Lieberknecht zeigt sich vor Duell mit Klopp kämpferisch

"Bis zur letzten Patrone"

SID
Mittwoch, 29.01.2014 | 12:43 Uhr
Klopp (r.) und Lieberknecht sind seit ihrer gemeinsamen Zeit in Mainz, gute Freunde
© getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
J1 League
Sa12:00
Kawasaki -
Kobe
CSL
Sa13:35
Jiangsu Suning -
Shanghai SIPG
Allsvenskan
Sa16:00
Malmö -
Eskilstuna
CSL
So13:35
Tianjin Quanjian -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So21:00
Flamengo -
Sao Paulo
Serie A
Di01:00
Fluminense -
Chapecoense
J1 League
Mi12:00
Kawasaki -
Urawa
J1 League
Sa12:00
Vissel Kobe -
Vegalta Sendai
CSL
Sa13:35
Beijing Guoan -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So00:00
Corinthians -
Ponte Preta
J1 League
So11:30
Urawa -
Nigata
CSL
So13:35
Tianjin -
Shandong
Serie A
So21:00
Cruzeiro -
Palmeiras
Serie A
Mo00:00
Santos -
Sao Paulo
Allsvenskan
Mo19:00
Göteborg -
Halmstad

Robert Lewandowski gegen Orhan Ademi, 300 Millionen Euro Marktwert gegen 30 Millionen, Champions-League-Finalist gegen Bundesliga-Aufsteiger: Natürlich ist der Respekt riesig, wenn Eintracht Braunschweig am Freitag (20.30 Uhr im LIVE-TICKER) auf Borussia Dortmund trifft. Da macht Torsten Lieberknecht gar keinen Hehl daraus.

Doch deswegen wird der Löwen-Trainer noch lange nicht die weiße Fahne hissen: "Wir werden alles geben bis zur letzten Patrone."

Lieberknecht und seine Braunschweiger haben es sich in ihrer neuen Rolle bequem gemacht. Der Tabellenletzte kokettiert gerne damit, dass die Konkurrenz im Kampf gegen den Abstieg die Niedersachsen "nicht mehr auf dem Zettel" hat, der Klassenerhalt ein reines "Wunder" wäre.

Aus diesem Trotz zieht der Traditionsklub seine Kraft und will als unangenehmer Außenseiter, der sich mit allen Mitteln wehrt, doch noch das Unmögliche möglich machen. "Dieser Punkt lässt uns am Leben", sagte Lieberknecht nach dem Remis bei Werder Bremen (0:0) zum Rückrundenauftakt.

BVB reist angeschlagen an

Doch nun kommt der große BVB, dessen Kader rund zehnmal so viel Wert ist wie der der Eintracht. Zwar reist das Team von Trainer Jürgen Klopp angeschlagen in die Fußball-Provinz, doch die Kräfteverhältnisse sind mehr als deutlich: Allein Angreifer Lewandowski erzielte mehr Bundesliga-Tore (elf) als alle Braunschweiger zusammen (zehn).

Und obwohl Lieberknechts guter Kumpel Klopp auf einige Stars verletzungsbedingt verzichten muss (Ilkay Gündogan, Jakub Blaszczykowski, Neven Subotic), hätten die Dortmunder immer noch eine "Weltklasse-Mannschaft" zu bieten.

Doch natürlich rechnen sich die listigen Braunschweiger trotzdem etwas aus gegen den BVB, der Außenseiter will den Favoriten richtig ärgern und nerven. Denn im Gegensatz zu den Konkurrenten im Tabellenkeller wie dem Hamburger SV lebt die Eintracht, kämpft, rackert und beißt.

Ziel: "Unbequem sein"

"Viele rechnen nicht mit uns - die wollen wir widerlegen, unbequem sein, überraschen", sagte Innenverteidiger Ermin Bicakcic dem Fachmagazin kicker: "Wir sind ein eingeschworener Haufen, diese Charakterstärke wird weiter zum Erfolg beitragen."

Zudem steckt Dortmund in einer Mini-Krise. Der Tabellendritte ist seit vier Spielen ohne Sieg, das hat es viereinhalb Jahren nicht gegeben. Zudem scheint die BVB-Defensive anfällig zu sein. Braunschweig spielte bisher öfter zu null (fünfmal) als der Ex-Meister (viermal). Zudem will Lieberknecht in der Rückrunde wieder auf das Erfolgs-System 4-1-4-1 umstellen - in dieser Formation stiegen die Niedersachsen in die Bundesliga auf.

Und so wollen die Löwen auch gegen Dortmund mutig ins Spiel gehen, im Kampf um den Klassenerhalt wollen sie noch lange nicht aufgeben. "Alles liegt eng zusammen, die Chance ist groß", sagte Bicakcic. Und Lieberknecht meint, ab Platz zwölf seien alle Klubs in "Reichweite" der Braunschweiger.

Er wolle zwar nicht zu viel Optimismus versprühen, aber: "Wir haben große Freude an der Herausforderung." Und der BVB ist für die Eintracht eine riesige Herausforderung.

Die Bundesliga im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung