoch an. Selbst nach dem 15. Spiel ohne Sieg gegen Mainz 05 sei die Stimmung nicht gekippt.

"Die Ultra-Bewegung hat darauf mit einem Film und einem Song reagiert, mit dem Titel 'Ich bereue diese Liebe nicht'. Das hat uns alle sehr beeindruckt und das Gefühl gegeben 'Egal, wie das Ergebnis im Mai aussehen mag, ob der Club nun die Klasse hält oder vielleicht doch absteigen muss - dieser Verein ist etwas ganz Besonderes und grenzt sich ab von anderen Vereinen'", schildert der 45-Jährige.

Kommen noch Neuzugänge?

Verstärkungen im aktuellen Transferfenster sind beim FCN durchaus denkbar. "Aus bloßem Aktionismus werden wir sicherlich nichts unternehmen. Häufig aber ist es so, dass gerade ein oder zwei Tage vor Transferschluss irgendwo Türen aufgehen, die eine Woche zuvor noch fest verschlossen schienen", so der Manager: "Zudem sind bei uns mit Hasebe, Pogatetz, Nilsson und Stark vier potenzielle Stammspieler verletzt. Kategorisch ausschließen möchte ich deshalb nichts."

Baders persönliches Highlight mit dem Club liegt dagegen schon eine ganze Weile zurück. "Der Pokalsieg. Das war einmalig, auch weil man gesehen hat, welchen Rückenwind ein solcher Erfolg mit sich bringen kann. Es ist ein Highlight, wenn man den Fans, die vierzig Jahre lang warten mussten, endlich wieder einen Titel schenken kann."

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