Dienstag, 08.10.2013

Nach Hoeneß-Kritik an Götze-Nominierung für DFB

Sammer: Nominierung hat nur Vorteile

Nachdem Bayern-Präsident Uli Hoeneß Kritik an der Nationalmannschafts-Nominierung von Mario Götze geübt hat, gibt es jetzt Widerspruch aus den eigenen Reihen. Sportvorstand Matthias Sammer hält die Nominierung für richtig.

Matthias Sammer und Uli Hoeneß sind nicht immer der gleichen Meinung
© getty
Matthias Sammer und Uli Hoeneß sind nicht immer der gleichen Meinung

Wegen eines Kapselrisses war Götze von Ende August bis Ende September ausgefallen, weshalb Hoeneß dessen Nominierung für die WM-Quali-Spiele gegen Irland (11. Oktober) und Schweden (15. Oktober) im "Kicker" kritisiert hatte: "Für alle Beteiligten wäre es besser, er würde zwei Wochen voll trainieren, dann wäre er körperlich da, wo er sein müsste."

In der Sache gab Sammer gegenüber der "Bild" Hoeneß recht: "Die Anmerkung von Uli Hoeneß ist richtig, weil auch wir wollen, dass Mario hart trainiert, um wieder seinen optimalen Fitnesszustand zu erreichen."

Sammer: Nominierung hat nur Vorteile

Allerdings müsse man sehen, "dass bei uns fast alle Spieler auf Länderspielreise sind und deswegen in München in den kommenden Tagen gar kein normaler Trainingsbetrieb möglich ist".

Daher seien die Trainingseinheiten in der DFB-Auswahl für Götze sinnvoller. "Zusätzlich zum normalen Training wird Mario auch bei der Nationalmannschaft individuell mit den Fitnesstrainern vor Ort arbeiten.

Außerdem glauben wir, dass Mario die Luftveränderung gut tun wird. Wir sehen in der Nominierung von Mario nur Vorteile", betonte Sammer weiter.

Mario Götze im Steckbrief

Adrian Bohrdt

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