Dienstag, 17.12.2013

Nürnberg will "öffentliche Aufarbeitung" der Fehlentscheidung

Bader fordert Konsequenzen vom DFB

Martin Bader vom 1. FC Nürnberg hat vom DFB nach dem klaren Abseitstor gegen sein Team beim 3:3 gegen Hannover 96 Konsequenzen gefordert. Er will nachvollziehen, wie der Deutsche Fußball-Bund mit gravierenden Fehlentscheidungen seiner Offiziellen umgeht.

Auch wegen der Fehlentscheidung Kinhöfers konnte Nürnberg eine 3:0-Führung nicht retten
© getty
Auch wegen der Fehlentscheidung Kinhöfers konnte Nürnberg eine 3:0-Führung nicht retten

"Ich würde mir wünschen, dass der DFB die Fehler seiner Schiedsrichter öffentlich aufarbeitet. Ich wüsste von den Verantwortlichen gern, wie dort mit so einem krassen Ding umgegangen wird", sagte Bader der "Bild". Schiedsrichter-Assistent Scheppe hatte beim 2:3 eine Abseitsstellung nicht bemerkt.

Die Vereine müssten sich der Öffentlichkeit nach groben Fehlern schließlich auch stellen, begründet Bader: "Wir als Verein müssen erklären, wie wir damit umgehen, was wir für Konsequenzen ziehen. Bei den Schiedsrichtern weiß ich das nicht."

Zuvor Fehlentscheidung zugunsten Nürnbergs

Scheppe hatte am 1. Spieltag einen ähnlichen Fehler gemacht, damals aber zugunsten der Nürnberger. "Ich wüsste schon gerne, was damals zu Kinhöfer und seinem Team gesagt wurde. ‚Macht einfach weiter' kann sicher nicht der richtige Weg sein", so Bader.

Damals war ein klarer Treffer von Kevin Volland nicht gegeben worden, Nürnberg erkämpfte sich ein 2:2-Unentschieden.

Der 1. FC Nürnberg im Überblick

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