Seifert: "Europa-Liga albern"

SID
Samstag, 14.12.2013 | 10:49 Uhr
Christian Seifert ist seit dem 1. Juli 2005 Vorsitzender der DFL-Geschäftsführung
© getty
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Christian Seifert, Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga (DFL), hält nichts von einer möglichen Europa-Liga für dominierende Top-Teams wie Bayern München.

"Solche Ideen sind albern. Würde man so eine Europa-Liga einführen, dann kollabiert die Bundesliga und mit ihr alle anderen europäischen Ligen", sagte der 44 Jahre alte Funktionär der "Bild".

Zuletzt hatten Oliver Kahn und Felix Magath eine solche Liga ins Gespräch gebracht.

Seifert hob trotz der Alleinherrschaft des Triple-Gewinners aus München die Attraktivität der Bundesliga hervor. "Zu jedem Spiel kamen bisher im Schnitt über 43.000 Fans, alle wichtigen TV-Sendungen laufen besser als im Vorjahr.

"Bayern bestes Team der Welt"

Dabei war es ja schon 2012/13 angeblich die langweiligste Saison der Bundesliga-Geschichte", sagte Seifert, der die Bayern als "das beste Team der Welt" bezeichnete.

Einen Liga-Ausschluss für Zweitligist Dynamo Dresden hält Seifert nach den wiederholten Gewalt-Exzessen Dresdener Hooligans für "theoretisch denkbar", aber es sei der falsche Ansatz.

Die Klubverantwortlichen müssten sich allerdings fragen, so Seifert, ob sie alle Möglichkeiten ausgeschöpft haben: "Es braucht einen klaren und nachvollziehbaren Strafenkatalog, der bei Grenzüberschreitungen zügig zur Anwendung kommt."

"Platini-Vorschlag überlegenswert"

In den Fan-Ausschreitungen der letzten Zeit sieht Seifert "kein flächendeckendes Gewaltproblem". Es wäre, sagte der DFL-Boss, "eine Bankrotterklärung gegenüber wenigen Gewalttätern für alle Beteiligten, wenn Innenminister Spiele verbieten müssten." Diese Gefahr sehe er nicht.

Den Vorschlag von Michel Platini, als Vorstufe einer Gelb-Roten Karte eine Zeitstrafe einzuführen, nannte Seifert "überlegenswert". Der Präsident der Europäischen Fußball-Union UEFA habe zuletzt viele Ideen gehabt, so Seifert, "diese ist eine der besseren".

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