Mannschaft leide selbst am meisten

Petersen wehrt sich gegen Facebook-Kritik

SID
Mittwoch, 10.04.2013 | 10:45 Uhr
Nils Petersen reagierte auf Kritik einer User bei Facebook. Die Mannschaft leide selbst am meisten
© getty
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Die Kritik eines Fans auf Facebook hat Nils Petersen nicht unbeachtet gelassen. Der 24-jährige Stürmer von Werder Bremen antwortete der Userin wenige Stunden später und betonte, dass die Mannschaft selbst am meisten unter der Situation leide.

Seit sieben Spielen wartet Werder auf einen Sieg, sechs Spieltage vor Saisonende trennen die Mannschaft von Trainer Thomas Schaaf nur noch sieben Punkte vom Relegationsplatz. Petersen selbst hat seit sechs Spielen kein Tor mehr erzielt.

Für einen Fan war das Grund genug, um mit dem Stürmer nach der 0:2-Niederlage gegen Schalke 04 hart ins Gericht zu gehen. "Was Sie in den letzten 8 Spielen abgeliefert haben, war kaum drittliga-reif, schlechtes Stellungsspiel, kein Spielverständnis, massenhaft vergebene Großchancen und mehr als einmal hat mich geärgert, dass Sie nicht mal zum Ball laufen, sondern gemütlich traben", kritisierte die Frau Petersen auf seiner Facebook-Seite.

"Ich nenne das absoluter Schmarrn"

Sie verstehe daher auch nicht, warum der vom FC Bayern München ausgeliehene Stürmer auf ein klares Bekenntnis von Werder warte und riet ihm, sich doch lieber bei den Münchnern auf die Tribüne zu setzen, um zu lernen "wie man effektiv Fußball spielt".

Diese Worte ließ Petersen nicht auf sich sitzen. Er akzeptiere die Kritik, stellte aber klar: "Ich selber bin natürlich auch alles andere als zufrieden. Und eins können sie mir glauben. Kein Fan ist momentan mehr enttäuscht, als die Mannschaft selbst. Viele behaupten, uns gehe das nicht nahe. Die Identifikation fehle. Ich nenne das absoluter Schmarrn! Wir stehen mit unserem Namen für diese Krise."

Der 24-Jährige betonte vor dem wichtigen Spiel gegen den Tabellenfünfzehnten Fortuna Düsseldorf am Samstag weiter, dass die Spieler "Menschen und keine Maschinen" seien. "Würde uns die momentane Situation kalt lassen, würden wir doch nicht so verunsichert sein."

Außerdem erklärte Petersen, dass auch das hohe Gehalt dabei keine Rolle spiele: "Wenn es beruflich nicht läuft, scheißt man aufs Geld. Man ist unglücklich und enttäuscht. Man macht sich ständig Gedanken, wieso-weshalb-warum. Das Team und ich, wir geben alles dafür, endlich wieder Erfolg zu haben."

Kritikerin bedankt sich

Gegenüber der "Bild" sagte der Stürmer anschließend: "Es ist natürlich nie schön, wenn man Kritik lesen muss. Aber es gehört dazu, dass man sich mit den Fans auseinander setzt. Ich versuche, einem Großteil Rede und Antwort zu stehen."

Die Userin, die den Stürmer zuvor noch angegangen hatte, zeigte sich beeindruckt von der Reaktion: "Mein Respekt gebührt Ihnen, dass Sie sich der Kritik stellen. In Düsseldorf machen Sie einfach einen Hattrick, ich wünsche es ihnen, dem Verein und allen anderen Fans von ganzem Herzen."

Nils Petersen im Steckbrief

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