Torlinientechnik: Niersbach offen

SID
Wolfgang Niersbach ist offen gegenüber der Torlinientechnik
© getty

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach steht einer möglichen Einführung der Torlinien-Technologie im deutschen Fußball offen gegenüber.

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"Auf Sicht kann ich mir diese Technik vorstellen, da sind wir uns auch mit der DFL einig", sagte der 62-Jährige am Rande des WM-Qualifikationsspiels der Frauen-Nationalmannschaft gegen Kroatien in Frankfurt bei der "ARD".

Zuletzt war das Thema nach dem Phantomtor des Leverkuseners Stefan Kießling im Bundesligaspiel bei 1899 Hoffenheim wieder aufgekommen. Der Kopfball des Stürmers war seitlich durch ein Loch im Netz ins Tor gegangen.

DFL will genauere Messtechnik

Geht es nach dem Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes, wird es auch nur in solchen Fällen die Anwendung technischer Hilfsmittel geben. Der Einsatz komme "nur bei der Toranerkennung" in Frage. Allerdings sei dies mit Problemen verbunden: "Wenn wir die Torlinientechnologie in der Bundesliga hätten, dürften wir sie drei Tage später in der Champions League nicht einsetzen", so Niersbach.

Die DFL hatte zuletzt ihre Forderung nach genaueren Messtechniken erneuert und die Einführung der Torlinien-Technologie wegen der unzureichenden Toleranz bislang frühestens für 2015 in Aussicht gestellt. Allerdings hatte das International Football Association Board (IFAB) in der vergangenen Woche die Fehlertoleranz von +/- 3,0 cm auf die Hälfte (+/- 1,5 cm) halbiert.

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