"Die Leute hatten eine große Demut"

Von Interview: Fabian Herbers
Mittwoch, 28.08.2013 | 12:24 Uhr
Verstehen sich blendend: Torsten Lieberknecht und Dortmunds Trainer Jürgen Klopp
© getty
Advertisement
Ligue 1
Live
Caen -
Guingamp
Ligue 1
Live
Dijon -
Lille
Ligue 1
Live
Montpellier -
Metz
Ligue 1
Live
Straßburg -
Toulouse
Ligue 1
Live
Troyes -
Amiens
Premier League
Live
Chelsea -
Southampton (Delayed)
Primera División
Live
Atletico Madrid -
Alaves
Serie A
Live
AS Rom -
Cagliari
Premier League
Stoke -
West Ham (Delayed)
Premier League
Brighton -
Burnley (DELAYED)
Premier League
Watford -
Huddersfield (DELAYED)
Primera División
Girona -
Getafe
Eredivisie
Sparta -
Feyenoord
Serie A
Hellas Verona -
AC Mailand
Eredivisie
Alkmaar -
Ajax
First Division A
Brügge -
Anderlecht
Ligue 1
Nantes -
Angers
Serie A
Bologna -
Juventus
Serie A
Crotone -
Chievo Verona
Serie A
Florenz -
CFC Genua
Serie A
Sampdoria -
Sassuolo
Premier League
West Bromwich -
Man United
Primera División
Celta Vigo -
Villarreal
Ligue 1
Nizza -
Bordeaux
Premier League
Bournemouth -
Liverpool
Serie A
Benevento -
SPAL
Primera División
Las Palmas -
Espanyol
Primeira Liga
Sporting -
Portimonense
Primera División
FC Barcelona -
La Coruna
Serie A
Atalanta -
Lazio
Ligue 1
Lyon -
Marseille
Premier League
Everton -
Swansea
Primera División
Malaga -
Real Betis
Primeira Liga
FC Porto -
Maritimo
League Cup
Arsenal -
West Ham
League Cup
Leicester -
Man City
Coppa Italia
Neapel -
Udinese
Primera División
Levante -
Leganes
Coppa Italia
AS Rom -
FC Turin
Primera División
Getafe -
Las Palmas
First Division A
Mechelen -
Brügge
Coppa Italia
Juventus -
CFC Genua
League Cup
Chelsea -
Bournemouth
Ligue 1
Amiens -
Nantes
Ligue 1
Angers -
Dijon
Ligue 1
Bordeaux -
Montpellier
Ligue 1
Guingamp -
St. Etienne
Ligue 1
Lille -
Nizza
Ligue 1
Marseille -
Troyes
Ligue 1
Metz -
Straßburg
Ligue 1
Monaco -
Rennes
Ligue 1
PSG -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Lyon
League Cup
Bristol City -
Man United
Primera División
Real Sociedad -
FC Sevilla
Indian Super League
Bengaluru -
Jamshedpur
Primera División
Eibar -
Girona
Primera División
Alaves -
Malaga
Indian Super League
Chennai -
Kerala
Serie A
Chievo Verona -
Bologna
Primera División
Real Betis -
Bilbao
Premier League
Arsenal -
Liverpool
Serie A
Cagliari -
Florenz
Primera División
Espanyol -
Atletico Madrid
A-League
Melbourne City -
Melbourne Victory
Serie A
Lazio -
Crotone
Primera División
Real Madrid -
FC Barcelona
Premier League
Everton -
Chelsea
Premiership
Kilmarnock -
Rangers
Serie A
CFC Genua -
Benevento
Serie A
Neapel -
Sampdoria
Serie A
Sassuolo -
Inter Mailand
Serie A
SPAL -
FC Turin
Serie A
Udinese -
Hellas Verona
Premier League
Man City -
Bournemouth
Championship
Sheffield Wed -
Middlesbrough
Primera División
Valencia -
Villarreal
Serie A
AC Mailand -
Atalanta
Premier League
Burnley -
Tottenham
Primera División
La Coruna -
Celta Vigo
Championship
Aston Villa -
Sheffield Utd
Eredivisie
PSV -
Vitesse
Premier League
Leicester -
Man United
Serie A
Juventus -
AS Rom
Premier League
Brighton -
Watford (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Crystal Palace (DELAYED)
Premier League
Stoke -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Southampton -
Huddersfield (DELAYED)
Eredivisie
Ajax -
Willem II
Premier League
Tottenham -
Southampton
Premier League
Boxing Day -
Die Konferenz
Championship
Birmingham -
Norwich
Championship
Burton Albion -
Leeds
Premier League
Liverpool -
Swansea
Premier League
Man United -
Burnley (DELAYED)
First Division A
Anderlecht -
Gent
Championship
Brentford -
Aston Villa
Premier League
West Bromwich -
Everton (DELAYED)
Premier League
Huddersfield -
Stoke (DELAYED)
Premier League
Watford -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Chelsea -
Brighton (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Man City
Premiership
Hearts – Hibernian
Indian Super League
Jamshedpur -
Chennai
Indian Super League
Mumbai -
Delhi
Serie A
Crotone -
Neapel
Championship
Cardiff -
Preston

Nach 28-jähriger Abstinenz ist der ehemalige deutsche Meister Eintracht Braunschweig in die Bundesliga zurückgekehrt. Das Ziel ist der Klassenerhalt, auch wenn die drei Niederlagen zum Saisonstart unterstrichen, wie schwer es die Niedersachsen haben werden. Trainer Torsten Lieberknecht spricht im Interview über ein emotionales Comeback, die T-Frage und seine besonderen Draht zu Jürgen Klopp.

SPOX: Herr Lieberknecht, wie war das Gefühl am ersten Bundesliga-Spieltag, als sie den Rasen des Eintracht-Stadions betreten haben?

Torsten Lieberknecht: Emotional wusste ich schon, was das für ein Tag werden wird. Sportlich war alles angerichtet, um sich ordentlich zu präsentieren. Aber wir wussten, was das nach 28 Jahren Bundesliga-Abstinenz für ein Ereignis für viele Braunschweiger ist. Das hat man auch im Stadion gespürt und deswegen war es ein sehr besonderer Moment.

SPOX: Nach der knappen Niederlage in Dortmund sagten Sie: "Wir wollen keine klare Nummer 1." Warum wollen Sie sich nicht auf einen Torhüter festlegen?

Lieberknecht: Unsere Konstellation ist so, dass wir zwei starke Torhüter haben, die in den letzten Jahren beide einen erheblichen Anteil daran hatten, dass wir in die Bundesliga aufgestiegen sind. Wir wollen keinem der beiden das Vertrauen entziehen, sondern geben es beiden. Da wir in diesem Jahr außergewöhnliche Wege gehen müssen, um in der Bundesliga zu bestehen, haben wir diesen Weg gewählt. Das haben Cheftrainer, Torwarttrainer und die Torhüter im kleinen Kreis besprochen. Daniel Davari und Marjan Petkovic haben das ordentlich aufgenommen, auch wenn es eine ungewöhnliche Situation ist. Dass beide damit gut umgehen können, wissen wir. Und beide haben bisher sehr gut gehalten. Deswegen ist das der richtige Weg, auch wenn das vielleicht nicht üblich ist.

SPOX: Aber braucht ein Torhüter nicht einen gewissen Rückhalt des Trainers oder das Wissen, dass er die Nummer 1 ist?

Lieberknecht: Beide kriegen ja das Vertrauen. Was, wenn sich der Torwart im Spiel nach 3 Minuten verletzt und der andere muss auf einmal spielen? Beide wissen, dass sie ihre Einsätze in der Bundesliga bekommen werden, denn sie haben es sich verdient. Und man hat gesehen: Wir liegen damit nicht falsch. Sie haben beide überragende Leistungen gezeigt.

SPOX: Ist die Bundesliga für Sie persönlich schon Alltag geworden?

Lieberknecht: Es ist immer noch etwas ganz Herausragendes. Das ist keine Erlebnistour, sondern eine Herausforderung für uns alle. Wenn man zum Beispiel in Dortmund spielen darf, ist das ein großes Privileg. Das wird nicht alltäglich werden, denn wir haben diesbezüglich eine gesunde Wahrnehmung. Trotzdem wollen wir sportlich so ehrgeizig sein, um das Privileg, in der Bundesliga Fußball zu spielen oder Trainer zu sein, auch nächstes Jahr genießen zu können.

SPOX: Gegen Ende der letzten Saison beurlaubte Werder Bremen den langjährigen Trainer Thomas Schaaf. Sie galten als möglicher Nachfolger. Gab es Kontakt zum Verein?

Lieberknecht: Ich habe auch nur über die Medien mitbekommen, dass mein Name als Nachfolger von Thomas Schaaf in Bremen gehandelt wurde. Als ich das gesehen und gelesen habe, bin ich auch mal kurz vor dem Fernseher errötet. Das habe ich mir auch ein Stück weit selbst erarbeitet. Aber direkt bin ich nicht damit konfrontiert worden.

SPOX: Hätten Sie Braunschweig überhaupt verlassen wollen?

Lieberknecht: Ich habe bei der Eintracht bis 2015 unterschrieben. Das sagt eigentlich alles.

Seite 2: Über kalkulierten Erfolg und die Verdienste von Klopp

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung