Freitag, 25.10.2013

Nach Diskussionen um Arjen Robben

Guardiola legt Elferschützen fest

Ein Elfmeter-Streik wie von Arjen Robben im Champions-League-Spiel gegen Viktoria Pilsen (5:0) wird sich beim deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München nicht wiederholen.

Arjen Robben ließ Frank Ribery den Elfmeter gegen Viktoria Plzen schießen
© getty
Arjen Robben ließ Frank Ribery den Elfmeter gegen Viktoria Plzen schießen

Trainer Pep Guardiola wird die Reihenfolge der Schützen künftig vor dem Anpfiff festlegen. "Ich werde der Mannschaft ab jetzt exakt sagen, wer ist Nummer eins, zwei und drei", sagte der 42-Jährige vor dem Heimspiel gegen Hertha BSC am Samstag.

Gegen Pilsen hatte sich Robben am Mittwoch geweigert, nach einem Foul an ihm den Elfmeter auszuführen. Noch im Bundesliga-Spiel gegen den FSV Mainz 05 (4:1) am vergangenen Samstag hatte der Niederländer schießen wollen, Guardiola sich aber für Thomas Müller als Schützen entschieden und Robben damit verärgert. "Es ist normal, dass es ein Thema ist. Es ist aber kein Problem", sagte der Spanier.

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Trotz seiner Undiszipliniertheit droht Robben gegen Hertha aber nicht die Tribüne. Vielmehr lobte Guardiola den 29-Jährigen am Freitag. "Robben ist einer der wichtigsten Spieler, hat dem Klub mehr gegeben als jeder Trainer. Die Spieler sind viel wichtiger. Ich bin da, um die Spieler zu unterstützen."

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