Montag, 23.12.2013

Ribery zieht Jahresfazit

"Haben andere Dimension erreicht"

Bayern-Star Franck Ribery hat sein erfolgreiches Jahr 2013 mit fünf Titeln im Verein und der Wahl zu Europas Fußballer des Jahres Revue passieren lassen. Dass seine Karriere so erfolgreich verlaufen konnte, ist laut Ribery zu einem großen Teil das Verdienst des FC Bayern. Dennoch schließt er nicht aus, noch einmal ein Fußball-Abenteuer in Übersee zu wagen.

Franck Ribery spielt bereits seit 2007 für den FC Bayern
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Franck Ribery spielt bereits seit 2007 für den FC Bayern

"2013 war außergewöhnlich. Für die Mannschaft, für den FC Bayern, für mich. Gerade wenn man sieht, was wir ein Jahr zuvor erlebt haben", sagte Ribery im Interview mit dem "Kicker" mit Blick auf die drei zweiten Plätze der Saison 2011/12."Wie wir dann gespielt haben, das spricht für unsere fußballerische Qualität, aber auch für unsere mentale Stärke. Wir haben 2013 eine andere Dimension erreicht."

Für den 30-Jährigen ist klar, dass der Erfolg der letzten 18 Monate neben der Qualität der Einzelspieler vor allem auf dem Kollektiv beruht: "Es ist die Arbeit, die Konzentration, die gute Atmosphäre in der Mannschaft, der Zusammenhalt. Was zählt, ist der Erfolg der Gruppe. Wir sind stolz, dem Verein diesen Glanz gegeben zu haben."

Alles richtig gemacht

2009 und 2010 hatte Ribery zahlreiche Angebote vorliegen. Eine Situation, die ihm damals sichtlich Schwierigkeiten bereitet habe: "Mir fehlte die Erfahrung im Umgang mit solchen Sachen.

Franck Ribery: Karriere in Bildern
Leistungsträger, Publikumsliebling und fast Weltfußballer. Franck Ribery ist beim FC Bayern zu einem der besten Spieler der Welt gereift
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Leistungsträger, Publikumsliebling und fast Weltfußballer. Franck Ribery ist beim FC Bayern zu einem der besten Spieler der Welt gereift
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Dabei kam seine Karriere nur sehr langsam ins Rollen. Seinen ersten Profivertrag unterschrieb er beim FC Metz
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Dabei kam seine Karriere nur sehr langsam ins Rollen. Seinen ersten Profivertrag unterschrieb er beim FC Metz
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Zuvor war er vom Internat des OSC Lille ausgeschlossen worden und tingelte durch die unteren Ligen. Seinen Lebensunterhalt verdiente er sich als Bauarbeiter
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Zuvor war er vom Internat des OSC Lille ausgeschlossen worden und tingelte durch die unteren Ligen. Seinen Lebensunterhalt verdiente er sich als Bauarbeiter
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Unter Trainer Jean Fernandez ging es allerdings aufwärts mit dem Flügelflitzer. Ribery wurde immer stärker und verließ den Verein 2005 Richtung Türkei
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Unter Trainer Jean Fernandez ging es allerdings aufwärts mit dem Flügelflitzer. Ribery wurde immer stärker und verließ den Verein 2005 Richtung Türkei
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Der Franzose stand fortan bei Galatasaray unter Vertrag. Bis heute verfolgt er den Verein aus Istanbul
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Der Franzose stand fortan bei Galatasaray unter Vertrag. Bis heute verfolgt er den Verein aus Istanbul
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Dort gewann er auch seinen ersten Titel. Mit einem 5:1 über Rivale Fenerbahce holte sich Galatasaray den türkischen Pokal
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Dort gewann er auch seinen ersten Titel. Mit einem 5:1 über Rivale Fenerbahce holte sich Galatasaray den türkischen Pokal
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Nach einem Streit um ausstehende Gehaltszahlungen beim türkischen Rekordmeister zog es Ribery zurück nach Frankreich - diesmal zu Olympique Marseille
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Nach einem Streit um ausstehende Gehaltszahlungen beim türkischen Rekordmeister zog es Ribery zurück nach Frankreich - diesmal zu Olympique Marseille
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Erneut unter Jean Fernandez blühte Ribery auf und wurde kurz vor der Weltmeisterschaft 2006 das erste Mal in die Nationalmannschaft berufen
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Erneut unter Jean Fernandez blühte Ribery auf und wurde kurz vor der Weltmeisterschaft 2006 das erste Mal in die Nationalmannschaft berufen
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Schnell wurde klar, in wessen Fußstapfen er treten sollte. Niemanden Geringeres als Zinedine Zidane sollte Ribery beerben
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Schnell wurde klar, in wessen Fußstapfen er treten sollte. Niemanden Geringeres als Zinedine Zidane sollte Ribery beerben
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Bei der Weltmeisterschaft zeigte er, weshalb. Die Equipe Tricolore gelangte bis ins Finale, scheiterte dort allerdings an Italien
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Bei der Weltmeisterschaft zeigte er, weshalb. Die Equipe Tricolore gelangte bis ins Finale, scheiterte dort allerdings an Italien
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Nach einer weiteren Saison in Frankreich machte er den größten und wichtigsten Schritt seiner Karriere und wechselte zum FC Bayern München
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Nach einer weiteren Saison in Frankreich machte er den größten und wichtigsten Schritt seiner Karriere und wechselte zum FC Bayern München
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Seine sympathische und freche Art, die unglaubliche Technik und das Zusammenspiel mit seinem neuen Partner Luca Toni sicherten Ribery schnell einen Platz im Herzen der Bayern-Fans
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Seine sympathische und freche Art, die unglaubliche Technik und das Zusammenspiel mit seinem neuen Partner Luca Toni sicherten Ribery schnell einen Platz im Herzen der Bayern-Fans
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Der Jubel bei den Anhängern kannte keine Grenzen, als der umworbene Ribery nach der Double-Saison 09/10 in gewohnter Manier auf dem Rathausbalkon seine Vertragsverlängerung verkündete: "Isch 'abe gemacht fünf Jahre mehr!"
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Der Jubel bei den Anhängern kannte keine Grenzen, als der umworbene Ribery nach der Double-Saison 09/10 in gewohnter Manier auf dem Rathausbalkon seine Vertragsverlängerung verkündete: "Isch 'abe gemacht fünf Jahre mehr!"
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In der Nationalmannschaft lief es jedoch nicht immer. Negatives Highlight war das blamable Vorrundenaus bei der Weltmeisterschaft 2010
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In der Nationalmannschaft lief es jedoch nicht immer. Negatives Highlight war das blamable Vorrundenaus bei der Weltmeisterschaft 2010
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Logischerweise feierte er beim Rekordmeister eine Menge Titelgewinne. Der Champions-League-Sieg 2012/13 war allerdings bisher sein größter Erfolg
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Logischerweise feierte er beim Rekordmeister eine Menge Titelgewinne. Der Champions-League-Sieg 2012/13 war allerdings bisher sein größter Erfolg
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Auch nach dem Trainerwechsel von Jupp Heynckes zu Pep Guardiola blieb Franck Ribery essentieller Bestandteil des Teams und gilt als Mitfavorit bei der kommenden Weltfussballer-Wahl
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Auch nach dem Trainerwechsel von Jupp Heynckes zu Pep Guardiola blieb Franck Ribery essentieller Bestandteil des Teams und gilt als Mitfavorit bei der kommenden Weltfussballer-Wahl
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Man muss sich vorstellen, dass mich zu einem bestimmten Zeitpunkt sieben Top-Klubs wollten, zum Beispiel Chelsea, Manchester City, Real Madrid, Barcelona, Inter. Es war alles dabei. Da drehst du durch."

Längst sei er aber "sehr glücklich, dass ich hiergeblieben bin. Vor allem bin ich Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge sehr dankbar, dass sie damals gesagt haben: 'Du bleibst'." Mittlerweile ist für ihn klar: "Ich werde so lange es geht hier in München bleiben. In Europa gibt es für mich keinen anderen Klub mehr."

Später Abstecher in die USA oder Emirate?

Der 30-jährige Ribery gab zu, dass er "in ein paar Jahren nicht mehr so spielen" könne wie im Moment. Sollte er dann immer noch Lust auf Fußball haben, würden ihn die USA oder die Emirate reizen: "Aber das würde ich schon nicht mehr zu meiner eigentlichen Karriere zählen. Das wäre nicht mehr damit zu vergleichen, was ich hier in München erlebe."

Auch für die Zeit nach seiner aktiven Karriere hat Ribery bereits gewisse Ideen: "Ich mag die Jugend sehr. Ich könnte mir gut vorstellen, als Trainer mit Jugendlichen zu arbeiten, die um die 15 sind."

Franck Ribery im Steckbrief

Marco Heibel

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