Fussball

Manuel Friedrich liebäugelt mit Asien

Von Jakob Kunz
Manuel Friedrich (l.) ist mit seiner Reservistenrolle unzufrieden
© getty

Manuel Friedrich kam bei Bayer Leverkusen zuletzt nicht mehr zum Zug - er ist nach Philipp Wollscheid, Ömer Toprak und Daniel Schwaab nur noch Innenverteidiger Nummer vier. Trotz eines Vertragsangebotes bis 2014 liebäugelt Friedrich nun mit einem Abschied nach Asien.

"Ich habe ein Angebot bis 2014 vorliegen und will bis nächste Woche darauf reagieren", verriet der ehemalige Nationalspieler dem "Kicker". "Ich werde noch ein oder zwei Jahre spielen. Ich habe richtig Bock zu kicken - und das ist das Problem."

In Leverkusen drückt Friedrich nur noch die Bank, zuletzt blieb er acht Mal in Folge ohne Einsatz. "Im Moment ist meine Situation alles andere als gut", sagte er. "Im Moment steht alles in den Sternen."

Fan von "kulturellen Abenteuern"

Den 33-Jährigen reizt zum Ende seiner Karriere ein Wechsel ins Ausland, um neue Erfahrungen zu sammeln. Vor allem Asien hat es ihm offensichtlich angetan. "Wenn ich ins Ausland gehe, dann richtig. Ich bin ein Fan davon, ein kulturelles Abenteuer einzugehen", so Friedrich.

China, eventuell Japan oder Thailand stehen zur Auswahl. Ihn ziehe es in "Länder, wo man einen Kulturschock bekommt. Wo dich keine Sau versteht. Mit einer fremden Sprache und anderen Schriftzeichen. In einem Jahr Mandarin zu sprechen, fände ich spannend." Eine endgültige Entscheidung über seine Zukunft sei aber noch nicht gefallen.

Auch Schwaab zögert

Auch Teamkollege Schwaab ist offenbar unzufrieden mit seiner Situation bei Bayer. "Mein Anspruch ist es, Stammspieler zu sein. Das ist im Moment nicht der Fall", bestätigte der 24-Jährige. "Ich bin in einer komfortablen Situation, weil ich mir alles anhören kann. Ich habe einige interessante Anfragen, aber entschieden ist noch nichts."

Leverkusen möchte Schwaab allerdings halten. In Kürze soll es ein Gespräch zwischen den Bayer-Verantwortlichen und dem Innenverteidiger geben.

Manuel Friedrich im Steckbrief

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