Donnerstag, 21.03.2013

Keeper über die Situation beim BVB

Weidenfeller: "Die Gier steigt weiter"

Im Viertelfinale der Champions League erwartet den amtierenden Meister Borussia Dortmund der FC Malaga. Roman Weidenfeller hat jetzt betont, wie ernst die Mannschaft den vermeintlich leichten Gegner nimmt. In der Liga laufe fast alles nach Plan, auch mit den Bayern wolle man sich bald wieder messen können.

Will sich auch bald wieder mit den Bayern messen: Roman Weidenfeller
© getty
Will sich auch bald wieder mit den Bayern messen: Roman Weidenfeller

Manche Medien sprachen bereits vom Halbfinaleinzug, als Dortmund der FC Malaga zugelost wurde. Roman Weidenfeller will im Interview mit dem "kicker" aber nichts davon wissen: "Es sind ja nur noch Top-Teams dabei. Wir werden unsere Herangehensweise nicht ändern. Malaga klingt vielleicht nicht so wie Barcelona, doch gerade das macht sie gefährlich." Sein Fazit: "Dieses Spiel hat den gleichen Stellenwert, als würden wir gegen Real oder Barca spielen. Unsere Mannschaft weiß dies richtig einzuschätzen."

Für den Torhüter gab es in der Champions League in dieser Saison viele Höhepunkte: "Unser stärkstes Spiel war das 1:1 in Manchester", erinnert er sich. "Real Madrid war für mich die größte Herausforderung. Wie in der letzten Minute, als Özil, Kaka und Ronaldo zum Freistoß bereitstanden. 18 Meter vor dem eigenen Tor, da gibt es sicher angenehmere Situationen für einen Torwart."

"Dortmund hat positive Zukunft"

In der Liga ist der FC Bayern München diese Saison das Nonplusultra, das sieht auch Weidenfeller ein: "Es wird schwer, die Bayern zu stoppen, doch Borussia Dortmund hat sicher eine sehr positive Zukunft. Wir haben den Anspruch und die Möglichkeiten, die Bayern über Jahre hinweg zu ärgern."

Man sei beim BVB noch lange nicht satt. "Die letzten drei Titel haben uns gierig gemacht, und diese Gier nach Erfolg steigt weiter."

Noch acht Jahre im Tor?

Der Vertrag des 32-Jährigen läuft noch bis 2014, Gespräche wurden bereits angekündigt. "Wir werden sehen. Ich würde sehr gerne gemeinsam mit dem BVB den positiven Trend fortsetzen. Ich fühle mich unheimlich wohl und bin topfit. Das Gesamtpaket muss stimmen."

Viele Gründe für einen Wechsel gebe es nicht, in Dortmund spiele er in einer tollen Mannschaft vor großartigen Fans. "Da gibt es international höchstens drei, vier Mannschaften, die mithalten können."

Ein Karriereende sei so oder so kein Thema. Ganz im Gegenteil: "Wenn mein Körper es erlaubt, dann spiele ich gerne noch bis 40."

Roman Weidenfeller im Steckbrief

Die Top 10: Wer hielt sein Tor am längsten sauber?
Wer blieb in der Bundesliga am längsten ohne Gegentreffer? Auf Platz 10: Norbert Nigbur vom FC Schalke 04. In der Saison 1971/72 blieb er 554 Minuten ohne Gegentor
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Wer blieb in der Bundesliga am längsten ohne Gegentreffer? Auf Platz 10: Norbert Nigbur vom FC Schalke 04. In der Saison 1971/72 blieb er 554 Minuten ohne Gegentor
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9. Jens Lehmann, FC Schalke 04, Saison 1996/97: 601 Minuten
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9. Jens Lehmann, FC Schalke 04, Saison 1996/97: 601 Minuten
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8. Uli Stein, Hamburger SV, Saison 1985/86: 603 Minuten
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8. Uli Stein, Hamburger SV, Saison 1985/86: 603 Minuten
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7. Tim Wiese, Werder Bremen, Saison 2009/10: 619 Minuten
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7. Tim Wiese, Werder Bremen, Saison 2009/10: 619 Minuten
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6. Oliver Reck, Werder Bremen, Saison 1987/88: 641 Minuten
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6. Oliver Reck, Werder Bremen, Saison 1987/88: 641 Minuten
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5. Frank Rost, FC Schalke 04, Saison 2003/04: 647 Minuten
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5. Frank Rost, FC Schalke 04, Saison 2003/04: 647 Minuten
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4. Oliver Kahn, FC Bayern München, Saison 1998/99: 736 Minuten
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3. Manuel Neuer, FC Bayern München, Saison 2011/12: 770 Minuten
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3. Manuel Neuer, FC Bayern München, Saison 2011/12: 770 Minuten
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2. Oliver Kahn, FC Bayern München, Saison 2002/03: 802 Minuten
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1. Timo Hildebrand, VfB Stuttgart, Saison 2002/03 und 2003/04 (saisonübergreifend): 884 Minuten
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1. Timo Hildebrand, VfB Stuttgart, Saison 2002/03 und 2003/04 (saisonübergreifend): 884 Minuten
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Laura Reinkens

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