Investitionen in Jugendarbeit

Wahler: VfB für Zukunft rüsten

Von Marco Heibel
Montag, 27.01.2014 | 10:07 Uhr
Bernd Wahler war als Adidas-Chef auch an der EM 2008 beteiligt
© getty
Advertisement
Boxen
So03:00
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Premier League
So17:00
Kracher am Sonntag: Liverpool-Arsenal
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Copa do Brasil
Flamengo -
Botafogo
Copa do Brasil
Cruzeiro -
Gremio
Copa Sudamericana
Nacional -
Estudiantes
UEFA Europa League
Fenerbahce -
Skopje
Primera División
Real Sociedad -
Villarreal
Ligue 1
PSG -
St. Etienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
Primera División
Real Betis -
Celta Vigo
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Primera División
Levante -
La Coruna
Primera División
Girona -
Malaga
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Watford -
Brighton
Premier League
Crystal Palace -
Swansea (DELAYED)
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Eredivisie
Venlo -
Ajax
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Superliga
Nordsjälland -
Kopenhagen
Primera División
Espanyol -
Leganes
Primera División
Eibar -
Bilbao
Premier League
Zenit -
Rostow
Super Liga
Roter Stern -
Partizan
Premier League
Tottenham -
Burnley
Primera División
Getafe -
Sevilla
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Kolumbien
WC Qualification South America
Chile -
Paraguay
WC Qualification South America
Uruguay -
Argentinien
WC Qualification South America
Brasilien -
Ecuador
WC Qualification South America
Peru -
Bolivien
WC Qualification Europe
Dänemark -
Polen
WC Qualification Europe
Slowakei -
Slowenien
WC Qualification Europe
Tschechien -
Deutschland
WC Qualification Europe
Georgien -
Irland
WC Qualification Europe
Serbien -
Moldawien
WC Qualification Europe
Isreal -
Mazedonien
WC Qualification Europe
Spanien -
Italien
Serie B
Empoli -
Bari
WC Qualification Europe
Färöer Inseln -
Andorra
WC Qualification Europe
Weißrussland -
Schweden
WC Qualification Europe
Estland -
Zypern
WC Qualification Europe
Griechenland -
Belgien
WC Qualification South America
Bolivien -
Chile
WC Qualification South America
Kolumbien -
Brasilien
WC Qualification South America
Ecuador -
Peru
WC Qualification South America
Paraguay -
Uruguay
WC Qualification South America
Argentina -
Venezuela

Seit dem Juli ist Bernd Wahler Präsident des VfB Stuttgart. Der frühere Wirtschaftsmanager will den Verein in eine bessere Zukunft führen. Eine Ausgliederung der Profi-Abteilung ist dabei eine Option. Vor allem aber will der 55-Jährige dem Klub ein frisches und offensives Image verleihen. Die Jugendarbeit spielt für ihn dabei eine wichtige Rolle.

Gegenüber dem "Kicker" erläuterte Wahler den aktuellen Stand bei den Plänen zur Ausgliederung: "Wir arbeiten intensiv an diesem Thema, haben zum Beispiel mit allen Klubs, die dies schon hinter sich haben, gesprochen, um auch diese Erfahrungen in unsere Überlegungen einfließen zu lassen."

Dabei werde man "nichts übers Knie brechen", versicherte der ehemalige Adidas-Manager: "Es gilt den besten Weg für unseren Verein zu finden. Am Ende entscheidet einzig und allein die Mitgliederversammlung."

Einheitliches Auftreten des Vereins

Wahler strebt weiterhin an, dass beim VfB die Marke und die Spielphilosophie wieder zusammenpassen: "Wollen wir mutig, offensiv und attraktiv auftreten, müssen wir dies in allen Bereichen tun. Nicht nur auf dem Platz, sondern beispielsweise auch im Marketing, Ticketing oder in der Buchhaltung. Unsere Unternehmenskultur soll genauso aussehen."

In seinen Zukunftsvisionen kommt die Jugendarbeit die Schlüsselrolle zu: "Die Entwicklung junger Talente war schon immer unsere Stärke." Jetzt gelte es, diesen Weg noch zu intensivieren: "Wir wollen nicht nur ausbilden, sondern möglichst viele Talente in den Profibereich integrieren und mit ihnen bestenfalls zurück ins internationale Geschäft."

VfB und Abstieg? Mit dem HYUNDAI Bundesliga Tippspiel die Saison durchtippen!

"Da wurde etwas wild investiert"

Der 55-Jährige strebt in seiner Präsidentschaft "die bestmögliche Verbindung aus Tradition und Zukunft" an. Panikhandlungen solle es unter seiner Ägide nicht geben: "Dieser Weg wird nicht verlassen, diese Philosophie ist ganz klar vereinbart und gilt unabhängig von Personen und Positionen, heute und in Zukunft."

Auch aus den Fehlern der Vergangenheit will Wahler die richtigen Schlüsse ziehen. So seien die Einnahmen aus der Champions League oder die Verkaufserlöse von Mario Gomez oder Sami Khedira "nicht in diese Philosophie reinvestiert" worden, bemängelte Wahler. "Da wurde etwas wild investiert."

Im Fall des 17-jährigen Timo Werner will man es besser machen: "Unser erstes Bestreben liegt erst einmal darin, ihn möglichst lange bei uns zu halten und behutsam aufzubauen. Wenn er sich dann eines Tages nicht mehr halten lässt, müssen wir vorbereitet sein, zu reinvestieren."

Der VfB Stuttgart im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung