Nach Debakel gegen Bayern München

Gereizter Dutt: "Taten folgen lassen"

Von SID
Donnerstag, 12.12.2013 | 11:47 Uhr
Trainer Robin Dutt erwartet im Spiel gegen Hertha BSC eine Reaktion seiner Mannschaft
© getty
Advertisement
Bundesliga
SoJetzt
Alle Highlights des Spieltags inkl. aller Sonntagsspiele
Primera División
Live
Real Sociedad -
Valencia
Serie A
Live
Florenz -
Atalanta
Ligue 1
Live
Marseille -
Toulouse
Ligue 2
Clermont -
Lens
Premier League
Arsenal -
West Brom
Primera División
Real Betis -
Levante
Copa do Brasil
Cruzeiro -
Flamengo
Ligue 1
Monaco -
Montpellier
Premiership
Hamilton -
Rangers
Championship
QPR -
Fulham
Primera División
Celta Vigo -
Girona
J1 League
Niigata -
Kobe
J1 League
Kawasaki -
Cerezo Cosaka
Primera División
Deportivo -
Getafe
Premier League
Huddersfield -
Tottenham
Premier League
Man Utd -
Crystal Palace
Championship
Ipswich -
Bristol City
Primera División
Sevilla -
Malaga
Ligue 1
PSG -
Bordeaux
Serie A
Udinese -
Sampdoria
Premier League
Chelsea -
Man City
Primera División
Levante -
Alaves
Championship
Reading -
Norwich
Ligue 1
Amiens -
Lille
Ligue 1
Dijon -
Straßburg
Ligue 1
Guingamp -
Toulouse
Ligue 1
Nantes -
Metz
Ligue 1
Rennes -
Caen
Premier League
Stoke -
Southampton (Delayed)
Primera División
Leganes -
Atletico Madrid
Serie A
Genua -
Bologna
Premier League
Bournemouth -
Leicester (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Swansea (DELAYED)
Premier League
West Brom -
Watford (DELAYED)
Serie A
Palmeiras -
Santos
Serie A
Neapel -
Cagliari
Premier League
Arsenal -
Brighton
Championship
Sheffield Wed -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
St. Etienne
Serie A
Benevento -
Inter Mailand
Serie A
Chievo Verona -
Florenz
Serie A
Lazio -
Sassuolo
Serie A
SPAL -
Crotone
Serie A
FC Turin -
Hellas Verona
Primera División
Barcelona -
Las Palmas
Ligue 1
Angers -
Lyon
Primera División
Real Madrid -
Espanyol
Ligue 1
Nizza -
Marseille
WC Qualification South America
Bolivien -
Brasilien
WC Qualification South America
Venezuela -
Uruguay
WC Qualification South America
Kolumbien -
Paraguay
WC Qualification South America
Chile -
Ecuador
WC Qualification South America
Argentinien -
Peru
WC Qualification Europe
Georgien -
Wales
WC Qualification Europe
Italien -
Mazedonien
WC Qualification Europe
Liechtenstein -
Israel
WC Qualification Europe
Spanien -
Albanien
WC Qualification Europe
Kroatien -
Finnland
WC Qualification Europe
Kosovo -
Ukraine
WC Qualification Europe
Färöer -
Lettland

Nach dem 0:7-Debakel gegen Bayern München strebt Werder Bremen bei Hertha BSC Wiedergutmachung an. Sportdirektor Thomas Eichin sprach Trainer Robin Dutt vorab das Vertrauen aus - doch der Ton wird rauer.

Schon wieder. Es passiert schon wieder. Eigentlich sollte in Bremen unter dem neuen Werder-Trainer Robin Dutt doch alles besser werden, Grün-Weiß wollte in der Fußball-Bundesliga endlich wieder glänzen - wie früher. Doch stattdessen müssen die Fans schon wieder Angst um ihren Klub haben. Den einst stolzen Hanseaten droht der Absturz in die Bedeutungslosigkeit. Und das tut weh.

Das 0:7-Debakel vergangene Woche gegen Bayern München hat seine Spuren hinterlassen, tiefere, als sie in Bremen zugeben wollen. Dutt wirkte vor der Partie bei Hertha BSC in Berlin ungewohnt gereizt, wortkarg, dünnhäutig und genervt. Die Situation setzt ihm sichtlich zu. "Wir wissen, was wir für ein Spiel hinter uns haben, und es gibt keine Argumente, die irgendetwas besser machen. Es gibt nur ein Argument: Freitag, 20.30 Uhr", sagte der 48-Jährige und versuchte, irgendwie Zuversicht und Selbstvertrauen auszustrahlen: "Wir werden Taten folgen lassen. Das ist besser, als im Vorfeld öffentlich zu reden."

Mit dem HYUNDAI Bundesliga Tippspiel die Saison durchtippen!

Bremen in der Krise

Früher hat sich Werder mit den Münchnern gemessen, sich auf Augenhöhe gewähnt - nun sind Teams wie Augsburg oder eben die "alte Dame" aus Berlin dem einstigen Double-Gewinner entwischt. Und der Trend spricht vor der richtungweisenden Partie gegen Werder, die Formkurve zeigt steil nach unten - die Bremer holten aus den vergangenen vier Spielen nur einen Punkt, kassierten dabei 17 Gegentore. Nur 1899 Hoffenheim (35) hat mehr Treffer hinnehmen müssen als Werder (34). Trotzdem sagt Dutt: "Ich vertraue dieser Mannschaft, wir haben super Jungs."

Doch der Nachfolger von Erfolgstrainer Thomas Schaaf hat es bisher nicht geschafft, diesen "super Jungs" die nötige Balance zwischen Offensive und Defensive zu vermitteln. Für gut organisierte Mannschaften ist Werder stets eine leichte Beute. Sportdirektor Thomas Eichin verweist in diesem Zusammenhang gerne auf den Umbruch, in dem sich Werder befinde. Und das eine Entwicklung eben Zeit brauche - doch das hören die Fans an der Weser schon länger.

Wende oder Abstiegskampf

Schon im vierten Jahr in Folge läuft Werder den eigenen Ansprüchen hinterher. Doch Eichin, der am Donnerstag nach Turin flog, um mit Juve über mögliche Ausleihgeschäfte zu sprechen, nimmt Dutt stets in Schutz, er fordert stattdessen eine Reaktion der Mannschaft in Berlin: "Wir sind nicht blind, wir haben das Spiel gesehen. Aber die Konzentration liegt schon längst auf dem Berlin-Spiel." Der Druck auf Werder ist jedenfalls immens. Gegen die Hertha will, nein muss die Mannschaft wieder aufstehen, die Wende schaffen. Sonst rutscht man immer weiter ab.

Bei den Spielern des Tabellen-14. ist das böse Wort "Abstiegskampf" nach den enttäuschenden Leistungen der Vorwochen deswegen auch kein Tabu mehr. "Die Gefahr ist da, wir verschließen nicht die Augen vor der Tabellensituation", sagte Kapitän Clemens Fritz, der wegen Oberschenkelproblemen auszufallen droht, dem Fachmagazin kicker: "Jeder sieht, wie eng es ist. Wir sind nicht blauäugig und wissen, dass das passieren kann." Schon wieder.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Hertha: Kraft - Pekarik, Lustenberger, Brooks, van den Bergh - Cigerci, Hosogai - Skjelbred, Ronny, Schulz - Ramos. - Trainer: Luhukay

Bremen: Wolf - Fritz, Lukimya, Caldirola, Garcia - Bargfrede, Makiadi - Elia, Hunt, Ekici - Petersen. - Trainer: Dutt

Die Tabelle der Bundesliga im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung