Dienstag, 29.10.2013

Rummenigge über Phantom-Tor-Entscheidung

"Widerspruch zum Fairplay"

Karl-Heinz Rummenigge von Bayern München hat das DFB-Urteil im Prozess um Stefan Kießlings Phantomtor gegen 1899 Hoffenheim scharf kritisiert. Man hätte in diesem Fall ein Wiederholungsspiel austragen sollen wie seinerseits beim gegebenen Treffer von Thomas Helmer. Die jetzige Situation sei eine "Ungerechtigkeit".

Karl-Heinz Rummenigge kann die Entscheidung des DFB nicht nachvollziehen
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Karl-Heinz Rummenigge kann die Entscheidung des DFB nicht nachvollziehen
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Bei "FCB.tv", dem vereinseigenen Sender des Rekordmeisters, schimpfte der Vorstandsvorsitzende über die Entscheidung des DFB, der am Montag ein Wiederholungsspiel abgelehnt hatte. "Ich glaube, ganz Fußball-Deutschland ist verärgert, muss verärgert sein", so der 58-Jährige.

Man hätte sich nicht hinter den Statuten des Weltverbands verstecken dürfen: "Ich verstehe das nicht und ich muss offen und ehrlich sagen, wenn ein so grober Fehler gemacht wird, der dann am Ende des Tages dazu führt, dass eine Mannschaft verliert, dann muss man einfach auch mal im Zweifelsfall den Mut haben, nicht unbedingt die FIFA vorher zu fragen, ob man jetzt darf oder nicht darf."

"Warum ging es 1994?"

Für ihn ist es "einfach eine Ungerechtigkeit, ein Widerspruch zum Fairplay der seinesgleichen sucht." Ganz Deutschland hätte sich ein Wiederholungsspiel gewünscht.

Vor 19 Jahren war Thomas Helmer ein unrechtmäßiges Tor zugesprochen worden. "Warum hat man 1994, als der FC Bayern dieses Phantomtor gegen Nürnberg erzielt hat, das Spiel wiederholt", kritisiert Rummenigge. "Damals gab es offensichtlich irgendeine Statuten- oder Gesetzeslücke, die man da gefunden hat, dass man das Spiel korrekterweise wiederholt hat."

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