Keller: "Wahnsinn, wie ich beurteilt werde"

SID
Donnerstag, 21.03.2013 | 14:15 Uhr
Bisher bedauere Jens Keller nicht, den Trainerposten beim FC Schalke 04 übernommen zu haben
© getty
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Trainer Jens Keller fühlt sich in der Öffentlichkeit falsch dargestellt. "Es ist Wahnsinn, wie ich beurteilt werde", sagte der 42-Jährige im Interview mit dem "SID". "Die meisten haben mir überhaupt keine Chance gegeben zu arbeiten."

Keller selbst zieht nach knapp 100 Tagen im Amt eine durchaus positive Bilanz seiner Arbeit. "Wir waren auf einem ganz guten Weg, nur die jüngsten beiden Spiele waren ein bisschen unglücklich", stellte er mit Blick auf das Aus in der Champions League gegen Galatasaray Istanbul und das 0:3 zuletzt in Nürnberg fest: "Aber wir haben gut gearbeitet, man hat den Fortschritt gesehen."

Trotz des scharfen Gegenwindes seit seinem Amtsantritt am 16. Dezember hat er es nicht bereut, den Job übernommen zu haben. "Ich war schon als Spieler ein Kämpfer. Ich habe mich nach zwei Invaliditäten zurückgekämpft und wieder gespielt. Ich ziehe einen Helm auf und gehe da durch."

"Es braucht natürlich seine Zeit"

Dass seine Handschrift mit offensivem Verteidigen und schnellem Umschalten erst nach zwei Monaten zu erkennen war, wundert ihn nicht. "Es braucht natürlich seine Zeit. Mit Jürgen Klopp ist die Dortmunder Mannschaft erst nach zwei Jahren dahin gekommen, wo sie heute ist. Bei mir erwartet man, dass ich innerhalb von drei Wochen alles ändere."

Für Keller stehen vier Siege, zwei Unentschieden, drei Niederlagen in der Bundesliga zu Buche, Schalke kletterte vom siebten auf den fünften Platz und holte die fünf Punkte Rückstand auf den Champions-League-Qualifikationsplatz auf. Der ehemalige U17-Trainer ist offiziell bis zum Saisonende Chefcoach. Als heißester Kandidat für seine Nachfolger gilt Armin Veh von Eintracht Frankfurt.

Keller würde auch ins zweite Glied zurücktreten. "Ich bin von der U17 hochgeschossen. Mir gefällt es hier, Schalke ist ein guter Verein. Warum soll ich nicht wieder zurück?" Dennoch glaubt er an eine Zukunft als Bundesliga-Trainer: "Ich denke, man hat gesehen, dass ich etwas bewegt habe. Ich bin 42, ich bin ein junger Trainer bei einem Champions-League-Verein, das ist ja nicht selbstverständlich. Warum sollte ich das abschreiben?"

Jens Keller im Steckbrief

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