Nach Outing des ehemaligen Mitspielers

Lehmann für Hitzlsperger-Comeback

Von Marco Heibel
Mittwoch, 15.01.2014 | 12:06 Uhr
Jens Lehmann wünscht sich ein Comeback von Thomas Hitzlsperger
© getty
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Ex-Nationalkeeper Jens Lehmann hat seinem früheren Mitspieler Thomas Hitzlsperger nach dessen Coming-Out ein Comeback nahegelegt. Kein Verein könne es sich erlauben, ihn abzuwimmeln, glaubt der 44-Jährige. Generell hält er ein Bekenntnis zur Homosexualität bei aktiven Spielern aber für schwierig.

"Interessant wäre es zu sehen, wenn er wieder anfangen würde zu spielen. Immer noch in einem tollen Fußballalter, sollte er das mal testen. Er könnte nun einfach mal bei einem Topklub anrufen, wo er gerne mal spielen möchte", schrieb Lehmann halb im Scherz in seiner Kolumne bei "Sport Bild".

Der EM-Zweite von 2008 führte aus: "Dieser Klub hätte größte Schwierigkeiten, eine Absage zu begründen, da man dem Verein sofort Intoleranz vorwerfen würde und er ein Imageproblem hätte."

Homosexualität noch heikles Thema

Mit voller Ernsthaftigkeit erklärte Lehmann aber, dass es im Umgang mit homosexuellen Fußballern nach wie vor Probleme gebe. Intern könnte es zu Komplikationen führen, "weil man als Mitspieler nicht weiß, wie man sich in der Kabine zu verhalten hat".

Viel größer sei aber das externe Problem: "Die Reaktion der Menschen und vor allem der gegnerischen Fans im Stadion kann man nicht kontrollieren. Das macht es somit nach wie vor unmöglich für homosexuelle Fußballer, ihre Homosexualität zu veröffentlichen, da es einfach existenzgefährdend ist."

Absage der Hochzeit war "lustige Geschichte"

Lehmann, der mit Hitzlsperger jahrelang in der Nationalelf und beim VfB Stuttgart zusammenspielte, räumte ein, von dessen Homosexualität nichts geahnt zu haben: "Hitze war und ist viel zu intelligent, um auch nur den Ansatz eines Hinweises zu geben, dass er homosexuell ist."

Dass Hitzlsperger 2008 seine Hochzeit eine Woche vor dem Termin abgesagt hat, wurde von Lehmann seinerzeit als "lustige Geschichte" aufgefasst. Er wäre aber "nie auf die Idee gekommen, dass der Grund für die Absage der Hochzeit die Neigung zum gleichen Geschlecht gewesen sein könnte".

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