Gedankenspiele von FIFA und UEFA

Seifert kritisiert Überlegungen

SID
Mittwoch, 06.11.2013 | 11:32 Uhr
Christian Seifert: "Solidarität ist auch eine Frage der Haltung, nicht nur der Geld-Verteilung"
© getty
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DFL-Chef Christian Seifert hat die Gedankenspiele der internationalen Verbände FIFA und UEFA kritisiert und vor immer neuen, letztendlich aber wertlosen Turnieren gewarnt.

"Es dient weder der Glaubwürdigkeit noch dem Ansehen von FIFA und UEFA und deren Präsidenten, wenn man mit unausgegorenen Konzepten an die Öffentlichkeit geht, die mit wenig Fakten unterlegt und auch in keinerlei Richtung überprüft sind", sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung der DFL der "Sport Bild".

FIFA-Präsident Joseph S. Blatter hatte zuletzt gefordert, die Anzahl der europäischen WM-Endrundenteilnehmer zu reduzieren, UEFA-Boss Michel Platini konterte fast postwendend mit einem Vorschlag, die WM-Turniere von derzeit 32 auf 40 Teams aufzustocken. So könnten anderen Kontinentalverbänden mehr Startplätze bei einer Weltmeisterschaft garantiert werden, ohne dass dafür die Europäer bluten müssen. Zudem kursiert in UEFA-Kreisen die Idee einer Nations League, die die normalen Länderspiele ersetzen könnte.

Seifert wünscht sich fundierte Gedanken

"Ich würde mir wünschen, dass man sich erst fundierte Gedanken macht und dann mit einem gescheiten Konzept kommt", sagte Seifert über die Ankündigungen Blatters und Platinis, die international auch als beginnender Wahlkampf um den Weltverbands-Thron angesehen werden.

Seifert mahnte, die FIFA und UEFA "dürfen nicht vergessen, dass das Geschäft mit den Nationalmannschaften nur funktioniert, wenn auch die nationalen Ligen funktionieren". Die Einführung immer neue Verbandswettbewerbe mit "fragwürdiger sportlicher Bedeutung" würde dazu führen, dass "gerade kleinere Ligen an Bedeutung, irgendwann vielleicht sogar ihre Existenzgrundlage verlieren", sagte Seifert: "Je mehr Angebote die internationalen Verbände den Fans machen, umso schwerer wird es für die kleineren Ligen in ihren Ländern. Solidarität ist auch eine Frage der Haltung, nicht nur der Geld-Verteilung."

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