SC-Coach schließt Abschied nicht aus

Streich: "Mich hat ja keiner genommen"

SID
Freitag, 12.07.2013 | 13:48 Uhr
Christian Streichs SC Freiburg war das Überraschungsteam der abgelaufenen Bundesliga-Saison
© getty
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Die gut 20-jährige Erfolgsgeschichte von Trainer Christian Streich beim Bundesligisten SC Freiburg ist auch dem Versäumnis der großen deutschen Fußballvereine geschuldet.

"Mich hat ja keiner genommen", sagte Streich der Tageszeitung Die Welt: "Wenn ein großer Verein angerufen hätte, der Hamburger SV, dann hätte es gut sein können, dass ich sage, ich gehe gerne nach Hamburg. Aber sie wollen mich nicht. Ich kann nichts machen."

Für immer im Breisgau hält es den 48-Jährigen, der den Sport-Club in der vergangenen Saison sensationell in die Europa League geführt hat, nicht. "Vielleicht bin ich in zwei oder drei Jahren in Osnabrück oder in München" - bei 1860 München, versteht sich. Die großen Bayern "haben ja Pep Guardiola", sagte Streich: "Wir erleben es ja immer wieder im Fußball, dass es heißt, es passt nicht mehr, oder die Ergebnisse stimmen nicht mehr. So etwas kann immer passieren, mir auch, auch hier in Freiburg. Sollte er dann "noch in der Lage dazu sein", würde Streich "irgendwo anders arbeiten. Weil ich gern Fußballtrainer bin", sagte er.

Streich hat "keine Erwartungshaltung"

Das Erfolgsgeheimnis in Freiburg sei, sagte Streich, dass im beschaulichen Breisgau "vieles sehr unverkrampft und relativ offen" ablaufe. "Wir haben was miteinander zu tun, wir sind nicht in so einer Fußballfabrik, wo Spieler nur so gehandelt werden, wo es um Monopoly geht, Geld rein und Geld raus", sagte der Coach. Die zu vermeintlich größeren Klub gewechselten Leistungsträger seien "nicht weggegangen, weil sie gesagt haben, dass es so furchtbar ist", sagte Streich: "Sie wollten mehr Geld. Da können wir nichts machen, damit müssen wir leben."

Nach dem erneuten personellen Umbruch habe Streich "keine Erwartungshaltung" für die kommende Spielzeit. "Ich hoffe, dass wir nicht absteigen, das ist immer das größte Ziel in Freiburg. Wir stehen vor einem Abenteuer", sagte er. Erneut von der Qualifikation für den internationalen Wettbewerb zu träumen, "hätte dann wirklich was von einem Märchen".

Christian Streich im Steckbrief

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