Mittwoch, 30.10.2013

Abwerben von Jugendspielern

Bobic geht auf RB Leipzig los

Der VfB Stuttgart ist für seine erstklassige Jugendarbeit bekannt. Dass Drittligist RB Leipzig nun angeblich versucht hat, zwei zwölfjährige Talente der Schwaben abzuwerben, hat Manager Fredi Bobic zu einem Rundumschlag veranlasst. Von Leipziger Seite folgte prompt das Dementi. Demnach wollten die Spieler ihren alten Trainer besuchen.

Fredi Bobic wirft Leipzig vor, Jugendspieler des VfB Stuttgart abwerben zu wollen
© getty
Fredi Bobic wirft Leipzig vor, Jugendspieler des VfB Stuttgart abwerben zu wollen

"Es geht um Zwölfjährige, die hier abgeworben werden sollen. Es ist absolut unverantwortlich, Kinder in diesem Alter ohne Not aus ihrer gewohnten Umgebung zu reißen", sagte Bobic zu "Bild". Auslöser war das Angebot des Drittligisten an die beiden Stuttgarter U-13-Spieler Luca Piljek und Melvin Ramusovic, in Leipzig zu trainieren.

Dort sind die früheren VfB-Mitarbeiter Frieder Schrof und Thomas Albeck seit Januar 2013 für die Leitung des Nachwuchsbereichs zuständig. Schrof dementierte Bobic' Anschuldigung allerdings sogleich: "Es ist haarsträubend zu glauben, dass wir bereits in dieser Altersklasse Talente abwerben wollen."

Trainerbesuch in Leipzig?

Vielmehr verwies der 58-Jährige darauf, dass die beiden Spieler ihren im Sommer nach Leipzig gewechselten Ex-Trainer Aljoscha Spilevski "in den Herbstferien von Baden-Württemberg besuchen wollten".

Demnach hätten die beiden Zwölfjährigen selbst in Leipzig angefragt, ob sie "mal mittrainieren" dürfen. Der VfB habe jedoch sein Einverständnis verweigert. Für Schrof ist damit "das Thema auch erledigt. Absurd, etwas anderes zu behaupten."

Der VfB Stuttgart im Überblick

Marco Heibel

Diskutieren Drucken Startseite
14. Spieltag
15. Spieltag

Bundesliga, 14. Spieltag

Bundesliga, 15. Spieltag

Die Bundesliga in Zahlen - Alle Opta-Daten zur Saison 2015/2016
Trend

Mats Hummels wechselt vom BVB zum FC Bayern. Richtige Entscheidung?

Ja
Nein

www.performgroup.com

Copyright © 2016 SPOX. Alle Rechte vorbehalten.