Kießling rudert bei Nationalelf zurück

Von Benjamin Wahlen
Der Bayer-Angreifer hatte zuletzt noch betont, dass die Nationalelf kein Thema für ihn sei
© getty

Bayer Leverkusens Stürmer Stefan Kießling hat verraten, dass er eine Einladung Jogis Löws zur WM 2014 in Brasilien nicht ausschlagen würde. Er rechne zwar nicht mit einer Nominierung, stünde aber zur Verfügung.

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"Ich bin der Letzte, der nein sagt, wenn eine WM-Einladung kommt. Ich bin nicht der Typ, der andere im Stich lässt", erklärte der Bundesliga-Torschützenkönig der Saison 2012/2013 der "FAZ" (Dienstagsausgabe).

Er selber habe das Thema aber abgehakt, weil er nicht mehr damit rechne, zu Länderspielen eingeladen zu werden. Zu oft suchte er seinen Namen vergebens auf Löws Nominierungslisten.

Kießling rudert zurück

Damit revidiert Kießling seine Äußerungen aus dem August, wonach es "den Nationalspieler Kießling unter Löw nicht mehr geben werde."

Löw hatte am Montag trotz des längerfristigen Ausfalls von Mario Gomez angekündigt, den Leverkusener Angreifer Kießling nicht für die anstehenden WM-Qualifikationspartien gegen Irland (11. Oktober) und in Schweden (15. Oktober) zu nominieren. Löw sagte, er habe genügend Alternativen.

Stefan Kießling im Steckbrief