Die Stimmen zum 6. Spieltag

"Haben im Moment nicht die Qualität"

SID
Sonntag, 22.09.2013 | 21:43 Uhr
Christian Streich bleibt mit dem SC Freiburg weiter sieglos
© getty
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Freiburgs Trainer Christian Streich hadert mit zwei verlorenen Punkten. Hamburgs-Sportdirektor Oliver Kreuzer kann die Aussagen von Investor Klaus-Michael Kühne nicht mehr hören. In Nürnberg trauert Jürgen Klopp zwei Punkten hinterher, Keller ist schwer enttäuscht und Thomas Tuchel hat schon zur Halbzeit resigniert. Die Stimmen des 6. Spieltags der Bundesliga von "Sky" und "Bild".

VfB Stuttgart - Eintracht Frankfurt 1:1 (1:1)

Thomas Schneider (Trainer VfB): "Wir haben eine Ist-Analyse gemacht. Was sind für uns die wichtigen Inhalte? Wir wollten die Mannschaft kompakt bekommen und dazu in den nächsten Wochen sehr guten Fußball spielen, wie wir es heute schon zum Teil geschafft haben."

Armin Veh (Trainer Frankfurt): "Es war insgesamt ein gutes Spiel von beiden Mannschaften mit viel Tempo. Wir hatten so viele Torchancen in der zweiten Halbzeit, wo wir das Spiel für uns entscheiden müssen. Dann wäre es sehr bitter gewesen, wenn wir das Spiel am Schluss noch verlieren."

Christian Gentner (VfB): "Frankfurt ist besser ins Spiel gekommen als wir, dann ging es ständig hin und her. Vielleicht leistungsgerecht. Natürlich unglücklich, wie es mit der letzten Aktion gelaufen ist. Sonst hätten wir drei Punkte."

Timo Werner (VfB): "Das ist das Schönste, was mir passieren konnte. Als Stuttgarter vor der Kulisse nach dem Jubiläum so ein Tor zu machen, etwas Schöneres gibt es nicht."

SC Freiburg - Hertha BSC 1:1 (1:1)

Christian Streich (Trainer Freiburg): "Wir haben nicht gewonnen, weil wir einen Einwurf in den Strafraum gelassen und den Mann nicht aufgenommen haben. Bis dahin hatte Hertha keine große Torchance. Wir haben gewusst, wir können nicht noch offensiver spielen, weil Hertha in der Umschaltbewegung zu gut ist. Hätten wir ruhiger gespielt, hätten wir mehr Möglichkeiten im Umschaltspiel bekommen. Wir haben im Moment nicht die Qualität solche Spiele zu gewinnen, aber das macht nichts, wir können damit leben."

Jos Luhukay (Trainer Hertha): "Ich bin nicht zufrieden. Wir sind sehr glücklich an den Punkt gekommen. Zum ersten Mal in dieser Saison muss ich meine Mannschaft in den nächsten Tagen fragen, warum wir dieses Spiel so verunsichert angefangen haben. Wir haben im Aufbauspiel so was von verunsichert agiert und Fehlpässe gehabt. In der zweiten Halbzeit hätte es in beide Richtungen gehen können. Wir haben unglaublich viel Glück gehabt, dass die vielleicht größte Chance nicht über den Innenpfosten reingeht. Da können wir uns beim lieben Gott bedanken, dass der Ball nicht ins Tor geht."

Schalke 04 - Bayern München 0:4 (0:2)

Jens Keller (Trainer Schalke 04): "So haben wir uns das nicht vorgestellt. Wir hatten gute 20 Minuten, aber vom Doppelschlag haben wir uns nicht mehr erholt. Das ist gegen die Bayern natürlich auch schwierig. Wir sind aber trotzdem sehr enttäuscht, auch über die Höhe der Niederlage."

Benedikt Höwedes (Kapitän FC Schalke 04 ): "In der zweiten Halbzeit ist es uns schwer gefallen. Bayern ist eine Spitzenmannschaft, die es clever runterspielt und den Ball gut in den eigenen Reihen hält. Heute war der Klassenunterschied vor allem in der zweiten Halbzeit einfach zu groß. Die beiden unglücklichen Tore, die wir aus dem Nichts gekriegt haben, haben uns ziemlich das Genick gebrochen, Danach wurde es unheimlich schwer für uns. Vielleicht hat uns zum Schluss auch ein bisschen die Luft gefehlt, um noch mehr dagegen zu halten bzw. noch mehr Druck nach vorne auszuüben. Es ist doof, dass wir heute so eine Klatsche bekommen haben, aber wir müssen uns an den Seigen zuvor hochziehen, denn da haben wir wirklich klasse Fußball gespielt."

Kevin-Prince Boateng (Schalke 04): "Wir hatten unsere Torchancen, aber die nicht genutzt. Deshalb kannst Du so ein Spiel natürlich nicht gewinnen. Wir haben auch mehr Fehler gemacht, und Bayern nutzt die halt aus. Mit diesem Positionsspiel und Passspiel, das sie überragend machen, ist es schwierig zuzugreifen, schwierig in die Zweikämpfe zu kommen."

Pep Guardiola (Trainer FC Bayern München): "Es war unser bestes Spiel in der Bundesliga. Wir haben komplett dominiert und 90 Minuten gut gespielt. In den anderen Spielen haben wir nur 30 oder 45 Minuten gut gespielt. Ich bin stolz auf unsere Leistung und unser Spiel. Ich habe gemerkt, dass man hier in Deutschland die Konter kontrollieren muss. Das ist das Wichtigste. Wir müssen mit Kontrolle und Ballbesitz spielen. Rafinha ist ein super, super Spieler. Ich war überrascht von seiner Performance heute und in den letzten Monaten. Mit ihm, mit Basti, mit Toni, mit Philipp können wir gut angreifen. Heute haben wir es das erste Mal gut gemacht."

Bastian Schweinsteiger (FC Bayern)...

... über die Vorstellung:"Wir gingen das Spiel von der ersten Minute an sehr seriös an, die Mentalität war da. Phasenweise war es schon sehr gut. Aber natürlich gibt es noch Momente im Spiel, in denen wir es uns einfacher machen können. Daran arbeiten wir.

... auf die Frage, inwiefern sich seine Rolle geändert hat im Vergleich zum Vorjahr:"Nicht so viel. Klar, es ist eine kleine Veränderung, aber man kann sich im Spiel immer wieder neu positionieren. Wir spielen sehr variabel in einer gewissen Art und Weise, und das macht es natürlich gegen uns schwierig, an den Ball zu kommen "

Jerome Boateng (FC Bayern) ....

... über die Entwicklung unter Guardiola:"Heute hat man gesehen, dass wir uns gesteigert haben. Wir hatten viel Ballbesitz, haben den Ball ganz gut laufen lassen, haben aber noch ein paar Fehler gemacht im Umschaltspiel. Es wird von Spiel zu Spiel besser."

... über das Brüder-Duell:"Es war für uns beide ein besonderes Ereignis, nach langer Zeit wieder gegeneinander zu spielen. Ich brauche ihn aber nicht zu trösten. Im nächsten Spiel darf Schalke auch wieder gewinnen."

Hamburger SV - Werder Bremen 0:2 (0:1)

Oliver Kreuzer (Sportdirektor Hamburger SV) über Investor Klaus-Michael Kühne: "Das ist peinlich und wird zur Posse. Ich kann den gar nicht mehr ernst nehmen"

Rafael van der Vaart (Hamburger SV): "Ich habe ihn das letzte Mal bei der EM gesehen. Ich habe schon gesagt, dass er ein guter Trainer ist. Wir wollen einen neuen Trainer, hoffentlich schnell."

Marcell Jansen (Hamburger SV): "Ich bin jetzt seit sechs Jahren dabei. Man sagt ja immer: Wenn es sportlich läuft, dann ist Ruhe. Das stimmt ja auch nicht so ganz. In meinen ersten beiden Jahren lief es sportlich hervorragend, und es war auch nur Theater: direkt im ersten Jahr Trainerwechsel, Sportmanager weg. Ich glaube, das sind tiefliegendere Probleme, die immer wieder greifen: sowohl bei Erfolg, bei Misserfolg sowieso, da kocht alles hoch. Darüber sollte man sich insgesamt mal Gedanken machen.

Nils Petersen (Werder Bremen): "Das war seit langem die beste Halbzeit, die ich mit Werder gespielt habe. Es war nicht der Riesen-Fußball, aber es war mit Leidenschaft, man hatte das Gefühl, dass jeder Gas gibt. Es haben nicht viele einen Pfifferling auf uns gesetzt, aber ich bin stolz auf die Mannschaft, dass wir das umgesetzt haben, was wir machen wollten."

1. FC Nürnberg - Borussia Dortmund 1:1 (0:1)

Michael Wiesinger (Trainer 1. FC Nürnberg): "Bei der Chance von Alex Esswein habe ich die drei Punkte schon abgehakt. Aber das wäre des Guten wohl zuviel gewesen. Das Unentschieden war letztendlich verdient. Das war wichtig für die Moral. Nun müssen wir dranbleiben. Auf uns wartet eine schwere Aufgabe in Bremen."

Raphael Schäfer (1.FC Nürnberg): "Die Mannschaft hat heute gezeigt, was in ihr steckt und was sie im Stande ist zu leisten."

Jürgen Klopp (Trainer Borussia Dortmund): "Hier wäre mehr drin gewesen. Die Mannschaft, auch in dieser Konstellation, kann besser spielen, als wir es getan haben. Vor allem in der Phase nach der Halbzeit haben wir zu tief gestanden - das war unnötig. Dann haben wir uns wieder berappelt und waren die gefährlichere Mannschaft. Wenn Alex Esswein den am Ende reinschießt, hat Nürnberg gewonnen und wir müssten das auch akzeptieren. Dementsprechend ist der Punkt okay."

Roman Weidenfeller (Borussia Dortmund): "Mit dem einen Punkt können wir heute hier zufrieden sein. Wir hatten die eine oder andere Chance und hätten es ein bisschen besser ausspielen müssen- dann hätten wir gewinnen können. Wir haben nicht den glorreichen Pass in die Spitze reinbekommen, um das Tor zu erzielen." Über sein Veilchen:"Das ist beim Ausgleich passiert. Er hat mir genau auf den Kopf drauf gezielt. Streifschuss am Auge- das tut ein bisschen weh."

1. FSV Mainz 05 - Bayer Leverkusen 1:4 (0:3)

Thomas Tuchel (Trainer Mainz 05) über seine Halbzeitansprache: "Der Glaube, dass wir das noch mal drehen nach der Vorgeschichte, dass wir aus zwei Niederlagen kommen, war bei mir nicht so ausgeprägt, dass ich ihn hätte vermitteln können. Deswegen habe ich nicht geschauspielert. Wir waren entsetzt über die Zweikampfwerte und unsere Durchsetzungsfähigkeit, wir hatten in der ersten Halbzeit wieder keinen Schuss aufs Tor."

Sami Hyypiä (Trainer Bayer Leverkusen) über die Leistung von Robbie Kruse: "Robbie hat zuletzt sehr gut trainiert. Ich hatte keine Probleme damit, ihn aufzustellen. Er hat gezeigt, dass er ein guter Spieler ist - und er hat seine Chancen, wieder zu spielen, nicht gerade verkleinert."

Hannover 96 - FC Augsburg 2:1 (0:0)

Mirko Slomka (Trainer Hannover 96): "Da war ganz schön Theater auf dem Platz, aber das gehört dazu. Ich bin froh, dass wir die hektische Partie noch drehen konnten. Wir sind am Ende der glückliche Sieger. Wir sind dran geblieben und haben bis zum Schluss geduldig gespielt. Augsburg hatte vorher nicht umsonst drei Spiele gewonnen, sie sind sehr gut organisiert.

Markus Weinzierl (Trainer FC Augsburg): "Das war ein sehr zerfahrenes Spiel. Beide Mannschaften haben früh gestört, sodass es viele lange Bälle gab. Wir sind dann zwar in Führung gegangen, aber sind dann durch zwei lange Bälle ins Hintertreffen geraten. Die Niederlage tut uns unheimlich weh. Wir hatten uns viel vorgenommen und einiges investiert. Wir wollten unbedingt einen Punkt mitnehmen, das haben wir nicht geschafft."

VfL Wolfsburg - 1899 Hoffenheim 2:1 (1:1)

Dieter Hecking (Trainer VfL Wolfsburg): "Anfangs hatten wir keinen guten Spielaufbau, da sind uns viele Fehler unterlaufen. Gut war aber, dass sich meine Mannschaft reingebissen hat, denn heute ging es nur über den Kampf. Typisch dafür war der Ausgleichstreffer. Aufgrund der zweiten Halbzeit haben wir aber absolut verdient gewonnen, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass wir nach dem 2:1 noch zielstrebiger agiert hätten."

Markus Gisdol (Trainer 1899 Hoffenheim): "Die Enttäuschung ist sehr groß. Die ersten 35 Minuten haben wir ein richtig gutes Spiel gemacht, es hätte sich keiner beschweren können, wenn wir mit zwei Toren geführt hätten. Doch wir haben das Toreschießen vergessen und irgendwann auch das Verteidigen. In der Halbzeitpause haben wir uns angeschaut und gesagt: Das ist ja ein Witz, dass es hier 1:1 steht. Dann schenken wir dem Gegner wieder ein Tor, und das ist superärgerlich, denn am Ende stehen wir mit leeren Händen da."

Borussia Mönchengladbach - Eintracht Braunschweig 4:1(2:0)

Lucien Favre (Trainer Borussia Mönchengladbach): "Die erste Halbzeit war gut, aber wir hatten zu viele Ballverluste. Am Anfang der zweiten Halbzeit war es gefährlich, so zu spielen wie wir. Nach dem Elfmeter war es zum Glück entschieden, dann hatten wir gute Kombinationen und haben präziser gespielt."

Der 6. Spieltag im Überblick

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