Freitag, 12.07.2013

Transfercheck der Bundesliga - Teil 3

Die Invasion der Hochbegabten

Dem SC Freiburg steht nach dem großen Ausverkauf ein schweres Jahr bevor, Frankfurt kann in die Breite investieren. Schalke 04 und Bayer Leverkusen setzen vor allem auf vielversprechende Talente, die sich beweisen wollen, Borussia Dortmund gibt so viel Geld aus wie noch nie. Die Bayern haben mit dem Königstransfer anscheinend nicht genug.

Götze, Szalai, Mykhitarian, Son: Geballte Offensivpower für die Big Four
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Götze, Szalai, Mykhitarian, Son: Geballte Offensivpower für die Big Four

Eintracht Frankfurt

Frankurt, Logo, Wappen

Transferausgaben: 3,6 Millionen Euro

Transfereinnahmen: 500.000 Euro

Transferfazit: Viele Experten prognostizierten dem Bundesliga-Aufsteiger im letzten Winter den obligatorischen Einbruch für die Rückrunde, doch die Eintracht verteidigte den internationalen Startplatz bis zum Schluss. Eine der wichtigsten Fragen zur neuen Saison wird angesichts der Mehrbelastung durch die Europa League wieder die der Konstanz sein. Die Leistungsträger konnten aber alle gehalten werden, sodass man vornehmlich in die Kaderbreite investieren konnte. Zudem kamen mit Flum und Rosenthal echte Verstärkungen für das Team. Wenn der Eintracht am Ende nicht die Luft ausgeht, und danach sieht es nicht aus, sollte ein Platz in der oberen Tabellenhälfte drin sein. Für einen Europa League-Platz muss allerdings alles optimal laufen.

Joselu (TSG Hoffenheim, 1,0 Millionen Euro)

Der in Stuttgert geborene Spanier kam vor einem Jahr aus der zweiten Mannschaft von Real Madrid zu den Kraichgauern und erlebte einen holprigen Start in die Bundesliga. In 25 Partien gelangen dem Stürmer mickrige 5 Tore, doch in Frankfurt will man davon nichts wissen. "Er ist ein Arbeiter, der viel für die Mannschaft tut. Ich denke, dass er uns weiterhelfen kann", legt Trainer Armin Veh den Fokus auf die Mannschaftsdienlichkeit des 23-Jährigen. Joselu kommt zunächst für ein Jahr auf Leihbasis.

Johannes Flum (SC Freiburg, 2,2 Millionen Euro)

Freiburg war das Überraschungsteam der letzten Saison, dementsprechend hoch ist der Aderlass der Breisgauer gewesen. Johannes Flum ist der erklärte Wunschspieler von Armin Veh, der besonders dessen Vielseitigkeit schätzt. Als gelernter Mittelfeldspieler wurde er auch in Sturm und sogar in der Innenverteidigung eingesetzt. Der 25-Jährige hatte 2012/13 aber mit einigen Verletzungen zu kämpfen und kam oft von der Bank.

Jan Rosenthal (SC Freiburg, ablösefrei)

Der 27-jährige ist der zweite Kicker des SC Freiburg, der sich der Eintracht anschließt. Rosenthal war einer der Garanten für den Freiburger Höhenflug, seinen Abgang bedauert man beim Sportclub besonders. Nach eigenen Angaben sucht der Mittelfeldspieler nach der Wohlfühloase Freiburg eine neue Herausforderung und will sich in einem "nicht ganz so einfachen Umfeld" durchsetzen. In fünf jahren Hannover (2005 - 2010) gelang ihm das nicht.

Marco Russ (VfL Wolfsburg, 400.000 Euro)

Mit Marco Russ kommt ein alter Bekannter zur Eintracht: der Abwehrspieler trug bereits von 2004 - 2011 das Trikot der Hessen, zudem war er in der Rückrunde 2011/12 auf Leihbasis in Frankfurt. Frankfurt tanzt in der kommenden Saison auf mehreren Hochzeiten, nicht zuletzt auch deshalb kann der 27-jährige auf Einsatzzeiten hoffen.

Felix Wiedwald (MSV Duisburg, ablösefrei)

Der 23-Jährige ist nach dem Zwangsabstieg des MSV Duisburg ablösefrei und soll die nach dem Abgang von Eintracht-Legende Oka Nikolov vakante Position hinter Stammtorhüter Kevin Trapp ausfüllen. Mit Bruno Hübner trifft Wiedwald auf einen alten Bekannten: Der Eintracht-Sportchef holte Wiedwald 2011 von Werder Bremen zum MSV.

Stephan Schröck (TSG Hoffenheim, ablösefrei)

Auch mit dem 26 Jahre alten Nationalspieler der Philippinen investiert Frankfurt in erster Linie in die Breite des Kaders. Schröck stand für Hoffenheim in der abglaufenen Spielzeit zehn Mal auf dem Feld.

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Dem SC Freiburg steht ein schweres Jahr bevor, Frankfurt kann in die Breite investieren. Schalke und Leverkusen setzen auf die Jugend, der BVB greift tief in die Tasche. Bayern begnügt sich mit dem Königstransfer.

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