Fussball

De Bruyne: Vertragsgespräche erst im April

Von Martin Grabmann
Mit guten Leistungen erkämpfte sich Kevin De Bruyne direkt einen Stammplatz an der Weser
© getty

Mittelfeldspieler Kevin De Bruyne ist bei Werder Bremen längst zum Stammspieler geworden und soll über den Sommer hinaus gehalten werden. Der Belgier zögert mögliche Gespräche jedoch hinaus und die Konkurrenz hat gute Argumente.

Bremens Leihvertrag mit dem FC Chelsea läuft im Sommer aus und noch ist unklar, für welchen Verein De Bruyne in der kommenden Saison spielen wird. Trotzdem erklärte der 21-Jährige gegenüber "Bild": "Es ist nicht der richtige Zeitpunkt, um über meine Zukunft zu reden. Ich denke, das wird erst etwa drei Spieltage vor Saisonende passieren, vielleicht auch erst nach der Saison."

Die Bremer Verantwortlichen um den neuen Sportdirektor Thomas Eichin wollen früh Klarheit schaffen, können durch die aktuelle Tabellensituation aber keine große sportliche Perspektive bieten. Auch finanziell ist man an der Weser schlechter gestellt, als die ebenfalls an De Bruyne interessierte Konkurrenz aus Wolfsburg. Trotzdem bleibt Eichin zuversichtlich, das Talent halten zu können: "Wir wollen uns demnächst unterhalten und die Situation prüfen. Entscheidend ist, dass wir ein Gefühl dafür kriegen müssen, wie Kevin und sein Berater die Situation sehen."

Sechs Tore in 24 Spielen

Kevin De Bruyne wurde zu Saisonbeginn vom FC Chelsea an Werder ausgeliehen und absolvierte seitdem 24 Pflichtspiele für die Bremer. Dabei gelangen dem Mittelfeldspieler sechs Tore und acht Vorlagen.

Sein Vertrag bei Chelsea läuft noch bis 2017, der Marktwert des 21-Jährigen wird auf zehn Millionen Euro geschätzt. Es gilt als wahrscheinlich, dass De Bruyne in der kommenden Saison erneut ausgeliehen wird, um Spielpraxis zu erhalten.

Kevin De Bruyne im Steckbrief

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