Dienstag, 12.11.2013

Halil Altintop im SPOX-Interview

"Als langfristiges Ziel im Hinterkopf"

Halil Altintop ist beim FC Augsburg Leistungsträger und einer der Garanten für die bisher gute Saison. Der 31-Jährige spricht im Interview über die Bundesliga-Zukunft des FCA, seinen großen Wunsch von früher und das Phänomen Weinzierl.

Halil Altintop wechselte im Sommer zum FC Augsburg
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Halil Altintop wechselte im Sommer zum FC Augsburg

SPOX: Halil, Ihr Bruder Hamit wurde in München operiert. Haben Sie Ihn schon besucht?

Halil Altintop: Ich habe ihn anfangs oft besucht, momentan wohnt er sogar bei mir. In den letzten Wochen und Monaten haben wir uns öfter gesehen als üblich, da er gesundheitliche Probleme hat. Er war öfter bei Ärzten in München zur Kontrolle. Aber mir wäre es lieber, wenn ich ihn seltener sehen würde, er aber gesund wäre.

SPOX: Wie geht es Ihm jetzt?

Altintop: Er ist auf einem guten Weg. Doch er braucht noch ein bisschen Geduld.

SPOX: Zu Beginn Ihrer Karriere definierten Sie immer wieder das Ziel, gemeinsam spielen zu wollen. Geklappt hat es nur auf Schalke. Ist der Wunsch noch aktuell oder haben Sie damit abgeschlossen?

Altintop: Natürlich will ich möglichst viel Zeit mit meinem Bruder und meiner Familie verbringen. Das wäre eine schöne Sache, wenn wir noch einmal zusammenspielen könnten. Wir verstehen uns sehr gut, das würde perfekt passen. Aber es ist kein Muss mehr.

SPOX: Wenn Sie es sich aussuchen könnten: Lieber in Deutschland oder in der Türkei?

Altintop: Wenn es nach mir geht, lieber in Deutschland (lacht). Meine Familie und ich wollen in Deutschland sesshaft werden. Aber wenn es gute Optionen gibt, dann ist auch die Türkei denkbar.

SPOX: Sie waren zumindest eine Saison in einer Liga wieder vereint. Zwischen Istanbul und Trabzon liegen 1.100 Kilometer. Haben Sie sich dennoch oft gesehen?

Altintop: Ja, regelmäßig, aber meistens habe ich ihn besucht. Galatasaray war im internationalen Geschäft länger unterwegs als wir mit Trabzon, daher hatte ich ein bisschen mehr Zeit als er.

SPOX: Hat Sie dieser Schritt in die Türkei in Ihrer Karriere weitergebracht?

Altintop: Definitiv. Nicht nur sportlich, sondern auch privat. Meine Eltern stammen ja aus der Türkei. Ich wurde in Deutschland geboren und kannte das Leben in der Türkei gar nicht so gut. Ich habe die Mentalität und die Kultur viel besser kennengelernt. Wenn man in Deutschland geboren ist, orientiert man sich eher an der hiesigen Kultur. Mir hat die Zeit in der Türkei sehr gut getan. Meiner Frau übrigens auch. Sie ist Deutsche und hat so die türkische Seite viel besser kennengelernt.

