Dienstag, 21.01.2014

DFB-Präsident Niersbach sieht Grenzen der Sicherheitsdiskussionen

"Ende der Diskussion langsam erreicht"

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach hat in der erneut aufkommenden Sicherheitsdiskussion die Grenzen des Dialogs und der Eingriffsmöglichkeit des Fußballs aufgezeigt.

Die Dialogbereitschaft seitens des DFB ist nach Niersbach da
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Die Dialogbereitschaft seitens des DFB ist nach Niersbach da

"Wir haben Gruppierungen, die man mit keiner Maßnahme erreicht - da kommt man leider nur mit Sanktionen weiter", sagte Niersbach im Rahmen des Neujahrsempfangs der Deutschen Fußball Liga im Frankfurter Thurn und Taxis Palais dem "SID": "Irgendwo ist auch mal Ende der Diskussion."

Die Dialogbereitschaft, betonte der DFB-Präsident, sei "bei uns unverändert groß und offen". Zuletzt hatten sich kriminelle Schlägertrupps am Samstag vor dem Testspiel des 1. FC Köln gegen Schalke 04 wüste Prügeleien geliefert - mitten in der Kölner Innenstadt. Ein Schalke-Anhänger wurde dabei schwer verletzt, zwischenzeitlich bestand Lebensgefahr.

"Die Bezeichnung 'Fans' für diese Leute verbietet sich", sagte Liga-Präsident Reinhard Rauball: "Wir werden mit den politischen Akteuren darüber reden müssen, ob die Mittel, die da sind, ausreichend genutzt werden".

Weitergehende Gesetze geplant

Sollten die derzeitigen Gesetze nicht ausreichen, kündigte Rauball an, "plädiere ich für weitergehende Gesetze". Diejenigen, "die den Fußball als Bühne missbrauchen, müssen geahndet werden", sagte er.

Jeglichen Forderungen nach finanzieller Unterstützung der Polizeieinsätze seitens des Fußballs erteilte der Liga-Boss erneut eine deutliche Absage. "Nicht diskutieren müssen wir über einen Kostenersatz für Polizeieinsätze", sagte er: "Denjenigen, die der Auffassung sind, die Vereine müssen für die Kosten aufkommen, sage ich: Wir werden das nicht akzeptieren, dagegen werden wir juristisch vorgehen."

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