Freitag, 03.01.2014

Die Lage beim Hamburger SV

Das ewige Problemkind

Der Hamburger SV reißt auch unter Bert van Marwijk das Ruder nicht herum. Der Klub kann sich nicht aus seinem gewohnten Trott befreien, die Lage erinnert fatal an die der letzten Jahre.

Bert van Marwijk übernahm die Hamburger vom entlassenen Thorsten Fink
© getty
Bert van Marwijk übernahm die Hamburger vom entlassenen Thorsten Fink

Marcell Jansen ist der dienstälteste Profi im Kader des Hamburger SV, er hat einige Höhen und sehr viele Tiefen mitgemacht, seit er im Sommer 2008 von den Bayern hoch in den Norden gewechselt ist. Jansens Wort hat in Hamburg Gewicht, auch wenn der 28-Jährige manches Mal vielleicht ein wenig zu redselig ist. Aber er stellt sich, auch in den schwersten Stunden.

Die Fans in Hamburg honorieren das ebenso wie seine Art auf dem Platz. Nicht immer ausgereift oder filigran, aber zumindest stets mit vollem Einsatz und Kampfgeist. In einem bunt zusammen gewürfelten Kader, in einem Klub mit erkennbaren Führungsdefiziten ist Jansen eine der wenigen Identifikationsfiguren geblieben.

Umso mehr dürfte das vermeintliche Interesse von Bayer Leverkusen am Nationalspieler für Aufsehen innerhalb des Klubs gesorgt haben. Mitte Dezember waren entsprechende Medienberichte im Umlauf, Jansens wollte sich dazu nur soweit äußern: "Im Moment beschäftige ich mich damit nicht."

Kleine und große Katastrophen

Marcell Jansen hat beim Hamburger SV schon zu viel mitgemacht, als dass er sich ein Angebot eines Champions-League-Achtelfinalisten nicht anhören würde. Kein anderer als er hat den HSV so hautnah schlingern sehen, hat all die kleinen und großen Katastrophen mitbekommen, diese latente Selbstzufriedenheit, die den Klub in den letzten Jahren Siebter, Achter, Fünfzehnter und wieder Siebter werden ließ. Weit weg vom Potenzial des Klubs und der Stadt und natürlich auch vom eigenen Anspruch.

Die besten Bilder der Bundesliga-Hinrunde 2013/2014
Die Augsburger rund um den stark aufspielenden Halil Altintop gehören zu den Überraschungsteams der Hinrunde
© getty
1/28
Die Augsburger rund um den stark aufspielenden Halil Altintop gehören zu den Überraschungsteams der Hinrunde
/de/sport/diashows/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013-2014.html
Des einen Freud ist des anderen Leid. Während die Bayern einen weiteren Sieg feierten, haderten die Bremer mit ihren Leistungen bei der 0:7-Klatsche
© getty
2/28
Des einen Freud ist des anderen Leid. Während die Bayern einen weiteren Sieg feierten, haderten die Bremer mit ihren Leistungen bei der 0:7-Klatsche
/de/sport/diashows/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013-2014,seite=2.html
Eine überraschende Entscheidung traf Werder Coach Robin Dutt: Sebastian Mielitz, die eigentliche Nummer Eins, wurde bis zur Rückrunde auf die Bank gesetzt
© getty
3/28
Eine überraschende Entscheidung traf Werder Coach Robin Dutt: Sebastian Mielitz, die eigentliche Nummer Eins, wurde bis zur Rückrunde auf die Bank gesetzt
/de/sport/diashows/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013-2014,seite=3.html
Erst nach acht Spieltagen konnte Aufsteiger Braunschweig endlich den ersten Dreier einfahren und das auch noch im Derby gegen Wolfsburg
© getty
4/28
Erst nach acht Spieltagen konnte Aufsteiger Braunschweig endlich den ersten Dreier einfahren und das auch noch im Derby gegen Wolfsburg
/de/sport/diashows/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013-2014,seite=4.html
Nur zwei weitere Siege konnte die Eintracht erreichen. Ansonsten sieht es ziemlich düster aus für den Aufsteiger
© getty
5/28
Nur zwei weitere Siege konnte die Eintracht erreichen. Ansonsten sieht es ziemlich düster aus für den Aufsteiger
/de/sport/diashows/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013-2014,seite=5.html
Freiburgs Diagne sah in einem Monat gleich zwei Mal die Rote Karte. Gegen Dortmund verschuldete er mit seiner Notbremse oben drauf noch einen Elfmeter
© getty
6/28
Freiburgs Diagne sah in einem Monat gleich zwei Mal die Rote Karte. Gegen Dortmund verschuldete er mit seiner Notbremse oben drauf noch einen Elfmeter
/de/sport/diashows/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013-2014,seite=6.html
Am ersten Spieltag waren alle Augen nach München gerichtet, wo Starchoach Pep Guardiola sein Debüt an der Seitenlinie gab. Er war von Beginn an voll dabei
© getty
7/28
Am ersten Spieltag waren alle Augen nach München gerichtet, wo Starchoach Pep Guardiola sein Debüt an der Seitenlinie gab. Er war von Beginn an voll dabei
/de/sport/diashows/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013-2014,seite=7.html
Zehn Spieltage mussten die Bayern Fans abwarten, bis Neuzugang Mario Götze endlich sein erstes Bundesligator erzielte
© getty
8/28
Zehn Spieltage mussten die Bayern Fans abwarten, bis Neuzugang Mario Götze endlich sein erstes Bundesligator erzielte
/de/sport/diashows/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013-2014,seite=8.html
Der Fußball schreibt seine eigenen Geschichten: So auch im Spitzenspiel zwischen Dortmund und Bayern: Götze erzielt die 1:0-Führung und trifft die BVB-Fans mitten ins Herz
© getty
9/28
Der Fußball schreibt seine eigenen Geschichten: So auch im Spitzenspiel zwischen Dortmund und Bayern: Götze erzielt die 1:0-Führung und trifft die BVB-Fans mitten ins Herz
/de/sport/diashows/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013-2014,seite=9.html
Beim VfB Stuttgart und in Hannover kriselt es derweil. Beide Mannschaften laufen den hohen Erwartungen noch hinterher
© getty
10/28
Beim VfB Stuttgart und in Hannover kriselt es derweil. Beide Mannschaften laufen den hohen Erwartungen noch hinterher
/de/sport/diashows/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013-2014,seite=10.html
Überraschend stark präsentierte sich Aufsteiger Hertha. Zu Beginn gab einen klaren 6:1-Sieg gegen Eintracht Frankfurt und plötzlich grüßten die Haupstädter von der Spitze
© getty
11/28
Überraschend stark präsentierte sich Aufsteiger Hertha. Zu Beginn gab einen klaren 6:1-Sieg gegen Eintracht Frankfurt und plötzlich grüßten die Haupstädter von der Spitze
/de/sport/diashows/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013-2014,seite=11.html
Die Hoffenheimer zeigten sich in der Hinrunde in der Offensive sehr stark. Allerdings ist die Defensive dafür umso schwächer, sodass das Team sich im unteren Drittel der Tabelle einfindet
© getty
12/28
Die Hoffenheimer zeigten sich in der Hinrunde in der Offensive sehr stark. Allerdings ist die Defensive dafür umso schwächer, sodass das Team sich im unteren Drittel der Tabelle einfindet
/de/sport/diashows/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013-2014,seite=12.html
Auch der HSV kriselt: Nur vier Siege konnten die Hanseaten holen und musste sich gegen Dortmund eine 6:2-Klatsche einholen
© getty
13/28
Auch der HSV kriselt: Nur vier Siege konnten die Hanseaten holen und musste sich gegen Dortmund eine 6:2-Klatsche einholen
/de/sport/diashows/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013-2014,seite=13.html
Nach nur fünf Spieltagen hatten die Verantwortlichen dann genug: Thorsten Fink musste seine Koffer packen, ein neuer Trainer wurde vorgestellt
© getty
14/28
Nach nur fünf Spieltagen hatten die Verantwortlichen dann genug: Thorsten Fink musste seine Koffer packen, ein neuer Trainer wurde vorgestellt
/de/sport/diashows/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013-2014,seite=14.html
Der neuer starke Mann an der Seitelinie beim HSV: Bert van Marwijk. Aber auch unter dem neuen Coach konnten sich die Hamburger nicht stabilisieren
© getty
15/28
Der neuer starke Mann an der Seitelinie beim HSV: Bert van Marwijk. Aber auch unter dem neuen Coach konnten sich die Hamburger nicht stabilisieren
/de/sport/diashows/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013-2014,seite=15.html
Das Verfolgerduell zwischen Dortmund und Leverkusen endete überraschend klar. Der BVB hatte große Schwierigkeitenund musste eine verdiente Niederlage hinnehmen
© getty
16/28
Das Verfolgerduell zwischen Dortmund und Leverkusen endete überraschend klar. Der BVB hatte große Schwierigkeitenund musste eine verdiente Niederlage hinnehmen
/de/sport/diashows/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013-2014,seite=16.html
Auch von Hannover hatte man sich mehr erwartet. Nicht einen einzigen Punkt konnten die Niedersachsen in der Fremde holen
© getty
17/28
Auch von Hannover hatte man sich mehr erwartet. Nicht einen einzigen Punkt konnten die Niedersachsen in der Fremde holen
/de/sport/diashows/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013-2014,seite=17.html
Kurz vor Ende des Transferfensters verpflichtete Schalke Kevin-Prince Boateng vom AC Milan. BVB-Trainer Klopp fragte sich nur: "Warum ausgerechnet Schalke?"
© getty
18/28
Kurz vor Ende des Transferfensters verpflichtete Schalke Kevin-Prince Boateng vom AC Milan. BVB-Trainer Klopp fragte sich nur: "Warum ausgerechnet Schalke?"
/de/sport/diashows/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013-2014,seite=18.html
Im Sommer aus Freiburg gekommen, ist Max Kruse bei Gladbach ein voller Erfolg und hat mit seinen acht Toren großen Anteil an dem Höhenflug der Fohlen
© getty
19/28
Im Sommer aus Freiburg gekommen, ist Max Kruse bei Gladbach ein voller Erfolg und hat mit seinen acht Toren großen Anteil an dem Höhenflug der Fohlen
/de/sport/diashows/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013-2014,seite=19.html
Ein Jahr hat es gedauert bis Kyriakos Papadopoulos nach seiner Verletzung sich endlich wieder im Schalke-Trikot von den Fans feiern lassen konnte
© getty
20/28
Ein Jahr hat es gedauert bis Kyriakos Papadopoulos nach seiner Verletzung sich endlich wieder im Schalke-Trikot von den Fans feiern lassen konnte
/de/sport/diashows/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013-2014,seite=20.html
Es war der Aufreger der Hinrunde: Das Phantomtor von Stefan Kießling. Felix Brych erkannte ein Tor, das Sportgericht wollte an der Entscheidung nicht rütteln
© getty
21/28
Es war der Aufreger der Hinrunde: Das Phantomtor von Stefan Kießling. Felix Brych erkannte ein Tor, das Sportgericht wollte an der Entscheidung nicht rütteln
/de/sport/diashows/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013-2014,seite=21.html
Aufgrund der vielen Verletzten in der Verteidigung des BVBs, kam Youngster Marian Sarr gegen Hoffenheim zu seinem Bundesligadebüt
© getty
22/28
Aufgrund der vielen Verletzten in der Verteidigung des BVBs, kam Youngster Marian Sarr gegen Hoffenheim zu seinem Bundesligadebüt
/de/sport/diashows/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013-2014,seite=22.html
Gegen Freiburg stand Kraftwürfel Shaqiri erstmals 13/14 in der Startelf des FCB. Der Schweizer dankt dem Trainer das Vertrauen mit einem Tor
© getty
23/28
Gegen Freiburg stand Kraftwürfel Shaqiri erstmals 13/14 in der Startelf des FCB. Der Schweizer dankt dem Trainer das Vertrauen mit einem Tor
/de/sport/diashows/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013-2014,seite=23.html
Die Hinrunde war nicht die des SC Freiburgs: Durch die Doppelbelastung taten sich die Breisgauer auch in der Liga mehr als schwer
© getty
24/28
Die Hinrunde war nicht die des SC Freiburgs: Durch die Doppelbelastung taten sich die Breisgauer auch in der Liga mehr als schwer
/de/sport/diashows/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013-2014,seite=24.html
Nach drei Spielen in der noch frischen Saison war es für Bruno Labbadia als Stuttgarter Trainer schon wieder vorbei. Die Schwaben ersetzten ihn mit Thomas Schneider
© getty
25/28
Nach drei Spielen in der noch frischen Saison war es für Bruno Labbadia als Stuttgarter Trainer schon wieder vorbei. Die Schwaben ersetzten ihn mit Thomas Schneider
/de/sport/diashows/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013-2014,seite=25.html
Die beiden Youngsters Julian Korb und Timo Werner sorgen für mächtig Furore in der Liga. Werner machte es spektakulär, Korb routiniert und abgeklärt
© getty
26/28
Die beiden Youngsters Julian Korb und Timo Werner sorgen für mächtig Furore in der Liga. Werner machte es spektakulär, Korb routiniert und abgeklärt
/de/sport/diashows/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013-2014,seite=26.html
Ein Bild mit vertauschen Rollen: Eigentlich hatte man erwartet, dass Augsburg gegen den Abstieg kämpft, doch das Team von Weinzierl wusste zu überraschen
© getty
27/28
Ein Bild mit vertauschen Rollen: Eigentlich hatte man erwartet, dass Augsburg gegen den Abstieg kämpft, doch das Team von Weinzierl wusste zu überraschen
/de/sport/diashows/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013-2014,seite=27.html
Nach 22 Jahren und 415 Pflichtspieleinsätzen verabschiedeten die Frankfurter Fans Urgestein Oka Nikolov gebührend mit einer Choreo
© getty
28/28
Nach 22 Jahren und 415 Pflichtspieleinsätzen verabschiedeten die Frankfurter Fans Urgestein Oka Nikolov gebührend mit einer Choreo
/de/sport/diashows/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013/bundesliga-die-besten-bilder-der-hinrunde-2013-2014,seite=28.html
 

Im Herbst tauschten die Granden des HSV ihren ersten Angestellten aus. Thorsten Fink durfte sich fast zwei Jahre lang in Hamburg aufreiben, ohne Erfolg. Der Trainer hat ganz sicherlich einige fachliche Dinge falsch gemacht.

Er sollte als ehemaliger Bayern-Spieler das so genannte Bayern-Gen mitbringen und implementieren - letztlich ist aber genau das Gegenteil passiert: Fink hat sich schnell an das Laissez-faire des Klubs angepasst und konnte zu keinem Zeitpunkt den gefährlichen Strömungen entgegensteuern.

Gerade gut genug

Seit Mitte September versucht sich deshalb Bert van Marwijk beim Hamburger SV. Ein Trainer von natürlicher und nicht affektierter Autorität, mit hervorragendem Renommee, erfahren und weltmännisch. Gerade gut genug für den Tabellensechzehnten.

Geändert hat sich seitdem nahezu gar nichts. Der HSV ist nach der Hälfte der Saison 14., zwei Punkte beträgt das Polster auf Relegationsrang 16. Die Mannschaft schwankt weiterhin in ihren Leistungen. Nach einem vernünftigen Start mit ordentlichen Ergebnissen hat der Trott den HSV längst wieder eingeholt. Van Marwijk hat in den elf Spielen sogar noch weniger Punkte geholt als Vorgänger Fink.

Der hatte am Ende seiner Zeit in Hamburg einen Wert von 1,12 Zählern pro Spiel, van Marwijk kommt bisher auf 1,09 Punkte. So schlecht war der Niederländer in 15 Jahren als Cheftrainer einer Profimannschaft noch nie. Offenbar hat der Schein die Realität beim HSV mal wieder überlagert. Die Siege gegen Nürnberg, Freiburg und Hannover kamen auf kuriose Weise zustande.

Den Club erwischte der HSV beim 5:0 komplett auf dem falschen Fuß, in Freiburg erwies sich Torhüter Oliver Baumann als zwölfter HSVer. Das Heimspiel gegen Hannover war einigermaßen überzeugend - 96 verbreitet in dieser Saison in der Fremde aber auch nicht unbedingt Frucht und Schrecken.

"Ich akzeptiere das nicht!"

Stattdessen zeigte sich van Marwijk bereits vor dem letzten Spieltag der Hinrunde ziemlich ernüchtert. Nach dem 0:1 im Heimspiel gegen den FC Augsburg mahnte van Marwijk erstmals eindringlich. So, als sei er bereits mehrere Jahre in Hamburg. Zu vorhersehbar schwach war die Leistung seiner Mannschaft zu Hause. Wie davor auch schon gegen Werder (0:2) oder Hoffenheim (1:5).

"Ich habe das Gefühl, dass das hier als natürliche Sache hingenommen wird. Als etwas, das hier von fast allen einfach so akzeptiert wird. Nach dem Spiel sagten mir Leute: 'Trainer, wir wussten ja, dass jetzt so eine Niederlage kommt.' Aber ich akzeptiere es nicht! Diese Zufriedenheit hier fängt wirklich langsam an, mich zu irritieren."

Es ist wohl kaum ein Zufall, dass sich die Mannschaft nur vier Tage davor mit einem überaus glücklichen 2:1 über Zweitligist 1. FC Köln ins DFB-Pokal-Viertelfinale gehangelt hatte. Danach setzte es in der Liga bis zum Ende der Vorrunde drei Niederlagen in Folge. Van Marwijks Vorhaben, strenger und härter durchzugreifen, musste der Niederländer in die Winterpause verlegen.

"Ich bin jetzt seit knapp drei Monaten hier beim HSV und erlebe jeden Tag neue Dinge - auch viele Dinge, die mir nicht gefallen. Das wird alles so akzeptiert, als ob hier einiges eingeschlafen ist. Aber ich werde hier jetzt Manches ändern - das wird auch mit Disziplin zu tun haben", hatte er da angekündigt.

Die besten Sprüche der Hinrunde 2013/14
"Das tut mir leid, die Fans zahlen für so eine Scheiße auch noch Geld" (HSV-Keeper Adler nach der Klatsche gegen Hoffenheim)
© getty
1/19
"Das tut mir leid, die Fans zahlen für so eine Scheiße auch noch Geld" (HSV-Keeper Adler nach der Klatsche gegen Hoffenheim)
/de/sport/diashows/stimmen-der-hinrunde-2013-2014/diashow-sprueche-der-hinrunde-2013-2014-juergen-klopp-robin-dutt-thomas-tuchel.html
"Am 25. sollen sie laufen und den Truthahn rausschwitzen" (Braunschweig-Coach Lieberknecht über den Trainingsplan während der Feiertage)
© getty
2/19
"Am 25. sollen sie laufen und den Truthahn rausschwitzen" (Braunschweig-Coach Lieberknecht über den Trainingsplan während der Feiertage)
/de/sport/diashows/stimmen-der-hinrunde-2013-2014/diashow-sprueche-der-hinrunde-2013-2014-juergen-klopp-robin-dutt-thomas-tuchel,seite=2.html
"Philipp ist ein Allroundspieler. Er kann überall spielen. Okay, im Tor vielleicht nicht." (Robben über Alleskönner Lahm)
© getty
3/19
"Philipp ist ein Allroundspieler. Er kann überall spielen. Okay, im Tor vielleicht nicht." (Robben über Alleskönner Lahm)
/de/sport/diashows/stimmen-der-hinrunde-2013-2014/diashow-sprueche-der-hinrunde-2013-2014-juergen-klopp-robin-dutt-thomas-tuchel,seite=3.html
"Bei uns muss schon einer im Strafraum erschossen werden, damit wir einen Elfmeter bekommen." (Frankfurts Trainer Veh hätte gerne mehr Strafstöße)
© getty
4/19
"Bei uns muss schon einer im Strafraum erschossen werden, damit wir einen Elfmeter bekommen." (Frankfurts Trainer Veh hätte gerne mehr Strafstöße)
/de/sport/diashows/stimmen-der-hinrunde-2013-2014/diashow-sprueche-der-hinrunde-2013-2014-juergen-klopp-robin-dutt-thomas-tuchel,seite=4.html
"Sie werden doch nicht glauben, dass ich dem Jogi in den Rücken falle. Der Jogi wohnt Luftlinie 100 m von mir weg. Ich bin stolz, so nahe neben so jemandem zu wohnen." (Freiburgs Trainer Streich über Bundestrainer Löw)
© getty
5/19
"Sie werden doch nicht glauben, dass ich dem Jogi in den Rücken falle. Der Jogi wohnt Luftlinie 100 m von mir weg. Ich bin stolz, so nahe neben so jemandem zu wohnen." (Freiburgs Trainer Streich über Bundestrainer Löw)
/de/sport/diashows/stimmen-der-hinrunde-2013-2014/diashow-sprueche-der-hinrunde-2013-2014-juergen-klopp-robin-dutt-thomas-tuchel,seite=5.html
"Er wird umgemäht vom Torhüter, danach ordentlich beleidigt, verletzt sich und sieht auch noch Rot. Das Paket fühlt sich sicher gut an für ihn." (Mainz-Coach Tuchel zum Platzverweis gegen Sliskovic)
© getty
6/19
"Er wird umgemäht vom Torhüter, danach ordentlich beleidigt, verletzt sich und sieht auch noch Rot. Das Paket fühlt sich sicher gut an für ihn." (Mainz-Coach Tuchel zum Platzverweis gegen Sliskovic)
/de/sport/diashows/stimmen-der-hinrunde-2013-2014/diashow-sprueche-der-hinrunde-2013-2014-juergen-klopp-robin-dutt-thomas-tuchel,seite=6.html
"Herr Kießling, jetzt haben Sie ja endlich mal eine Einladung vom DFB bekommen." (Der Sportgerichts-Vorsitzende Lorenz bei der Verhandlung über das Phantomtor)
© getty
7/19
"Herr Kießling, jetzt haben Sie ja endlich mal eine Einladung vom DFB bekommen." (Der Sportgerichts-Vorsitzende Lorenz bei der Verhandlung über das Phantomtor)
