Die Stimmen zum 16. Spieltag

"Keiner hätte gedacht, dass ich bleibe"

SID
Samstag, 14.12.2013 | 19:07 Uhr
Jens Keller erfährt nach wie vor ordentlich Gegenwind auf Schalke
© getty
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Jens Keller meistert die Woche der Wahrheit und bleibt dennoch skeptisch. Armin Veh sieht die Eintracht trotz des Sieges gegen Bayer im Abstiegskampf, während Rudi Völler schon an die nächste Neuverpflichtung denkt. Der 1. FC Nürnberg hadert nach dem 3:3-Unentschieden gegen Hannover 96 mit dem Schiedsrichtergespann. Jens Grahl nimmt die Schuld auf sich, Thomas Tuchel und Thomas Schneider zeigen sich auch ohne Sieg zufrieden.

Bayer Leverkusen - Eintracht Frankfurt 0:1 (0:0)

Armin Veh (Trainer Eintracht Frankfurt): "Wir waren in der 1. Halbzeit richtig gut gestanden. Wir haben immer versucht, Nadelstiche zu setzen. Das ist uns mit dem 1:0 gelungen. Ich weiß schon, wie es im Endeffekt läuft. Das ist der Fluch der guten Tat. Die Mannschaft ist aufgestiegen, in den Europacup gekommen. Dass wir dann Probleme bekommen, war mir klar.

...auf die Frage, ob Frankfurt weiterhin im Abstiegskampf steckt: "Ja, absolut. Wir sind total happy, dass wir weitergekommen sind in der Europa League, sind im Pokal weiter, es wird nicht leichter. Wenn wir das schaffen, dass wir drei Mannschaften hinter uns lassen, dann haben wir was gelernt diese Saison."

...über einen möglichen Pokalsieg: "Wenn wir mit Frankfurt die Euro League gewinnen, müsste ich die Schuhe an den Nagel hängen."

Rudi Völler (Sportdirektor Bayer Leverkusen): "Wenn wir es nicht schaffen, am obersten Limit zu spielen, hundert Prozent bringen, dann werden wir es schwer haben. Die ersten halbe Stunde haben wir zu wenig gemacht. Du musst fast froh sein, dass du nicht zur Halbzeit zurück liegst. Wir haben heute nicht das gemacht, was wir bringen können. Frankfurt hat verdient gewonnen

... über einen möglichen Transfer von Kevin de Bruyne: "Es kann sein, das wir noch was im Winter machen, es kann auch sein, dass wir mit der Mannschaft in die Rückrunde gehen und dann im Sommer einiges tun werden. Wenn du was machst, muss es eine top Alternative sein zu dem, was wir hier haben. Dass Kevin de Bruyne ein interessanter Spieler ist, unabhängig von seiner Position, da haben wir schon im Sommer keinen Hehl daraus gemacht. Viele Vereine sind an ihm interessiert."

Schalke 04 - SC Freiburg 2:0 (1:0)

Jens Keller (Trainer FC Schalke 04): "Dem ganzen Verein tut der Sieg gut. Auch wenn wir nicht unser bestes Spiel gemacht haben, aber das zählt heute nicht. Wir haben oft genug Pech gehabt, heute war das Glück mal auf unserer Seite. Wir haben jetzt schwere Wochen hinter uns. Es ist verständlich, dass die Mannschaft nicht so eine Sicherheit hat."

... über seine persönliche Zukunft bei Schalke: "Ich habe das Gefühl, das ich weiter unter Druck bin. Mir geht es nicht um meine Person. Mir geht es um die Jungs und den Verein. Ich arbeite gerne hier. Man sieht auch, dass die Mannschaft funktioniert. Ich freue mich über jeden Tag, den ich hier bin. Hätte ja eh keiner gedacht, dass ich so lange hier bleibe."

Christian Streich (Trainer SC Freiburg): "Es ist nicht unerklärlich. Die Jungs haben heute das 25. Spiel gemacht. Wir wechseln Amateurspieler ein, die man langsam aufbauen müsste, weil alle an der Kante sind. Wir haben am absoluten Limit gespielt. Wir haben nicht mehr die Kraft, richtig dagegen zu halten. Wir gehen in die Rückrunde und versuchen, das Unmögliche möglich zu machen."

Hannover 96 - 1. FC Nürnberg 3:3 (0:3)

Raphael Schäfer (1.FC Nürnberg) über den Treffer zum 2:3: "Jeder im Stadion und im Fernsehen hat's gesehen, nur drei Leute auf dem Spielfeld nicht. Keine Ahnung, was die gerade gemacht haben. Das geht nicht, das ist unbegreiflich, auch diese Arroganz, mit der man dann den Spielern gegenübertritt. Wir führen 3:1 und dann kommt so ein Scheißding vom Schiedsrichter, der vielleicht gedacht hat, er muss was aus Hoffenheim wieder gutmachen. Nicht nur wir haben da gepennt, sondern auch er hat da gepennt. Und der gleiche Schiedsrichter pennt heute wieder. Das ist die entscheidende Szene des Spiels. Wegen dieser Scheißszene spielst du hier nur unentschieden oder verlierst das Ding noch. Du spielst ein richtig gutes Spiel, bekommst ein Tor und stehst absolut sicher da - und dann pfeift der dir so ein Ding rein... dann lässt er noch so einen zweifelhaften Freistoß reinschießen und drei Minuten nachspielen. Wenn irgendwas passiert, lässt er noch fünf Minuten nachspielen lassen."

Martin Bader (Sportvorstand 1.FC Nürnberg)...

...über den Gegentreffer zum 2:3: "Wenn ich so eine Abseitsposition als FIFA-Gespann nicht sehe, dann tut's mir leid. Dann muss ich mich überdenken, ob ich nicht wirklich mal in mich gehe und auf dem Platz mal merke, wie die Reaktionen sind. Und dann hinten raus mit Gelben Karten um sich zu werfen, den Raphael Schäfer, der als Kapitän versucht, alles zusammen zu halten, mit Worten abzutun, von wegen er kann nicht nachvollziehen, welche Emotionen da auf dem Platz sind. Ich bin normal kein Fan von harten Worten, aber wer dieses Abseits nicht sieht - das tut mir leid."

...über das 3:3 bei Hannover 96: "Das ist brutal, das ist ein Nackenschlag, von dem du dich ganz schwer erholen kann. Die Mannschaft hat alles in die Waagschale geworfen, was sie auszeichnet. Sie hat guten Fußball gespielt und sich in die Bälle reingeworfen. Dann wirst du mit dem Abseitstor um den Lohn der Arbeit gebracht. Das schmerzt brutal."

Mike Frantz (1. FC Nürnberg): "Das sind ja keine Hobby-Schiedsrichter, die hier pfeifen. Jedes Kind, jedes Baby im Stadion hat das gesehen. Wir sind um den Sieg betrogen worden."

Leonardo Bittencourt (Hannover 96) über die Halbzeitansprache von Trainer Mirko Slomka: "Der Trainer hat gesagt, wir sollen das nicht für ihn machen, sondern für Hannover 96. Dann haben wir uns alle in die Augen geschaut und haben uns gesagt: Männer, wir gehen raus und müssen das auch ein Stück weit für den Trainer machen und probieren, das Unmögliche möglich zu machen."

Ron-Robert Zieler (Hannover 96) nach dem Spiel: "Wir haben eine erste Halbzeit gespielt, die absolut gar nicht ging. Das war eine absolute Katastrophe. Dafür können wir uns nur entschuldigen. Dann haben wir eine wir eine zweite Halbzeit gespielt, in der die Mannschaft Charakter gezeigt hat. Wir haben gekämpft bis zum Umfallen. Mit dem 3:2 haben wir uns belohnt. Jetzt sollten wir zusehen, dass wir das positive Erlebnis in die nächsten Wochen mitnehmen."

Bayern München - Hamburger SV 3:1 (1:0)

Philipp Lahm (FC Bayern) über das Münchner Rekordjahr 2013: "Es war über mehrere Jahre hart erarbeitet - dafür haben wir uns in diesem Jahr mit vier Titeln belohnt. Wir sind aber noch nicht am Ende, wir haben nächste Woche noch was vor. Wir werden unser bestes geben, dass wir den nächsten Titel einfahren. Und dann kann man zufrieden sein. Im neuen Jahr wollen wir ähnlich erfolgreich sein."

Bert van Marwijk (Hamburger SV): "Wenn wir vorige Woche so gespielt hätten, hätten wir drei Punkte mehr auf dem Konto. Es ist schwierig gegen die vielleicht beste Mannschaft der Welt. Da muss man Mut haben. Wir haben das in der zweiten Hälfte besser gemacht. Da hat man gesehen, dass wir auch einen Punkt hätten holen können. Es wäre mehr drin gewesen. Aber es hat die letzte Überzeugung gefehlt. Deshalb bin ich nicht zufrieden."

1899 Hoffenheim - Borussia Dortmund 2:2 (2:1)

Jürgen Klopp (Trainer Borussia Dortmund): "Der Gegner hat Qualität, vor allem im Umschaltspiel, und uns läuferisch alles abverlangt. Deshalb mussten wir heute eine große Mentalitätsleistung an den Tag legen. Das war der Fall. Wer dann die Chancen nicht nutzt, muss froh sein, dass er nicht verliert - in der Entstehung sensationell, in der Verwertung unterdurchschnittlich. Ich hab' der Mannschaft in jeder Sekunde angesehen, dass sie unbedingt gewinnen wollte, da ist vieles daneben gegangenen, bei den Gegentoren besonders. Aber am Ende muss man sagen: Wir können hier auch 7:3 gewinnen können, das wäre dann auch in Ordnung. Aber wir haben es halt nicht gemacht."

Sven Schipplock (1899 Hoffenheim) nach dem Spiel: "Es sind teilweise individuelle, kleine Fehler, die gemacht werden, vielleicht schon in der Offensive, wo nicht mehr zurückgelaufen wird. Das ist dann ausschlaggebend dafür, dass hinten ein Mann Überzahl ist. Schlussendlich ist es eine Mannschaftsleistung, die nicht stimmt."

Jens Grahl (1899 Hoffenheim) über den Treffer zum 1:2: "Das ist ganz klar mein Fehler: Der Ball flutscht mir aus der Hand, danach mit Jannik ein bisschen Abstimmungsprobleme gehabt. Für mich ist es umso bitterer, dass das 2:1 fällt. Ich sag' mal: dumm gelaufen!"

VfL Wolfsburg - VfB Stuttgart 3:1 (1:0)

Fredi Bobic (VfB Stuttgart): "Wenn man das Ergebnis so nackt sieht, denkt man, das war eine klare Geschichte. Wir kriegen zwei Krücken ins Tor, zwei Mal Standardsituationen. Dann war Schicht im Schacht. Wir haben die Effektivität vermissen lassen."

Thomas Schneider (VfB Stuttgart): "Ich denke, das wir heute ein gutes Spiel gezeigt haben. Die Mannschaft hat gekämpft und sich Chancen rausgespielt. Es waren ein paar Momente, die wir gegen uns hatten. Wir sind natürlich enttäuscht, haben aber gute Ansätze gezeigt."

Dieter Hecking (VfL Wolfsburg): "Wir hatten Schwerstarbeit abzuliefern. Heute haben wir nicht unser bestes Spiel gemacht, aber unser Torwart hat ein sehr gutes Spiel gemacht. Es ist ein abgedroschener Spruch, aber dafür steht der Torwart auch im Tor. Wir sind froh, dass wir den 29.Punkt eingefahren haben."

FSV Mainz 05 - Borussia Mönchengladbach 0:0 (0:0)

Max Kruse (Borussia Mönchengladbach): "Wir müssen heute mit dem Punkt leben können. Mainz war auf Augenhöhe. Wir konnten unsere Serie, dass wir sieben Siele hintereinander nicht verloren haben, fortsetzen. Das ist ganz ganz wichtig."

Thomas Tuchel (1. FSV Mainz 05): "Alles was nötig war - und das war sehr viel -, um gegen Gladbach zu verteidigen, hat sehr viel Mut und Selbstvertrauen erfordert. Am wichtigsten war, dass wir das gesamte Spiel zu 100 Prozent konzentriert waren. 10, 15 Sekunden reichen, um in Rückstand zu geraten und dann wahrscheinlich das Spiel zu verlieren. Umso mehr kann ich diesen Punkt wertschätzen. Das geht total in Ordnung."

FC Augsburg - Eintracht Braunschweig 4:1 (3:0)

Markus Weinzierl (FC Augsburg): "Der Sieg ist hochverdient. Wir sind schwer reingekommen, die Führung hat dann gut getan. Wir wollten nach der Pause einen schnellen Anschlusstreffer vermeiden, haben uns dann aber gefangen und es gut zu Ende gespielt. Die Tabelle ist gerade eine wunderbare Momentaufnahme. Es ist wirklich sensationell, dass wir 13 Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz haben."

Torsten Lieberknecht (Eintracht Braunschweig): "Das Spiel war ein Spiegelbild der letzten Wochen. Wir haben die ersten 20 Minuten sehr gut begonnen. Vor dem Elfmeter gab es in der Entstehung schon einen individuellen Fehler. Wir waren danach zehn Minuten so konfus, wie ich es noch nie erlebt habe. Die Geduld unserer Fans ist jetzt aufgebraucht, wir müssen uns auf stürmische Zeiten einstellen."

Hertha BSC - Werder Bremen 3:2 (2:2)

Jos Luhukay (Hertha BSC): "Es war nicht immer gut. Es war ein offenes Spiel. Zum Glück haben wir die Führung halten können."

Robin Dutt (Werder Bremen): "Jeder Ball, der in der Nähe unserer Box ist, wird gefährlich. Du kannst auswärts nicht immer drei Tore schießen, um etwas mitzunehmen. Wir sind in einer schlimmen Phase."

Thomas Eichin (Werder Bremen): "So kann man in der Bundesliga nicht verteidigen. Bei so einfachen Gegentoren hat man auch keinen Punkt verdient. Wir gehören jetzt zum Kreise der Mannschaften ganz unten"

Der 16. Spieltag im Überbick

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