Rüdiger sieht Schuld bei van der Vaart

Von Adrian Bohrdt
Dienstag, 22.10.2013 | 17:00 Uhr
Antonio Rüdiger: "Mein Schlag war dann nicht so hart, dass er so theatralisch fallen muss"
© getty
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Antonio Rüdiger vom VfB Stuttgart hat seine Tätlichkeit im Spiel gegen den Hamburger SV (3:3) erklärt. Der 20-Jährige zeigte sich reumütig, nachdem er wegen eines Schlags in die Rippen von Rafael van der Vaart vom Platz flog. Trotzdem sucht der Verteidiger die Schuld beim HSV-Kapitän.

"Er hat mich vorher provoziert, hat herumgepöbelt und mir mit seinem Ellbogen in die Rippen gehauen", wird der Innenverteidiger in der "Bild" zitiert: "Mein Schlag war dann nicht so hart, dass er so theatralisch fallen muss. Ich hätte mich vorher auch schon fallen lassen können. Aber so bin ich vom Typ her nicht und werde nie so werden."

Gleichzeitig ist dem 20-Jährigen, der in seinem 25. Bundesligaspiel bereits zum zweiten Mal vom Platz flog, allerdings seine Entgleistung bewusst: "Ich habe die Mannschaft im Stich gelassen. Als ich in der Kabine war, ist für mich eine Welt zusammengebrochen. Ich habe einen großen Fehler gemacht."

Rüdiger: "Bin auf Hilfe angewiesen"

Damit ihm derartige Aussetzer künftig nicht mehr unterlaufen, bittet Rüdiger daher um Unterstützung: "Ich bin auf Hilfe angewiesen. Ich bin auch ein Mensch, der Hilfe annimmt. Das Gute ist jetzt, dass es nur besser werden kann, besser werden muss."

Er sei zwar emotional, müsse sich aber in Zukunft professioneller verhalten. "Es war ein richtig fetter Denkzettel, den ich mir selbst verpasst habe. Ich muss daraus lernen", erklärte der Abwehrspieler. Auch von Vereinsseite aus wird die Aktion nicht ungesühnt bleiben, VfB-Trainer Thomas Schneider kündigte bereits eine Geldstrafe an.

Rüdiger schöpft indes aus der eigenen Vergangenheit Mut: "Es wird nicht einfach für mich. Aber das war es nach meiner ersten Roten Karte auch nicht. Keiner hatte damit gerechnet, dass ich drei Wochen später im Pokalfinale spiele. Ich werde es auch dieses Mal allen zeigen. Ich habe vor nichts Angst. Ich habe im Leben noch nie etwas geschenkt bekommen."

Antonio Rüdiger im Steckbrief

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