Neuzugang-Check, Teil 3: Von Hertha bis Bayern

FCB-Lazarett und Fohlen-Volltreffer

Von SPOX
Mittwoch, 09.10.2013 | 18:38 Uhr
Max Kruse (l.) erweist sich auch in Gladbach als treffsicher
© getty
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Während Bayern seine Neuzugänge erst mal zum Arzt schicken musste, präsentierten die Fohlen gleich drei Volltreffer. Auch der BVB hat effektiv eingekauft, 96 seine Abwehr verstärkt. Bayer verpflichtete ein Schnäppchen.

Hertha BSC

Top:

Johannes van den Bergh: Nach dem Abstieg mit Düsseldorf spielte sich der Linksverteidiger direkt in Berlins Abwehrkette fest. Auch eine Zwangspause auf Grund eines Muskelfaserrisses kostete van den Bergh nicht seinen Stammplatz.

Sebastian Langkamp: Der Innenverteidiger schwang sich nach seinem Wechsel aus Augsburg direkt zum Abwehrchef der Hertha auf. Langkamp besticht im Abwehrzentrum durch seine Konstanz und Ruhe. Auch ein Muskelfaserriss warf ihn nicht aus der Bahn.

Hajime Hosogai: Acht Spiele. Acht Einsätze von Beginn an. Hosogai ist aus Jos Luhukays erster Elf derzeit nicht wegzudenken. Der Japaner zahlt das Vertrauen seines Trainer mit guten Leistungen im defensiven Mittelfeld zurück.

Per Ciljan Skjelbred: Was für Lasogga gilt, trifft auch auf Skjelbred zu - der Tausch war für alle Parteien die optimale Lösung. In Hamburg noch häufig Ersatz, spielte sich der Norweger direkt in Herthas erster Elf fest und gehört auf der Doppelsechs zum festen Inventar.

Neutral:

Alexander Baumjohann: Der Regisseur wollte sich mit der Hertha endlich in der Bundesliga etablieren. Baumjohann begann gut, muss nach seinem Kreuzbandriss gegen Wolfsburg nun aber mindestens sechs Monate pausieren.

Tolga Cigerci: Baumjohanns Verletzung machte Cigercis Verpflichtung überhaupt erst nötig. Allerdings ist die Leihgabe aus Wolfsburg noch nicht so recht in Berlin angekommen. Spielte seit seinem Wechsel zwei Mal von Beginn an, saß ansonsten aber ausschließlich auf der Bank.

Flop: -

Hannover 96

Top:

Salif Sane: Anlaufschwierigkeiten waren dem Franzosen fremd. Sane etablierte sich direkt in Hannovers Innenverteidigung, sorgt dort für Stabilität und stand zuletzt gegen die Hertha nur auf Grund einer Grippe nicht im Kader.

Marcelo: Als perspektivische Verpflichtung, "die uns sofort weiterhilft", bezeichnete Sportdirektor Dirk Dufner Marcelo bei dessen Vorstellung - und sollte Recht behalten. Der Brasilianer bildet gemeinsam mit Sane ein starkes Innenverteidiger-Duo. Arrivierte Kräfte wie Christian Schulz müssen sich erst einmal hinten anstellen.

Neutral:

Edgar Prib: Hoch veranlagt spielt Prib in Mirko Slomkas Planungen immer eine Rolle. Die letzten beiden Spiele begann der Ex-Fürther jedoch auf der Bank. Kann sich sicherlich noch ein wenig steigern.

Leonardo Bittencourt: Mehr Spielpraxis in Hannover sollte dem 19-Jährigen zum Durchbruch verhelfen - und es funktioniert. Bittencourt ist zwar noch nicht zu hundert Prozent gesetzt, zählt aber mindestens zum erweiterten Stamm und begeistert durch seinen Spielwitz.

Flop: -

Borussia Mönchengladbach

Top:

Christoph Kramer: Dass der Sprung aus der zweiten in die erste Liga derart reibungslos vonstattengehen würde, hatten wohl die wenigsten vermutet. Kramer überzeugte auf der Doppelsechs jedoch mit starken Vorstellungen und kommt dort auch regelmäßig zum Einsatz. Gegen Dortmund saß die Leihgabe aus Leverkusen allerdings zunächst auf der Bank.

Max Kruse: Acht Spiele. Fünf Tore. Nationalmannschaftsnominierungen. Kruse hat in Gladbach voll eingeschlagen. Der Ex-Freiburger interpretiert seine Rolle im Angriff variabel und passt damit perfekt ins System von Trainer Lucien Favre.

Raffael: Raffael und Favre - das passt. Was schon in Berlin funktionierte, findet nun in Gladbach sein Fortsetzung. Der Brasilianer tut dem Offensivspiel der Borussia merklich gut und glänzt obendrein als Vollstrecker (4 Saisontore).

Neutral: -

Flop: -

Seite 1: Hertha, Hannover und Gladbach

Seite 2: Bayer, Dortmund und Bayern

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