Fussball

Jansen: Mittelfeld muss torgefährlicher werden

Von Constantin Eckner
Marcell Jansen sieht den HSV-Kader als stark besetzt, aber kritisiert die Chancenverwertung
© getty

Trotz 0:1-Heimniederlage gegen den FC Augsburg hat der HSV noch die Chance auf einen internationalen Wettbewerb. Marcell Jansen sieht aber vor allem in der Chancenverwertung ein Hauptproblem.

"Wir sind in den Spielen, in denen es darauf ankommt, nicht effizient genug. Wir haben in bisher 26 Partien erst 30 Treffer erzielt. Keine Mannschaft in den Top 10 hat so wenig Tore geschossen", sagte Jansen im Interview mit der "Bild".

"Das Gute ist, wir spielen uns Möglichkeiten heraus. Aber der eine oder andere aus dem Mittelfeld muss einfach mehr Tore schießen. Nur zwei Stürmer, das reicht nicht", ergänzte der 27-Jährige. Die beiden HSV-Stürmer Artjoms Rudnevs und Heung-Min Son erzielten bisher 20 der insgesamt 30 Tore.

Enges Rennen im Kampf um Europa

Der HSV liegt aktuell auf Platz acht, hat aber nur einen Punkt Rückstand auf Rang vier. "Einen Favoriten erkenne ich nicht. Wir müssen um jeden Zentimeter kämpfen. Wenn ich sehe, wie Frankfurt sich als Aufsteiger, trotz seines aktuellen Durchhängers, über lange Zeit oben festgesetzt hat, ist das beeindruckend. Mainz und Freiburg machen das auch hervorragend", schätzt Jansen die Situation ein.

Es sei noch alles möglich. "Unser Kader ist teilweise stärker besetzt. Wir haben gezeigt, dass wir mithalten können. Es ist auch nicht alles schlecht bei uns. Uns fehlen ein paar Prozent, den anderen aber auch."

Marcell Jansen im Steckbrief

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