/de/sport/diashows/stimmen-der-hinrunde-2013-2014/diashow-sprueche-der-hinrunde-2013-2014-juergen-klopp-robin-dutt-thomas-tuchel,seite=7.html
"Es gab immer wieder Momente, wo du merkst: Du bist dieser kleine Piss-Verein. Du bist dieser Piss-Verein, der auch bei den Schiedsrichtern nicht die Wahrnehmung hat. Und der erste abgefälschte Fuck-Ball geht rein." (Lieberknecht nach dem 0:4 beim HSV )
© getty
8/19
"Es gab immer wieder Momente, wo du merkst: Du bist dieser kleine Piss-Verein. Du bist dieser Piss-Verein, der auch bei den Schiedsrichtern nicht die Wahrnehmung hat. Und der erste abgefälschte Fuck-Ball geht rein." (Lieberknecht nach dem 0:4 beim HSV )
/de/sport/diashows/stimmen-der-hinrunde-2013-2014/diashow-sprueche-der-hinrunde-2013-2014-juergen-klopp-robin-dutt-thomas-tuchel,seite=8.html
"Das geht mir total auf den Sack. Ich glaube nicht mehr, dass wir dieses Jahr noch ein normales Spiel abliefern. Wenn wir irgendwann mal sieben Tore schießen, bekommen wir sicher auch sieben." (TSG-Trainer Gisdol über die Anfälligkeit seines Teams)
© getty
9/19
"Das geht mir total auf den Sack. Ich glaube nicht mehr, dass wir dieses Jahr noch ein normales Spiel abliefern. Wenn wir irgendwann mal sieben Tore schießen, bekommen wir sicher auch sieben." (TSG-Trainer Gisdol über die Anfälligkeit seines Teams)
/de/sport/diashows/stimmen-der-hinrunde-2013-2014/diashow-sprueche-der-hinrunde-2013-2014-juergen-klopp-robin-dutt-thomas-tuchel,seite=9.html
"No! Auf Deutsch heißt das: Nein!" (Bayern-Coach Guardiola auf die Frage eines Journalisten, ob die Dominanz der Münchner langweilig werde.)
© getty
10/19
"No! Auf Deutsch heißt das: Nein!" (Bayern-Coach Guardiola auf die Frage eines Journalisten, ob die Dominanz der Münchner langweilig werde.)
/de/sport/diashows/stimmen-der-hinrunde-2013-2014/diashow-sprueche-der-hinrunde-2013-2014-juergen-klopp-robin-dutt-thomas-tuchel,seite=10.html
"Wir fahren hier mit einem VW-Käfer Baujahr 70 gegen einen Formel-1-Wagen. Und dann fragt ihr, wieso bist du nicht vor dem Vettel ins Ziel gekommen?" (Tuchel über das Duell mit dem FC Bayern)
© getty
11/19
"Wir fahren hier mit einem VW-Käfer Baujahr 70 gegen einen Formel-1-Wagen. Und dann fragt ihr, wieso bist du nicht vor dem Vettel ins Ziel gekommen?" (Tuchel über das Duell mit dem FC Bayern)
/de/sport/diashows/stimmen-der-hinrunde-2013-2014/diashow-sprueche-der-hinrunde-2013-2014-juergen-klopp-robin-dutt-thomas-tuchel,seite=11.html
"Wir haben keine Tore gemacht, das ist ein Problem, wenn man Spiele gewinnen will." (Club-Trainer Verbeek über die verpassten Chancen gegen Freiburg)
© getty
12/19
"Wir haben keine Tore gemacht, das ist ein Problem, wenn man Spiele gewinnen will." (Club-Trainer Verbeek über die verpassten Chancen gegen Freiburg)
/de/sport/diashows/stimmen-der-hinrunde-2013-2014/diashow-sprueche-der-hinrunde-2013-2014-juergen-klopp-robin-dutt-thomas-tuchel,seite=12.html
"Mit der Roten Karte wurde es schwer. Szalai ist 3,50 Meter groß, wiegt 2000 Kilo. Man berührt ihn leicht, dann fällt er um. So ist das halt." (Augsburgs Callsen-Bracker zum Platzverweis für Teamkollege Klavan)
© getty
13/19
"Mit der Roten Karte wurde es schwer. Szalai ist 3,50 Meter groß, wiegt 2000 Kilo. Man berührt ihn leicht, dann fällt er um. So ist das halt." (Augsburgs Callsen-Bracker zum Platzverweis für Teamkollege Klavan)
/de/sport/diashows/stimmen-der-hinrunde-2013-2014/diashow-sprueche-der-hinrunde-2013-2014-juergen-klopp-robin-dutt-thomas-tuchel,seite=13.html
"Ich wollte meine Spieler da wegholen und ihm dann die Hand geben. Das hat ihn aber dann offenbar ein bisschen erschreckt - so wie ich aussehe, wie ich immer aussehe. Wobei ich relativ ruhig war." (BVB-Trainer Klopp über sein Gespräch mit dem Schiri)
© getty
14/19
"Ich wollte meine Spieler da wegholen und ihm dann die Hand geben. Das hat ihn aber dann offenbar ein bisschen erschreckt - so wie ich aussehe, wie ich immer aussehe. Wobei ich relativ ruhig war." (BVB-Trainer Klopp über sein Gespräch mit dem Schiri)
/de/sport/diashows/stimmen-der-hinrunde-2013-2014/diashow-sprueche-der-hinrunde-2013-2014-juergen-klopp-robin-dutt-thomas-tuchel,seite=14.html
"Ein Knie habe ich seit Geburt." (Schalkes Boateng auf die Frage, wie lange er schon Schmerzen am Knie habe)
© getty
15/19
"Ein Knie habe ich seit Geburt." (Schalkes Boateng auf die Frage, wie lange er schon Schmerzen am Knie habe)
/de/sport/diashows/stimmen-der-hinrunde-2013-2014/diashow-sprueche-der-hinrunde-2013-2014-juergen-klopp-robin-dutt-thomas-tuchel,seite=15.html
"Klar war meine Hand am Trikot, aber das war für mich normale Bundesliga. Ich muss ja auch wissen, wo mein Gegenspieler ist." (Augsburgs Abwehrspieler Callsen-Bracker über einen verursachten Elfmeter)
© getty
16/19
"Klar war meine Hand am Trikot, aber das war für mich normale Bundesliga. Ich muss ja auch wissen, wo mein Gegenspieler ist." (Augsburgs Abwehrspieler Callsen-Bracker über einen verursachten Elfmeter)
/de/sport/diashows/stimmen-der-hinrunde-2013-2014/diashow-sprueche-der-hinrunde-2013-2014-juergen-klopp-robin-dutt-thomas-tuchel,seite=16.html
"So viel Fußball heute. Da müsst ihr so 'ne Kackgeschichte machen. Ist das ein Drecksleben, das tut mir echt leid" (Klopp über die Frage nach Reus, der den Linienrichter umgeschubst hatte)
© getty
17/19
"So viel Fußball heute. Da müsst ihr so 'ne Kackgeschichte machen. Ist das ein Drecksleben, das tut mir echt leid" (Klopp über die Frage nach Reus, der den Linienrichter umgeschubst hatte)
/de/sport/diashows/stimmen-der-hinrunde-2013-2014/diashow-sprueche-der-hinrunde-2013-2014-juergen-klopp-robin-dutt-thomas-tuchel,seite=17.html
"Jede sachliche Analyse des Spiels wird irgendwie dem tatsächlichen Spielverlauf nicht gerecht." (Bremens Trainer Dutt nach dem 4:4 in Hoffenheim)
© getty
18/19
"Jede sachliche Analyse des Spiels wird irgendwie dem tatsächlichen Spielverlauf nicht gerecht." (Bremens Trainer Dutt nach dem 4:4 in Hoffenheim)
/de/sport/diashows/stimmen-der-hinrunde-2013-2014/diashow-sprueche-der-hinrunde-2013-2014-juergen-klopp-robin-dutt-thomas-tuchel,seite=18.html
"Jetzt spielen hier nur noch Gangster: Jermaine Jones, Jefferson Farfan, Boateng und Santana." (Schalkes Santana über seine Teamkollegen)
© getty
19/19
"Jetzt spielen hier nur noch Gangster: Jermaine Jones, Jefferson Farfan, Boateng und Santana." (Schalkes Santana über seine Teamkollegen)
/de/sport/diashows/stimmen-der-hinrunde-2013-2014/diashow-sprueche-der-hinrunde-2013-2014-juergen-klopp-robin-dutt-thomas-tuchel,seite=19.html
 

"Noch nie so etwas erlebt"

Spätestens das amateurhafte Verhalten seiner Spieler in der letzten Partie gegen Mainz ließ van Marwijk aber regelrecht schockiert zurück. "Ich habe in meiner Karriere schon Vieles erlebt - aber so etwas noch nicht." Einige Spieler rannten trotz Unterzahl in der Nachspielzeit munter nach vorne und ermöglichten so den Siegtreffer der Gäste mit dem Schlusspfiff.

"Wenn einer unserer Spieler im Strafraum des Gegners steht, kann ich das nicht verstehen. Der denkt dann nicht wie ein Profi. Wäre ich noch Spieler, hätte ich den mit dem Lasso zurückgeholt!", prangerte van Marwijk den Ungehorsam und die Unselbständigkeit seiner Spieler an. Aber allein daran mangelt es auch nicht.

Hamburg hat einige hochkarätige oder hoffnungsvolle Akteure im Kader. Aber Rene Adler oder Raphael van der Vaart stechen nicht heraus. Van der Vaart hat zwar sehr starke Quoten und spielt mit 13 Scorerpunkten (sieben Tore, sechs Assists) statistisch gesehen seine beste Saison. Er dient aber nicht als Anführer oder Fixpunkt für den Rest des Teams. Hakan Calhanoglu hat auf dem Feld schnell Fuß gefasst in der Bundesliga, außerhalb des Platzes muss der Türke aber noch deutlich reifer werden.

Angespante finanzielle Lage

Jonathan Tah hat tolle Anlagen, lernt aber in jedem Spiel noch dazu. Pierre-Michel Lasogga hat anfangs nach Belieben geknipst, neun Treffer sind auch eine starke Quote. Ob Lasogga aber überhaupt in Hamburg bleibt, ist weiter nicht geklärt. Die finanzielle Situation des Klubs nach drei Jahren in Folge mit satten Minusbilanzen ist weiter angespannt, weshalb sich Transfers eher auf der Abgabe-, denn der Zukaufseite verwirklichen lassen.

Hoffnung machen die Rückkehr von Ivo Illicevic und dass sich Milan Badelj im defensiven Mittelfeld stabilisiert hat. Die große Sehnsucht liegt aber in der Arbeit van Marwijks. "Ich hoffe, dass ich endlich mal mit dem ganzen Kader trainieren kann", sagt der.

"Es gibt Spieler, die haben noch nie mit mir zusammen auf dem Platz gestanden: Dennis Diekmeier, Kerem Demirbay, Slobodan Rajkovic. Und ich hoffe, dass Heiko Westermann und Rene Adler schnell wieder fit werden. Nur, wenn alle fit sind, können wir ein Niveau erreichen, um keine Angst zu bekommen." Den Glauben an die Qualität seiner Spieler will van Marwijk nicht verlieren. Dazu muss er aber an ihrer Mentalität arbeiten.

Superlative für schlechte Leistungen

Van Marwijk hat nun schon mehrmals den Superlativ bemüht, um die negativen Leistungen seiner Mannschaft einzuordnen. Nach dem 3:5 in Leverkusen, der ersten bitteren Niederlage seiner Amtszeit in Hamburg, verwies er bereits darauf, dass es einmalig in seiner Laufbahn gewesen sei, wie leicht man dem Gegner die Tore geschenkt habe.

Es wiederholt sich einiges schon wieder beim Hamburger SV. 17 Trainer in den letzten 15 Jahren hatten schon ihre Erfahrungen mit den Hanseaten gemacht. Dass mit Jansen nur noch ein Spieler im Kader steht, der länger als fünf Jahre im Klub ist, ist da nur die logische Konsequenz. Es wäre nachvollziehbar, würde Jansen seinen bis 2015 datierten Vertrag in Hamburg nicht erfüllen.

Bert van Marwijk hat trotz aller Probleme nicht vor, frühzeitig wieder hinzuwerfen. Auch wenn er schon einige Male ziemlich verzweifelt schien. "Ich bin keiner, der aufgibt", sagt er fast trotzig. "Ich kriege in solchen Situation eher noch mehr Energie."

Der Hamburger SV im Überblick

Stefan Rommel

Diskutieren Drucken Startseite

Stefan Rommel(Redakteur)

Stefan Rommel, Jahrgang 1975, ist Nationalmannschaftsreporter bei SPOX.com (momentan in Elternteilzeit). Studium der Sportwissenschaften in Augsburg, DFB-Lizenz Trainer-C-Leistungsfußball. Redakteur bei Sport1.de von 2001 bis 2007. SPOX-Redakteur der ersten Stunde und tätig im Fußball-Ressort, u.a. für Bremen, Stuttgart und Augsburg. Analysiert von Zeit zu Zeit die Spielstile großer und kleinerer Mannschaften.

14. Spieltag
15. Spieltag

Bundesliga, 14. Spieltag

Bundesliga, 15. Spieltag

Die Bundesliga in Zahlen - Alle Opta-Daten zur Saison 2015/2016
Trend

Mats Hummels wechselt vom BVB zum FC Bayern. Richtige Entscheidung?

Ja
Nein

www.performgroup.com

Copyright © 2016 SPOX. Alle Rechte vorbehalten.