Fussball

Werder-Präsident Fischer stärkt Schaaf

SID
Werder-Präsident Klaus-Dieter Fischer (r.) ist weiterhin völlig von Thomas Schaaf überzeugt
© spox

Vereinspräsident Klaus-Dieter Fischer von Werder Bremen hat erneut Trainer Thomas Schaaf den Rücken gestärkt. Schaaf selbst lassen die Diskussionen um seine Person kalt.

"Wir vertrauen Thomas Schaaf, wir sind überzeugt von ihm. Deswegen gehen wir auch diesen Weg mit ihm und machen das nicht von Punkten abhängig", sagte der 72-Jährige der Kreiszeitung Syke: "Ich stehe nicht zu Thomas Schaaf, weil es Thomas Schaaf ist, sondern weil ich weiß, wie er arbeitet."

Zuvor hatte sich auch Sportdirektor Thomas Eichin hinter den 51 Jahre alten Chefcoach gestellt, aber erstmals die Möglichkeit einer Ablösung erwähnt. "Es ist nicht so, dass hier ein Trainerwechsel, so wie das immer behauptet wird, völlig ausgeschlossen ist", sagte Eichin.

Schaaf lassen Diskussionen kalt

Fischer betonte, dass er zwar keine Abstiegssorgen habe, dass Werder die kommenden Aufgaben aber mit hoher Aufmerksamkeit angehen müsse. "Das ist doch klar, wenn man nur noch sechs Punkte Vorsprung hat. Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass das reicht. Man kann schon sagen, dass es zehn vor zwölf ist."

Thomas Schaaf (51) lassen die Diskussionen um seine Person kalt. "Wenn Sie nicht pausenlos gewinnen, dann werden sie automatisch eine Situation erleben, in der über sie diskutiert wird", sagte Schaaf bei Sky Sport News HD.

Inzwischen fünf Spiele ohne Sieg

Sachlicher Kritik habe er sich immer gestellt. Er mache sich keine Gedanken um seine Person. "Wenn man mit mir unzufrieden ist, gibt es ja auch Leute, die entscheiden, ob ich der Richtige bin oder nicht", sagte Schaaf: "Wenn das übereinstimmt und das passt, geht man dieser Arbeit weiter nach."

Nach zuletzt fünf Spielen ohne Sieg hatte die Kritik an dem Fußballlehrer deutlich zugenommen. Werder ist nach dem 2:2 gegen Schlusslicht SpVgg Greuther Fürth auf Tabellenplatz 14 abgerutscht, der Relegationsplatz ist nur noch sechs Punkte entfernt. Mit einem möglichen Abstieg setzt sich Schaaf aber nicht auseinander. "Ich beschäftige mich nicht mit negativen Dingen", sagte er.

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