Nach Bundesfinanzhof-Entscheidung

Klubs drohen Steuernachzahlungen

SID
Sonntag, 20.10.2013 | 19:43 Uhr
Den Bundesliga-Klubs drohen offenbar hohe Steuer-Nachzahlungen
© getty
Advertisement
Premier League
Sa18:30
Meister vs. Tabellenführer: Chelsea - ManCity
Copa do Brasil
Cruzeiro -
Flamengo
Ligue 1
Monaco -
Montpellier
Premiership
Hamilton -
Rangers
Championship
QPR -
Fulham
Primera División
Celta Vigo -
Girona
J1 League
Niigata -
Kobe
J1 League
Kawasaki -
Cerezo Cosaka
Primera División
Deportivo -
Getafe
Premier League
Huddersfield -
Tottenham
Premier League
Man Utd -
Crystal Palace
Championship
Ipswich -
Bristol City
Primera División
Sevilla -
Malaga
Ligue 1
PSG -
Bordeaux
Serie A
Udinese -
Sampdoria
Premier League
Chelsea -
Man City
Primera División
Levante -
Alaves
Championship
Reading -
Norwich
Ligue 1
Amiens -
Lille
Ligue 1
Dijon -
Straßburg
Ligue 1
Guingamp -
Toulouse
Ligue 1
Nantes -
Metz
Ligue 1
Rennes -
Caen
Premier League
Stoke -
Southampton (Delayed)
Primera División
Leganes -
Atletico Madrid
Serie A
Genua -
Bologna
Premier League
Bournemouth -
Leicester (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Swansea (DELAYED)
Premier League
West Brom -
Watford (DELAYED)
Serie A
Palmeiras -
Santos
Eredivisie
Alkmaar -
Feyenoord
Serie A
Neapel -
Cagliari
Premier League
Arsenal -
Brighton
Championship
Sheffield Wed -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
St. Etienne
Serie A
Benevento -
Inter Mailand
Serie A
Chievo Verona -
Florenz
Serie A
Lazio -
Sassuolo
Serie A
SPAL -
Crotone
Serie A
FC Turin -
Hellas Verona
Primera División
Barcelona -
Las Palmas
Ligue 1
Angers -
Lyon
Primera División
Real Madrid -
Espanyol
Ligue 1
Nizza -
Marseille
WC Qualification South America
Bolivien -
Brasilien
WC Qualification South America
Venezuela -
Uruguay
WC Qualification South America
Kolumbien -
Paraguay
WC Qualification South America
Chile -
Ecuador
WC Qualification South America
Argentinien -
Peru
WC Qualification Europe
Georgien -
Wales
WC Qualification Europe
Italien -
Mazedonien
WC Qualification Europe
Liechtenstein -
Israel
WC Qualification Europe
Spanien -
Albanien
WC Qualification Europe
Kroatien -
Finnland
WC Qualification Europe
Kosovo -
Ukraine
WC Qualification Europe
Färöer -
Lettland

Die deutschen Profifußball-Klubs müssen aufgrund einer Entscheidung des Bundesfinanzhofes Steuernachzahlungen im hohen zweistelligen Millionen-Bereich fürchten.

Aufgrund einer Entscheidung des Bundesfinanzhofes (BFH) zur Rechtmäßigkeit von Umsatzsteuerzahlungen der Vereine an Spielerberater könnten auf die Vereine nach einem Bericht des Fachmagazins kicker Nachforderungen des Fiskus von insgesamt bis zu 70 Millionen Euro zukommen. Gleichzeitig drohten Funktionären der Vereine in Führungspositionen demnach zudem staatsanwaltliche Ermittlungen wegen des Verdachts der Veruntreuung von Vereinsvermögen.

Der BFH als höchste Instanz legte fest, dass Spielerberater durch die bisher weit verbreitete Praxis zu Unrecht von den Klubs Honorare und darauf entfallende Umsatzsteuer erhalten haben. Dadurch können die Klubs bei einer zu erwartenden Bestätigung durch das Finanzgericht (FG) Düsseldorf gezwungen sein, auch noch nachträglich ihre Vorsteuer-Abzüge und damit die geltend gemachten Betriebsausgaben um die Zahlungen an die Berater zu kürzen.

Bis zu 26 Millionen Euro sind fällig

Die zu versteuernden Betriebsergebnisse der Kapitalgesellschaften würden entsprechend höher ausfallen. Laut "kicker" droht einzelnen Vereinen für die Jahre 2009 bis 2013 dadurch eine Zusatzbelastung von bis zu 26 Millionen Euro.

Die BFH-Position stellt klar, dass Spielerberater für ihre Leistungen ausschließlich von ihren Klienten und nicht von den Klubs bezahlt werden dürfen. Die Zahlungen der Vereine seien somit Honorare für nicht erbrachte Leistungen. Aus dieser Rechtsposition könnten Ermittlungen gegen Vereinsfunktionäre resultieren.

Auslöser des Verfahrens war eine Klage von Erstligist Borussia Mönchengladbach von 2007 gegen entsprechende Erkenntnisse von Steuerprüfungen. Zwar erhielten die Rheinländer in erster Instanz beim FG Düsseldorf recht, doch rief das Finanzamt den BFH zur grundsätzlichen Klärung an.

Die Bundesliga im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung