Götze-Transfer laut Magath ausschlaggebend

"Der BVB hat nicht mehr die Qualität"

Von Alice Jo Tietje
Sonntag, 22.12.2013 | 16:25 Uhr
Wird man Felix Magath bald in führender Rolle beim HSV sehen?
© getty
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Felix Magath sieht die Ursache für die schwachen Leistungen von Borussia Dortmund in der Liga vor allem in dem Qualitätsverlust, der durch den Abgang von Mario Götze entstanden ist. Gleichzeitig kann sich der frühere Trainer ein Engagement beim Hamburger SV vorstellen.

Mit der Niederlage gegen Hertha (1:2) hat sich der Rückstand von Borussia Dortmund auf die Bayern weiter vergrößert. Gerade in der Liga schwächelte der BVB zuletzt erheblich. Für Felix Magath ist den Dortmundern in dieser Saison die Qualität im Vergleich zu letzter Saison abhanden gegangen, wie der frühere Coach im "Doppelpass" erklärte.

"Ich war schon vor der Saison der Meinung, dass der BVB nicht mehr die Qualität wie in den letzten Jahren hat, weil der Götze-Transfer den Verein schon sehr getroffen hat. Götze ist nicht ersetzbar." Auch die Leistungen von Top-Torschütze Robert Lewandowski sind für Magath Ursache der schwächelnden Leistungen: " Auch Robert Lewandowski spielt zwar eine gute Rolle, aber wegen der Transfergerüchte ist er nicht mehr in der Verfassung der letzten Saison."

Zwar könnte man die Ausfälle gegen schwächere Gegner kompensieren, aber nicht wenn es gegen die Topteams geht. "Die Borussia wird national natürlich immer zu den besten Mannschaften Deutschlands gehören, aber es reicht nicht mehr für die internationale Spitze", sagte Magath.

"Es ist nicht überraschend, was beim HSV passiert"

Die negative Entwicklung in Hamburg ist für den Fußballlehrer ebenfalls leicht zu erklären: "Es ist nicht überraschend, was beim HSV passiert, denn nach einem kurzen Hoch unter van Marwijk, geht der Weg aktuell wieder nach unten. Solange in der Führung keine Änderungen in der Philosophie oder personelle Änderungen stattfinden, kann das nicht gut werden beim HSV", sagte der 60-Jährige.

Magath selbst würde gerne in die Geschicke bei den Hanseaten eingreifen und den Verein wieder in die richtigen Bahnen leiten. Allerdings will er sich dabei nicht aufdrängen: "Der HSV ist natürlich der Verein, mit dem ich emotional am meisten verbunden bin. Ich möchte mich aber nicht anbieten. Ich habe mich in letzter Zeit dahin entwickelt, die Geschicke eines Vereins eher aus dem Büro zu lenken und nicht mehr als Trainer."

Der Hamburger SV im Überblick

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