Die besten Bilder des 12. Spieltags
BAYERN MÜNCHEN - FC AUGSBURG 3:0 Die Bayern benötigten in der Allianz-Arena keine lange Anlaufzeit. Jerome Boateng brachte den Rekordmeister nach nicht mal zehn Minuten in Front
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Von schlechter Stimmung nach dem Treffer zumindest nichts zu sehen. Selbst Reservist Thomas Müller ist aus dem Häuschen
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Marwin Hitz, der von Trainer Markus Weinzierl den Vorzug vor Alexander Manninger erhielt, musste von Anfang an hellwach sein und war gleich mehrfach auf der Linie gefordert
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Allen Bemühungen zum Trotz legte Franck Ribery noch vor der Pause nach. Wieder eine Standard-Situation, diesmal versenkt der Franzose den Freistoß direkt
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1. FSV MAINZ 05 - EINTRACHT FRANKFURT 1:0: Die Partie in der Coface Arena begann relativ zerfahren. Beide Teams gingen entschlossen zu Werke und waren nicht gewillt dem Gegner freiwillig Raum zu überlassen
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1. FSV MAINZ 05 - EINTRACHT FRANKFURT 1:0: Die Partie in der Coface Arena begann relativ zerfahren. Beide Teams gingen entschlossen zu Werke und waren nicht gewillt dem Gegner freiwillig Raum zu überlassen
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Die Mainzer kamen allerdings zu ein paar guten Möglichkeiten. Die beste vergab Shinji Okazaki nach einem Konter im Eins-gegen-eins mit dem Frankfurter Keeper Kevin Trapp
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Die Mainzer kamen allerdings zu ein paar guten Möglichkeiten. Die beste vergab Shinji Okazaki nach einem Konter im Eins-gegen-eins mit dem Frankfurter Keeper Kevin Trapp
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Mit dem Beginn seines Teams im zweiten Durchgang konnte Thomas Tuchel dagegen weniger zufrieden sein. Ersatztorwart Loris Karius war in dieser Phase gleich mehrfach gefordert
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Mit dem Beginn seines Teams im zweiten Durchgang konnte Thomas Tuchel dagegen weniger zufrieden sein. Ersatztorwart Loris Karius war in dieser Phase gleich mehrfach gefordert
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Kampf, Einsatz und Leidenschaft - dies blieb das Motto des Spiels. Tore wollten bis kurz vor Spielende allerdings nicht fallen
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Dann aber schlug Eric-Maxim Choupo-Moting zu und schenkte der Frankfurter Eintracht mal wieder ein spätes Gegentor ein
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BAYER LEVERKUSEN - HAMBURGER SV 5:3: Es war der Tag des Heung-Min Son. Gegen seinen Ex-Klub erzielte der Südkoreaner früh die ersten beiden Treffer
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Stefan Kießling freut sich, auch wenn er's nicht selbst gemacht hat. Nach gerade mal einer Viertelstunde standen die Zeichen bei Bayer schon auf Sieg
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Doch die Hamburger bewiesen Kampfgeist. Erst Beister, dann Lasogga und schon sah die Welt wieder ganz anders aus
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Doch "nur" zwei Tore genügten Son leider nicht. Erst erzielte er Tor Nummer drei, dann bereitete er den ersten Treffer des Tages durch Stefan Kießling auch noch vor
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Doch "nur" zwei Tore genügten Son leider nicht. Erst erzielte er Tor Nummer drei, dann bereitete er den ersten Treffer des Tages durch Stefan Kießling auch noch vor
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VFL WOLFSBURG - BORUSSIA DORTMUND 2:1: Nach drei Siegen in Folge hatten sich die Wölfe viel gegen den Tabellenzweiten vorgenommen. Von Anfang an hielten Naldo und Co. dagegen
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VFL WOLFSBURG - BORUSSIA DORTMUND 2:1: Nach drei Siegen in Folge hatten sich die Wölfe viel gegen den Tabellenzweiten vorgenommen. Von Anfang an hielten Naldo und Co. dagegen
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Erst kurz vor der Pause konnte Marco Reus die Borussen in Führung bringen. Ein direkter Freistoß war dafür nötig gewesen. Nuri Sahin freut's trotzdem
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Erst kurz vor der Pause konnte Marco Reus die Borussen in Führung bringen. Ein direkter Freistoß war dafür nötig gewesen. Nuri Sahin freut's trotzdem
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Was du kannst, das kann ich schon lange, denkt sich Ricardo Rodriguez und gleich in der zweiten Hälfte aus der Distanz aus
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Und es kam noch dicker für den BVB: Nur Minuten später gibt Ivica Olic seine Bewerbung für das Tor der Woche ab und nagelt den Ball zum 2:1 in die Maschen
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Und es kam noch dicker für den BVB: Nur Minuten später gibt Ivica Olic seine Bewerbung für das Tor der Woche ab und nagelt den Ball zum 2:1 in die Maschen
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SCHALKE 04 - WERDER BREMEN 1:3 Der Schalker Trainer Jens Keller konnte mit dem Beginn seiner Mannschaft gegen Bremen nicht zufrieden sein
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SCHALKE 04 - WERDER BREMEN 1:3 Der Schalker Trainer Jens Keller konnte mit dem Beginn seiner Mannschaft gegen Bremen nicht zufrieden sein
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Die Königsblauen erarbeiteten sich kaum Torchancen und fanden einfach nicht so recht in die Partie
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Die Königsblauen erarbeiteten sich kaum Torchancen und fanden einfach nicht so recht in die Partie
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Die Führung durch Felix Kroos fiel somit nicht unverdient. An Matip und Höwedes vorbei traf der Mittelfeldspieler zum 1:0
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Die Führung durch Felix Kroos fiel somit nicht unverdient. An Matip und Höwedes vorbei traf der Mittelfeldspieler zum 1:0
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Am Ende war jedoch er der Matchwinner: Kevin-Prince Boateng stellte mal wieder seine Klasse unter Beweis und traf in der zweiten Hälfte gleich doppelt
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Am Ende war jedoch er der Matchwinner: Kevin-Prince Boateng stellte mal wieder seine Klasse unter Beweis und traf in der zweiten Hälfte gleich doppelt
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1899 HOFFENHEIM - HERTHA BSC 2:3 In Sinsheim begann die Partie zerfahren und umkämpft. Richtige Kombinationen gelangen kaum. Hajime Hosogai versteht's nicht
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1899 HOFFENHEIM - HERTHA BSC 2:3 In Sinsheim begann die Partie zerfahren und umkämpft. Richtige Kombinationen gelangen kaum. Hajime Hosogai versteht's nicht
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Irgendwann war es dann aber soweit: Änis Ben-Hatira erzielt nach feiner Vorarbeit von Adrian Ramos den Führungstreffer der Hertha
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Irgendwann war es dann aber soweit: Änis Ben-Hatira erzielt nach feiner Vorarbeit von Adrian Ramos den Führungstreffer der Hertha
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Dann die mehr als streitbare Szene: Vestergaard legt Ramos im Strafraum und der Kolumbianer verwandelt kaltschnäuzig zur 2:0-Führung. Einen weiteren Treffer ließ er auch noch folgen
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Dann die mehr als streitbare Szene: Vestergaard legt Ramos im Strafraum und der Kolumbianer verwandelt kaltschnäuzig zur 2:0-Führung. Einen weiteren Treffer ließ er auch noch folgen
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Doch wir alle wissen es: Hoffenheim wäre nicht Hoffenheim, wenn sie keine Tore erzielen würden. Salihovic erst per Elfmeter, dann per Freistoß, glich aus. Ramos besorgte allerdings per 3:2 den Endstand
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Doch wir alle wissen es: Hoffenheim wäre nicht Hoffenheim, wenn sie keine Tore erzielen würden. Salihovic erst per Elfmeter, dann per Freistoß, glich aus. Ramos besorgte allerdings per 3:2 den Endstand
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HANNOVER 96 - EINTRACHT BRAUNSCHWEIG 0:0: Vor dem Niedersachsen-Derby kam es wie erwartet zu Krawallen. Die Fans von Braunschweig machten mit Pyrotechnik auf sich aufmerksam
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HANNOVER 96 - EINTRACHT BRAUNSCHWEIG 0:0: Vor dem Niedersachsen-Derby kam es wie erwartet zu Krawallen. Die Fans von Braunschweig machten mit Pyrotechnik auf sich aufmerksam
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Spielfluss Fehlanzeige. Das musste auch Mame Diouf einsehen, der einige Chancen vergab
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Spielfluss Fehlanzeige. Das musste auch Mame Diouf einsehen, der einige Chancen vergab
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Keines der Teams konnte an diesem trostlosen Abend überzeugen
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Keines der Teams konnte an diesem trostlosen Abend überzeugen
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Braunschweig gab durch den Punktgewinn die rote Laterne an Nürnberg ab
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Braunschweig gab durch den Punktgewinn die rote Laterne an Nürnberg ab
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Mirko Slomka kann mit dem Unentschieden nicht zufrieden sein. Im Kampf um die Qualifikation für die Europa League waren drei Punkte eingeplant
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Mirko Slomka kann mit dem Unentschieden nicht zufrieden sein. Im Kampf um die Qualifikation für die Europa League waren drei Punkte eingeplant
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SPOX: Nun hat Sie Ihr Weg nach Augsburg geführt. Hatten Sie denn noch andere Optionen?

Altintop: Ja, es gab einige Möglichkeiten. Sowohl in Deutschland als auch in anderen Ländern.

SPOX: Haben Sie sich vielleicht auch deshalb für Deutschland entschieden, weil Ihr letztes Jahr in Frankfurt nicht so gut lief und sie quasi noch eine Rechnung offen hatten?

Altintop: Nein. Ich muss niemandem etwas beweisen, außer mir selbst. Ich bin nach Deutschland zurückgekehrt, weil ich vieles an Deutschland mag. Die Stadien, die Atmosphäre, die Art Fußball zu spielen. Das hat mir schon gefehlt. In der Türkei habe ich zu schätzen gelernt, was ich hier zurückgelassen habe. Deshalb war es schnell mein Ziel, wieder in die Bundesliga zurückzukehren. Umso schöner ist es, dass ich beim FC Augsburg jetzt Teil eines Projekts bin, das sich super entwickelt und auf einem sehr guten Weg ist.

SPOX: Sie sagten, Sie wollen sich höchstens selbst etwas beweisen. In Augsburg sind sie nun Leistungsträger. Fühlen Sie sich ein Stück weit rehabilitiert?

Altintop: Nach der Zeit in Frankfurt habe ich alles gut analysiert und dann wieder abgehakt. Wenn man anfängt, über bestimmte Dinge nachzudenken, mit etwas zu hadern, ist es schnell zu spät, neue Aufgaben anzunehmen. Man hat keine Zeit, um über alles nachzudenken. Egal ob negativ oder positiv. Vielleicht hat es auch geholfen, dass ich Abstand habe und das ein bisschen verdrängt habe.

Das ist Halil Altintop

Eckdaten seiner Karriere
*8.12.1982 in Gelsenkirchen
Vereine als Spieler:
1997 - 2003 SG Wattenscheid 09
2003-2006 1. FC Kaiserslautern
2006-2010 FC Schalke 04
2010-2011 Eintracht Frankfurt
2011-2013 Trabzonspor
Seit 2013: FC Augsburg
Bundesliga-Debüt: 9.08.2003

SPOX: War Augsburg genau die richtige Adresse für einen Neuanfang?

Altintop: Ja, ich war von Anfang an von diesem Projekt überzeugt. Wie die Leute an die Sache herangehen, wie realistisch sie damit umgehen. Ich habe nicht lange überlegt und es bestätigt sich zum Glück Woche für Woche, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe.

SPOX: Augsburg hat die vergangenen beiden Jahre den Klassenerhalt nur knapp geschafft. Auch diese Saison wird der FCA als Abstiegskandidat gehandelt. Wird Augsburg unterschätzt?

Altintop: Definitiv nicht. Denken Sie doch an das Spiel gegen Mainz. Die haben mit drei Innenverteidigern und zwei Außenverteidigern gespielt. So, wie sie auch gegen Bayern aufgetreten sind. Wir spielen zwar nicht etwa alle Gegner an die Wand, aber bis auf wenige Momente waren wir in allen elf Pflichtspielen mindestens genauso gut wie der Gegner. Auch gegen Champions-League-Teams wie in den ersten 15 Minuten auf Schalke oder gegen Leverkusen.

SPOX: Wurden unter diesen Umständen nicht zu wenige Punkte geholt?

Altintop: Natürlich kassieren wir noch Rückschläge. Uns fehlt noch die Erfahrung, wir müssen uns noch weiterentwickeln. Aber wenn man das richtig einordnet, kommt man auch immer wieder zurück in die Erfolgsspur. So wie am vergangenen Wochenende gegen Mainz.

SPOX: Sie haben die Augenhöhe in vielen Spielen angesprochen: Welche Rolle spielt Weinzierls - in der Bundesliga nicht gerade übliches - 4-1-4-1-System für den Erfolg des FCA?

Altintop: Wichtig ist in erster Linie das Gesamtpaket. In unserem Kader stehen ausschließlich Spieler, die wissen, was Teamgeist bedeutet. Jeder macht auf seiner Position enorme Fortschritte. Im Spielsystem sieht man auch, dass es eine klare Linie gibt, die von jedem verkörpert wird. Wir machen das zurzeit richtig gut, deshalb werden wir auch nicht mehr unterschätzt.

SPOX: Wie groß ist der Verdienst des Trainers, der dieses System beim FCA etabliert hat?

Altintop: Seine Handschrift ist sehr deutlich zu erkennen. Das hat man von Anfang an gesehen. Er verlangt den Spielern alles ab, Woche für Woche. Zurzeit läuft es gut, aber das muss man dem kompletten Verein anrechnen, nicht nur dem Trainer. Wenn man bedenkt, mit welchen Mitteln ein FC Augsburg im Vergleich zu zahlreichen Teams, die nur knapp hinter uns oder vor uns in der Tabelle stehen, arbeitet, dann ist das schon ein gravierender Unterschied.

SPOX: Sie spielen unter Weinzierl wieder zentral. In Frankfurt oder in der Türkei mussten Sie oft auf den Flügeln ran, da lief es nicht so gut. Fühlen Sie sich in der Zentrale wohler?

Altintop: Ja, definitiv.

SPOX: Sie haben meistens hinter Stürmer Sascha Mölders in der Zentrale gespielt. Der durchlebt eine kleine Torkrise. Wie ist es, als gelernter Stürmer dahinter zu agieren, wenn der Vordermann das Tor nicht mehr trifft?

Altintop: Ich sehe keine Krise bei Sascha Mölders.

Bundesliga Spielplaner - Der Tabellenrechner von SPOX.com

SPOX: Er hat bei elf Einsätzen erst ein Tor erzielt.

Altintop: Natürlich wird er an Toren gemessen, aber man muss das Gesamtkonstrukt sehen. Er muss genauso intensiv mitarbeiten wie der Rest der Mannschaft. Bei uns kann der Stürmer nicht einfach warten und auf die eine Torchance lauern. Das Spiel ist für alle sehr intensiv. Und es wird eng, wenn das nicht jeder verkörpert. Deshalb sollte man Sascha nicht nur an Toren messen, auch wenn er schon erfolgreichere Phasen hatte. Es sagt ja auch einiges aus, dass wir als ein eigentlicher Abstiegskandidat in den letzten Spielen fast immer getroffen haben. Meistens haben wir sogar das erste Tor gemacht. Wer dieses Tor dann schießt, ist nicht entscheidend. In unserem Spiel kann jeder treffen, fast jeder aus der Offensive hat ein Tor erzielt.

SPOX: Hat Augsburg das Potenzial, um sich wie beispielsweise Mainz 05 langfristig in der Bundesliga zu etablieren?

Altintop: Natürlich ist das als langfristiges Ziel im Hinterkopf. Aber man wird gerne mal übermütig und wird irgendwann den eigenen Erwartungen nicht mehr gerecht. Diesen Fehler sollten wir nicht machen. Wir müssen weiterhin kleine, aber sichere Schritte machen. So wie in den letzten Wochen.

Halil Altintop im Steckbrief

Interview: Daniel Reimann / Fatih Demireli

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Daniel Reimann(Redaktion)

Daniel Reimann, Jahrgang 1990, begann 2010 bei SPOX.com und ist seit August 2013 festes Mitglied der Redaktion. Zuvor freier Mitarbeiter während des Politikwissenschaftsstudiums. Bei SPOX.com hauptsächlich im Bereich Fußball tätig und dabei verantwortlich für Stuttgart, Wolfsburg und Augsburg sowie 2. und 3. Liga.

Fatih Demireli(Redaktion)

Fatih Demireli, Jahrgang 1983, ist als Head of Live verantwortlich für die Live-Berichterstattung bei PERFORM Deutschland. Ferner ist er bei SPOX u.a. zuständig für die Berichterstattung rund um den FC Bayern. Der gebürtige Münchener wechselte nach seinem Volontariat bei der offiziellen Webseite der Deutschen Fußball-Liga und seiner dortigen Funktion als stellvertretender Leiter 2010 zu SPOX und baute die Türkei-Sektion auf. Außerdem dreht sich bei ihm alles um den internationalen Fußball.

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