De Bruyne weiterhin ein Thema beim VfL

Allofs: "Habe Werder nicht im Stich gelassen"

Von Stefan Petri
Donnerstag, 18.04.2013 | 10:26 Uhr
Der VfL-Manager denkt, dass er Werder vor seinem Abschied "auf den richtigen Weg" gebracht hat
© getty
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Der Manager des VfL Wolfsburg, Klaus Allofs, hatte den SV Werder Bremen im November 2012 nach 13 Jahren verlassen. Im Interview mit der "Bild" sprach der 56-Jährige vor der Auswärtspartie der Wolfsburger in Bremen über seinen Abschied, sein Verhältnis zu Werder-Trainer Thomas Schaaf und ein mögliches Interesse an Bremer Spielern.

Als 13. und 14. sind der VfL Wolfsburg und Werder Bremen Tabellennachbarn. Am Samstagnachmittag sind die Wölfe zu Gast an der Weser. Im Rahmen der Partie kehrt Allofs an seine langjährige Wirkungsstätte zurück. "Ich freue mich", betont der VfL-Manager im "Bild"-Interview. Dabei rechnet er jedoch nicht nur mit Applaus: "Ich erwarte nicht, gefeiert zu werden." Ein schlechtes Gewissen ob seines Abschieds im vergangenen November habe er allerdings nicht.

Abschied zum "richtigen Zeitpunkt"

Zurückblickend auf seine 13 Jahre in Bremen erinnert Allofs an die finanziellen Gegebenheiten an der Weser. "Die Möglichkeiten waren immer begrenzt, die Öffentlichkeit hat das nur nie so konkret wahrgenommen." Die sportlich mageren letzten Jahre würden sich nun darin widerspiegeln, dass Leistungsträger wie Kevin de Bruyne nur ausgeliehen werden konnten. Werders neuer Sportchef Thomas Eichin stehe aber trotzdem nicht "vor einem Himmelfahrtskommando".

Seinen Abschied aus der Hansestadt habe Allofs nie bereut. "Mein Gefühl hat mir gesagt, dass es der richtige Zeitpunkt ist." Abgenutzt habe er sich in Bremen nicht, aber "sich neu zu beweisen und neu zu überzeugen, gibt zusätzliche Energie. Das tut mir gut." Er habe Werder vor seinem Abschied "auf den richtigen Weg gebracht", deshalb sei er sich keiner Schuld bewusst: "Ich habe Werder nicht im Stich gelassen."

Kein Interesse an Schaaf und Arnautovic

Der Kontakt zu Thomas Schaaf sei noch vorhanden, allerdings derzeit nicht besonders eng: "Es liegt daran, dass wir beide viel zu tun haben." Mit dem Gedanken, Schaaf nach Wolfsburg zu holen, habe Allofs trotz anders lautender Berichte nie gespielt: "Nein, das war beiderseitig kein Thema."

Was eine mögliche Verpflichtung von de Bruyne - derzeit vom FC Chelsea an Werder ausgeliehen - angeht, bleibt Allofs trotz prominenter Konkurrenz aus der Liga positiv. "So lange nicht das Signal kommt, dass eine Entscheidung gefallen ist, werden wir uns bemühen", sagte Allofs. Marko Arnautovic sei dagegen im Hinblick auf einen Transfer nach Wolfsburg "keine heiße Spur".

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