Möglichkeit der Zeitlupe

Rettig: Google-Brillen für Schiris?

SID
Samstag, 16.11.2013 | 12:59 Uhr
Gibt es bald eine neue technische Hilfe für Schiedsrichter?
© getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
J1 League
Sa12:00
Kawasaki -
Kobe
CSL
Sa13:35
Jiangsu Suning -
Shanghai SIPG
Allsvenskan
Sa16:00
Malmö -
Eskilstuna
CSL
So13:35
Tianjin Quanjian -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So21:00
Flamengo -
Sao Paulo
Serie A
Di01:00
Fluminense -
Chapecoense
J1 League
Mi12:00
Kawasaki -
Urawa
J1 League
Sa12:00
Vissel Kobe -
Vegalta Sendai
CSL
Sa13:35
Beijing Guoan -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So00:00
Corinthians -
Ponte Preta
J1 League
So11:30
Urawa -
Nigata
CSL
So13:35
Tianjin -
Shandong
Serie A
So21:00
Cruzeiro -
Palmeiras
Serie A
Mo00:00
Santos -
Sao Paulo
Allsvenskan
Mo19:00
Göteborg -
Halmstad

DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig hat in einem Interview den Vorschlag gemacht, die Schiedsrichter mit Computer-Brillen auszustatten. So könnten die Referees auf dem Platz Zeitlupen sehen und strittige Szenen sofort bewerten. Das würde auch Folgen auf die Einführung des Videobeweises haben.

Computer-Brillen wie etwa "Google Glass" können auf einem winzigen Display unter anderem auch Videos abspielen. So wäre es wohl möglich, dem Schiedsrichter Zeitlupen anzuzeigen. "Wenn der Schiedsrichter in seiner Brille das sieht, was jeder Fernsehzuschauer auf der Couch sieht, dann ist ein wichtiges Argument gegen den Videobeweis", führte Rettig aus.

Mit dem HYUNDAI Bundesliga Tippspiel die Saison durchtippen!

Befürworter dieses Videobeweises beriefen sich darauf, "dass der Schiedsrichter auf dem Platz nicht mehr Herr des Verfahrens ist", so der 50-Jährige. Das hätte sich dadurch erledigt: "Er muss sich nicht auf irgendjemanden Externen berufen oder auf eine Technik, er könnte die Szene sofort bewerten."

Warten auf den Chip im Ball

Wahrscheinlicher ist zunächst jedoch die Einführung von Torlinientechnik, wie sie in der Premier League bereits genutzt wird. In der Bundesliga kann sie frühestens 2015 zum Einsatz kommen, weil neben Kamera-Techniken wie etwa Hawk-Eye auch der Chip im Ball getestet wird.

"Wenn wir die Torlinientechnik zum 1. Juli 2014 einführen würden, dann fiele (der Chip im Ball) heraus, weil die Einführung der ballorientierten Systeme eine längere Vorlaufzeit erfordert. Das wäre unklug, wenn wir unsere Verhandlungsposition so schwächen würden", erläutert der Fußball-Funktionär. Man wolle "alle Aspekte ausleuchten".

Bundesliga Tabelle und Ergebnisse

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung