"Ich hasse Entschuldigungen"

SID
Freitag, 22.11.2013 | 14:58 Uhr
Will die ganzen Verletzungen nicht als Ausrede gelten lassen: FCB-Coach Pep Guardiola
© getty
Advertisement
Serie A
CFC Genua -
Hellas Verona
Premier League
Everton -
Newcastle
Primera División
Bilbao -
Levante
Primeira Liga
FC Porto -
Setubal
J1 League
Kashima -
Kobe
Super Liga
Roter Stern -
Cukaricki
DBU Pokalen
Bröndby -
Midtjylland
Copa Libertadores
Cruzeiro -
Univ Chile
First Division A
Genk -
Brügge
Championship
Fulham -
Sunderland
Ligue 1
Montpellier -
St. Etienne
Primera División
Levante -
FC Sevilla
J1 League
Kobe -
Kawasaki
Primera División
Espanyol -
Las Palmas
Premier League
Liverpool -
Stoke
CSL
Guangzhou Evergrande -
Jiangsu
Championship
Aston Villa -
Derby County
Premier League
Huddersfield -
Everton
Primera División
Real Sociedad -
Bilbao
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Ligue 1
Lyon -
Nantes
Serie A
AS Rom -
Chievo Verona
Championship
Middlesbrough -
Millwall
Premier League
Swansea -
Chelsea
Primera División
Real Madrid -
Leganes
Primeira Liga
Benfica -
Tondela
Ligue 1
Bordeaux -
Dijon
Ligue 1
Lille -
Metz
Ligue 1
Monaco -
Amiens
Ligue 1
Strassburg -
Nizza
Ligue 1
Troyes -
Caen
Premier League
Crystal Palace -
Leicester (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Celta Vigo
Serie A
Inter Mailand -
Juventus
Premier League
Southampton -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
West Bromwich (Delayed)
Premier League
Burnley -
Brighton (Delayed)
Primera División
Getafe -
Girona
Serie A
Crotone -
Sassuolo
Premiership
Celtic -
Rangers
Eredivisie
Feyenoord -
Sparta
Ligue 1
Rennes -
Toulouse
Serie A
Sampdoria -
Cagliari
Serie A
Atalanta -
CFC Genua
Serie A
Bologna -
AC Mailand
Serie A
Hellas Verona -
SPAL
Serie A
Benevento -
Udinese
Premier League
West Ham -
Man City
Primera División
Alaves -
Atletico Madrid
Ligue 1
Angers -
Marseille
Premier League
Man United -
Arsenal
Superliga
Bröndby -
Nordsjälland
Serie A
Florenz -
Neapel
Primera División
Valencia -
Eibar
Primeira Liga
Maritimo -
FC Porto
Primera División
La Coruna -
FC Barcelona
Serie A
FC Turin -
Lazio
Ligue 1
PSG -
Guingamp
Premier League
FK Krasnodar -
Lok Moskau
Premier League
Tottenham -
Watford
Primera División
Real Betis -
Malaga
Copa Libertadores
Nacional -
Santos
J1 League
Kobe -
Tokyo
Premier League
Brighton -
Man United
Primera División
FC Sevilla -
Real Sociedad
Primera División
Girona -
Eibar
Premier League
Stoke -
Crystal Palace
CSL
Guangzhou R&F -
Shanghai Shenhua
Serie A
AC Mailand -
Hellas Verona
Premier League
Everton -
Southampton
Premier League
Leicester -
West Ham (DELAYED)
Serie A
Juventus -
Bologna
Premier League
Bournemouth -
Swansea (Delayed)
Premier League
Watford -
Newcastle (Delayed)
J1 League
Hiroshima -
Kobe
Serie A
Udinese -
Inter Mailand
Premier League
Man City -
Huddersfield
Serie A
Lazio -
Atalanta
Serie A
Chievo Verona -
Crotone
Serie A
CFC Genua -
Florenz
Serie A
Neapel -
FC Turin
Premier League
Chelsea -
Liverpool
Primeira Liga
FC Porto -
Feirense

Auf der abschließenden Pressekonferenz vor dem großen Spiel am Samstag gegen den BVB (ab 18.15 Uhr im LIVE-TICKER), gab sich Pep Guardiola überraschend offen. Die Verletzungsmisere beider Teams dürfe keine Ausreden sein. Wie gewohnt schwärmt er in höchsten Tönen vom Gegner.

Pep Guardiola verzog keine Miene, als er die bittere Nachricht verkündete. "Lange", sagte der Trainer von Bayern München am Freitag ungerührt auf die Frage, wie lange er denn nun konkret auf Franck Ribery verzichten müsse. Lange, das heißt: Nicht nur beim Spitzenspiel am Samstagabend bei Borussia Dortmund.

Die Pep-PK im LIVE-TICKER zum Nachlesen

Das heißt womöglich: Der Franzose fehlt für den Rest der Hinrunde inklusive Klub-WM. "Ich bin nicht der Arzt. Wir haben noch einen Monat bis zum Finale in Marrakesch (21. Dezember, d.Red.), ich hoffe, er kann diesen Wettbewerb spielen", sagte Guardiola.

Ribery selbst überraschte später gegenüber dem "Kicker" mit folgender Aussage: "Ich will in etwa 10 bis 14 Tagen wieder auflaufen." Bei der Klub-WM wolle er "auf jeden Fall wieder spielen. Zwar mit Schmerzen, aber dann tut es eben ein wenig weh. Da muss ich dann durch."

"Traurig für Franck"

Ribery hatte sich im Playoff-Rückspiel für die WM 2014 mit der französischen Nationalmannschaft am vergangenen Dienstag gegen die Ukraine (3:0) eine Rippe angebrochen. Sonderlich beunruhigt schien das Guardiola nicht zu haben. Er sei "traurig für Franck", meinte er zwar.

Zumal der kleine, große Franzose sich jetzt nicht noch ein weiteres Mal auf höchstem Niveau für die unter seltsamen Umständen verlängerte Wahl zum Weltfußballer in Szene setzen kann. Sein Coach fügte allerdings an: "Ich hasse Entschuldigungen!" Gegen Dortmund und wen auch immer sonst müsse es auch ohne Ribery gehen, sollte das heißen.

Ribery, das gab aber auch Guardiola zu, sei "vielleicht wichtiger als die anderen" Ausfälle auf beiden Seiten beim Duell der deutschen Fußball-Giganten. "Aber ich bin mir sehr sicher, die Aufstellung von Dortmund wird Riesenqualität haben." Und seine selbstverständlich auch.

Götze. Robben. Keine Schwächung!

Mario Götze, bis vergangenen Sommer zwölf Jahre lang Borusse, muss anstelle von Ribery vor die Gelbe Wand, Dortmunds Südtribüne. Eine Schwächung? Naja. Zudem rückt Arjen Robben als eigentlicher Ribery-Ersatz von rechts wohl auf die linke Seite. Eine Schwächung? Wohl kaum. Zumal Robben gegen den BVB zuletzt besonders heiß lief.

"Der Hunger ist groß", sagte er am Donnerstag mit Blick auf das Spitzenspiel. Robben und der BVB - das ist eine Geschichte voller Dramen und Epen. Zunächst: Drama! Am 11. April 2011 verschießt er im Westfalenstadion einen an ihm selbst verursachten Elfmeter, die Borussia gewinnt 1:0 - und wird später deutscher Meister. Dann: Die Heldengeschichte, Teil I. Ende Februar dieses Jahres schießt Robben die Bayern gegen Dortmund mit seinem Treffer zum 1:0-Endstand ins Halbfinale des DFB-Pokals. Und, drei Monate später in Wembley, Teil II, die Krönung: Robben bereitet im Champions-League-Finale das 1:0 vor und erzielt das titelbringende 2:1 selbst. Ekstase!

Beim letzten Duell im Supercup Ende Juli traf Robben sogar zwei Mal - die Bayern aber verloren 2:4. Übrigens ohne Ribery. Der klagt wegen seiner Blessur derzeit über größere Schmerzen. Sicher könnte er unter Schmerzmitteln am Mittwoch in der Champions League bei ZSKA Moskau wieder spielen, aber die Bayern sind ja bereits qualifiziert für das Achtelfinale.

"Es ist noch nicht meine Mannschaft"

Danach wartet noch Manchester City, und in der Bundesliga kommen die Gegner Braunschweig, Bremen und Hamburg - ein Programm, das nach anstrengenden Wochen Schonung für Ribery erlaubt.

In Dortmund allerdings dürfte er den Bayern schmerzlich fehlen - auch wenn Guardiola das herunterspielt. "Wir sind besser", sagte der Trainer mit Blick auf den Supercup vor vier Monaten, "weil wir uns besser kennengelernt haben". In diesem Spiel habe er aber auch gelernt, dass die Borussia "eine sehr gute Mannschaft" habe, im Umschaltspiel sogar "die beste Mannschaft der Welt" sei, wie er ausführte: "Wenn wir sie laufen lassen - keine Chance für uns, keine Chance. Da sind sie besser."

Aber auf der letzten Stufe der Entwicklungsphase sieht der Spanier sein Team nicht: "Die Mannschaft ist jetzt etwas besser als am Anfang. Aber noch ist es nicht meine Mannschaft. Wir brauchen noch etwas mehr Zeit. Aber das ist normal. Meine Spielweise ist eine andere als in Deutschland. Hier will man immer nur Konter, Konter, Konter, Konter. Aber das wusste ich vorher. Mit den Ergebnissen können wir bisher zufrieden sein."

Ihr wollt noch Last-Minute-Tickets für das Spiel? Dann ab zu Viagogo!

Angst aber kenne er nicht. Guardiola schien das Wort nie gehört zu haben. "Angst? Was ist Angst?", fragte er und ließ es sich von Mediendirektor Markus Hörwick erklären. Dann meinte er: "Wenn du spielst mit Ängst, ohne Mut - drei Punkte BVB."

Der FC Bayern im Überblick

Werbung
Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung